Episoden Guide - Season 5

The Truth Is Out There
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Episoden Guide - Season 5

Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:11

5X01 – Die unüblichen Verdächtigen

Auf einer Computermesse im Baltimore des Jahres 1989 lernt der schüchterne John Fitzgerald Byers, die aufregend schöne Helen Modeski kennen. Für Byers ist es Liebe auf den ersten Blick. Er verfolgt sie, bis der Zufall die beiden zusammenstoßen läßt. Byers entschuldigt sich und spürt, daß Helen Probleme hat. Er fragt sie, ob er ihr helfen kann. Helen ist unschlüssig, freut sich aber offenbar darüber, jemanden gefunden zu haben, dem sie ihre Geschichte erzählen kann. Ihr Exfreund, berichtet sie Byers, habe ihre Tochter Susanna entführt. Anscheinend gibt es eine Spur über das Internet.
Byers bietet ihr seine Hilfe an und erhält von ihr eine Internetadresse. Er gibt sie in den Computer ein - und landet auf der Seite des US-Verteidigungsministeriums. Byers, immerhin selbst ein Angestellter des öffentlichen Dienstes, wird nervös. Trotzdem druckt er Helen die verschlüsselten Dateien aus. Mit dem plötzlichen Auftauchen ihres Exfreundes wird die Lage allerdings zusehends komplizierten.
Helen und Byers schleichen sich zum Stand des Computerhackers Frohike, von dem sie hofften, daß er ihnen bezüglich des Ausdrucks weiterhelfen kann. Er erklärt den beiden, daß er ihnen nicht helfen könne. Byers und Helen wollen Frohike schon verlassen, als Byers mit ansehen muß, wie ein Kollege von ihm von der Militärpolizei wegen Eindringens in geheime Datenbanken verhaftet wird. Gegen den Rat von Helen verfolgen Byers und Frohike den gutaussehenden jungen Mann, bis dieser sie in eine Falle lockt, um sie zur Rede zu stellen. Byers und Frohike weichen ihm aus. Sie sollen ihn verfolgt halben? Niemals! Der junge Mann glaubt den beiden und stellt sich ihnen schließlich vor: Sein Name sei Fox Mulder, er sei ein FBI-Agent. Seit geraumer Zeit schon befinde er sich auf der Suche nach einer Frau namens Susanna Modeski, einer gefährlichen Terroristin, die vier Wissenschaftler ermordet habe. Die letzte Spur habe ihn nach Baltimore geführt. Wenn die beiden sie zufällig sähen, sollten sie sich bei melden. Mulder reicht ihnen ein Fahndungsfoto - es zeigt Helen.
Frohike will wissen, in was er da hinein geraten ist, und sucht seinen Intimfeind Ringo Langly auf. Er hofft das er den Ausdruck entziffern kann. Und tatsächlich gelingt es ihm den Text zu entschlüsseln ,demnach hat Susanna Modeski ein Chemielabor in die Luft gejagt, vier ihrer Kollegen getötet und ist dann untergetaucht. Sie gilt als hochgradig paranoid. Byers ist entsetzt über das, was er da hört.
In diesem Moment betritt Susanna das Zimmer. Sie verteidigt sich und stellt klar, daß Sie habe niemals etwas Unredliches getan, sondern lediglich angefangen, Fragen zu stellen. Bis vor wenigen Monaten sei sie eine Patriotin gewesen und habe für ein regierungseigenes Chemielahor gearbeitet. Dort habe sie an der Entwicklung eines geruchlosen Gases mitgearbeitet, das die Fähigkeit besitze, Menschen vollkommen paranoid werden zu lassen. Irgendwann habe sie schließlich die Frage gestellt, warum dieses Mittel eigentlich hergestellt werden solle - woraufhin sie zur Persona non grata erklärt worden sei. Sie habe sich jedoch nicht von weiteren Nachforschungen abbringen lassen, und so sei sie einer schier unglaublichen Verschwörung auf die Spur gekommen. Die drei glauben ihr nicht, bis sie im Verlauf des decodierten Textes auf eine interessante Textstelle stoßen, es heißt, das Gas sei einem Asthmamittel beigefügt worden. Die Idee ist einfach: Statt eine ganze Stadt zu verseuchen und zu beobachten, wie die Menschen auf dieses Gas reagieren, wird die Personengruppe eingeschränkt. Über ihr Spray nehmen die Asthmatiker das Gas zu sich - und haben nicht die geringste Ahnung davon Testpersonen für ein illegales Regierungsprojekt zu sein.
Das Mittel befindet sich in einem Lagerhaus am Stadtrand. Nachdem die vier in die Halle eingebrochen sind, werden sie von Fox Mulder verhaftet. Die Männer sind ihm egal. Er beachtet sie so gut wie nicht. Sein Augenmerk gilt Susanna. Doch er ist nicht der einzige, der ein Interesse an ihr hat. Aus dem Dunkel treten zwei Männer hervor, es kommt zu einem Schußwechsel, wobei einige Kugeln ausgerechnet die Kiste mit dein Asthmatikermedikament durchschlagen. Mulder atmet die Gase ein und beginnt, überall Außerirdische zu sehen. Im entstandenen Chaos gelingt es Susanna, davon zu rennen. Kaum ist sie verschwinden tauchen weitere Männer auf und lassen alles was den Vorfall betrifft verschwinden. Angeführt werden sie von einem Farbigen, der Byers, Frohike und Langly zu verstehen gibt, daß nichts von dem, was sie hier gesehen haben, geschehen sei. Dies sollten sie niemals vergessen ...
Danach taucht die örtliche Polizei auf und verhaftet die Drei, die es nur Agent Mulder verdanken das sie wieder frei gelassen werden.
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Dieser will die drei sprechen. Mulder erfährt Byers, daß Susanna offenbar eine Lokalzeitung aufgesucht hat, um den Redakteuren ihre Geschichte zu erzählen. So treffen sie Susanna ein letztes Mal. Natürlich hat man ihr in der Redaktion kein Wort geglaubt -dennoch, erklärt sie Byers, Langly und Frohike, werde sie niemals aufhören, nach der Wahrheit zu forschen. Dann geht sie - und wird von den Männern des Farbigen entführt. Zurück auf der inzwischen geschlossenen Messe, treffen die drei Fox Mulder. Sie erzählen ihre Geschichte, und Mulder ist offenbar auch bereit, ihnen zu glauben.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:12

5X02 – Redux ½

24 Stunden, bevor Agent Scully die FBI/CIA-Untersuchungskommision über den Selbstmord ihres Partners Fox Mulder informiert, nehmen die Ereignisse in „Redux 1“ ihren Lauf. Mulder versucht allein in seinem Apartment, die schockierenden Enthüllungen von Michael Kritschgau zu Verarbeiten. Sein Glaube an die Existenz außerirdischer Wesen scheint nichts weiter als das Ergebnis einer Manipulation gewesen zu sein und mit diesen Lügen sollten die Spuren einer weitaus diabolischeren Verschwörung vertuscht werden. Nachdem Mulder von Kritschgau erfahren hat, daß er überwacht wird, entdeckt er tatsächlich eine Kamera in der Decke seines Apartments. Sofort stürmt er in die Wohnung über ihm und stellt den Killer Scott Ostelhoff Mulder kann gerade noch verhindern, daß dieser wichtiges Beweismaterial vernichtet, doch als Ostelhoff zu seiner Schrotflinte greift. fällt ein Schuß...
Nachdem Mulder Ostelhoff in Notwehr getötet hat, flüchtet er sich zu Scully.
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Aus dem geretteten Beweismaterial geht hervor, daß Ostelhoff engen telefonischen Kontakt mit einer Person innerhalb des FBI hatte. Um den Spion in den eigenen Reihen ausfindig zu machen, beschließen Mulder und Scully, ihre Feinde mit den eigenen Waffen zu schlagen.
So identifiziert Scully die Leiche Ostelhoffs als die ihres Partners, eine Lüge, die sie auch vor ihrem Vorgesetzten, Assistant Director Skinner aufrecht erhält. Solange jeder glaubt, Mulder sei tot, hat er die Möglichkeit, ungestört zu ermitteln. Er verschafft sich mit der Ausweiskarte Ostelhoffs Zugang zu einer Regierungseinrichtung, der „Defense Advance Research Projects Agency“ (DARPA). Hier wird er von Kritschgau abgefangen, der ihn endlich über die wahren Ziele der Verschwörer aufklärt. Nicht etwa den Kontakt mit außerirdischen Besuchern wollen diese vertuschen, sondern die Existenz eines streng geheimen Biowaffenprojektes. Die in den 50er Jahren entstandene UFO-Hysterie der Amerikaner kam den Drahtziehern dieses Projektes gerade recht. Sie konnten nun ihre Testflüge mit Flugzeugprototypen als UFO-Sichtungen und Experimente an ahnungslosen Zivilisten als Entführungen durch Außerirdische tarnen. Damit sich Mulder von der Wahrheit dieser Aussagen selbst überzeugen kann, schickt Kritschgau ihn in einen Teil des Gebäudes, zu dem nicht einmal er Zugang hat. Mulder hofft, dort außerdem ein Heilmittel für Scullys Krebs zu finden. Scully versucht inzwischen mit wissenschaftlichen Methoden zu beweisen, daß es einen Zusammenhang zwischen der großangelegten Täuschungsaktion gegen sie und Mulder und ihrer Krebserkrankung gibt. Dabei soll ihr ein Mikroorganismus helfen, der in demselben Eisblock eingeschlossen waren wie die vermeintliche Leiche eines Außerirdischen, die von Mulder in „Gethsemane“ (4X24) gefunden wurde. Scully vergleicht die genetische Struktur dieses Mikroorganismus mit ihrer eigenen DNS. Wie vermutet, sind beide identisch. Zur gleichen Zeit findet Mulder einen Saal voller vermutlich gefälschter Alien-Leichen und Menschen die Tests unterzogen werden. Er folgt einem endlosen Gang, dieser führt ihn ein gigantische Lager unter dem Pentagon. Wütend über den Alleingang seiner Kollegen im Konsortium, entscheidet der Zigarettenraucher sich, Mulder nicht aufzuhalten, als er erfährt, daß dieser tatsächlich noch lebt und in das DARPA-Gebäude eingedrungen ist. Mulder hat in den endlosen Gängen unter dem Pentagon inzwischen gefunden, was er gesucht hat: eine kleine Ampulle. Die, wie er hofft, ein Heilmittel gegen Scullys Krebs enthält. Doch als Scully während der Präsentation ihrer Beweise vor dem FBI/CIA-Ausschuß zusammenbricht und die Lone Gunman den Inhalt der Ampulle lediglich entionisiertes Wasser identifizieren, scheint alles umsonst gewesen zu sein. Fortsetzung folgt ...
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:14

5X03 – Redux 2/2

Nachdem Scully zusammengebrochen ist wird sie ins Trinity Hospital gebracht, kurz darauf taucht Mulder dort auf, er wird jedoch er von Skinner abgefangen. Mulder soll gegenüber Chief Blevins Rechenschaft über seinen vorgetäuschten Tod ablegen. Mulder aber schweigt.
Er eilt ins Krankenhaus zurück, um endlich mit Scully zu sprechen. Scully äußert ihm gegenüber den Verdacht, Skinner sei der Spion innerhalb des FBI, doch Mulder ist skeptisch. Er glaubt nicht, daß Skinner ihr Feind ist. Als Scully´s Mutter und ihr Bruder Bill auftauchen, bricht Mulder das Gespräch ab und läßt Scully mit ihrer Familie allein.
Im Krankenhausflur trifft Mulder auf den Zigarettenraucher, der im den entscheidenden Tip für Scully´s Genesung gibt. Mulder findet daraufhin einen Mikrochip in der gestohlenen Ampulle. Es gleicht dem, den sich Scully aus ihrem Nacken hat entfernen lassen. Laut Aussage des Kettenrauchers muß Scully der Chip nur wieder eingesetzt werden , um ihre tödliche Krankheit zu stoppen. Nur zögernd beschließt Scully, dies zu versuchen.
Noch am gleichen Tag erreicht Mulder ein Anruf des Zigarettenrauchers der ihn mit seiner verloren geglaubten Schwester zusammenführen will.
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In einem kleinem Café in Washington steht Mulder plötzlich seiner Schwester gegenüber. Zu seinem Schrecken glaubt sie, der Zigarettenrauchers sei ihr Vater. Sie berichtet Mulder, sie habe immer gedacht, ihr Bruder sei tot. Sie will nicht wahrhaben, daß ihr angeblicher Vater sie all die Jahre belogen hat, und bittet Mulder um etwas Zeit, um über die neue Situation nachzudenken. Danach verschwindet sie wieder in der Nacht.
Scullys Gesundheitszustand gibt inzwischen weiterhin Grund zur Sorge. Trotz des wieder eingesetzten Implantates macht ihre Genesung keine Fortschritte. Zögernd besinnt sie sich auf ihren lange verdrängten Glauben an Gott. Sie bittet ihre Mutter, Vater McCue ins Krankenhaus zu holen.
Während Scully sich mit Gott versöhnt, wird Mulder ein Pakt mit dem Teufel angeboten. Der Zigarettenrauchers offeriert ihm die Wahrheit über die Verschwörung seine Bedingung: Mulder muß das FBI verlassen und sich ihm anschließen. Mulder lehnt ab. Als er am nächsten Morgen erneut in Blevins's Büro gerufen wird, eröffnet sich ihm eine Möglichkeit, den Verschwörern einen empfindlichen Schlag zu versetzen und seinen bisherigen Weg auf der Seite der Guten fortzusetzen. Blevins verlangt von Mulder, bei der Anhörung des Untersuchungsausschusses Skinner als den Verräter innerhalb des FBI zu benennen. Nur so könne er sich vor einer Anklage wegen Mordes an Ostelhoff retten. Mulders Verdacht, daß in Wirklichkeit Blevins der Spion ist, bestätigt sich, und er enttarnt ihn während der Anhörung. Bevor Blevins sich zu den Anschuldigungen äußern kann, wird er in seinem Büro erschossen. Zur gleichen Zeit fällt auch der Zigarettenrauchers einem Attentate zu Opfer.
Wie sich herausstellt, hat Blevins tatsächlich seit Jahren für eine Biotechnologiefirma namens Roush gearbeitet. Wer oder was sich hinter dieser Firma verbirgt, bleibt jedoch ungewiß. Doch trotz dieser Enttäuschung waren Mulders Bemühungen nicht ganz umsonst. Als Skinner Mulder über den Tod des Rauchers informiert, bleibt Mulder skeptisch. Vor allem deshalb, weil keine Leiche gefunden wurde. Ein Gutes hatte die Geschichte aber ,wie durch ein Wunder hat Scully´s Krebs den Rückzug angetretten.
BEMERKUNG:
- Als Mulder seine Schwester trifft ist es 10.13 Uhr (10/13 eng. Ten Thirteen ist der Name von Chris Carters Produktionsfirma, außderdem ist es sein Geburtstag in englischer Schreibweise 10.13)
- Redux ist Lateinisch und bedeutet: zurückführen/wiederkehren oder retten.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:22

5X04 – Vom Erdboden verschluckt

Auf dem Weg zu einem Seminar für FBI-Teams verschlägt es Mulder und Scully zufällig nach Leon County/Florida. Mulder, genervt von seinen Kollegen Kinsley. und Stonecypher, nutzt eine Polizeisperre, um ihnen zu entkommen und der Ortspolizei seine Hilfe anzubieten. Er erfährt, daß im dichten Wald zwei Mitarbeiter eines Vermessungsteams sowie ein Jäger verschwunden seien.
Obwohl die Ortspolizei auf die Hilfe des FBI nicht angewiesen ist, drängt Mulder ihr seine Mitarbeit förmlich auf Widerwillig gibt die Polizistin nach und führt ihn zu einem Jungen, Louis Askenoff. der mit seinem Vater auf der Jagd war. Er erzählt Mulder eine schier unglaubliche Geschichte: Ein unsichtbares Wesen habe seinen Vater in die Luft geschleudert, bevor es ihn verschleppt habe.
Scully glaubt, der Junge steht unter Schock und versuche, sich eine Erklärung. für das plötzliche Verschwinden seines Vaters zurechtzuschmieden. Scully. steht der Aussage des Jungen. skeptisch gegenüber. Mulder hingegen ist gewillt, dem Jungen zu glauben. Doch was könnte er gesehen haben? Der Abend hört Louis Mutter einen ihren Hund draußen bellen. Offenbar schleicht ein Fremder um das Haus herum. Sie läßt den Hund raus als sie ins Haus zurückkehren will, ist die Tür verschlossen. In Panik versucht sie, wieder hineinzugelangen - vergeblich. Drinnen geht ein rotäugiges, fast unsichtbares Wesen auf Louis zu. Geistesgegenwärtig stürzt er aus seinem Zimmer. Auch ihm gelingt es jedoch nicht, die Tür zu öffnen. Plötzlich öffnet sich die Tür. Vor dem Jungen steht Fox Mulder. Das rotäugige Wesen indes ist verschwunden.
Die Antwort auf diesen Fall, so Mulder, werde man nicht von dem verängstigten Jungen erfahren. Sie befinde sich im Wald zusammen mit Michele, Fazekas, Sloan., einem Techniker der mit Hilfe eines Infrarotgerätes, Lebewesen aufspüren soll, und Scully begibt sich Mulder ins Dickicht des Waldes.
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Je weiter sie vordringen, desto eigenartiger entwickelt sich der Wald. Nicht nur, daß sie keinem Menschen begegnen, sie begegnen überhaupt keinem Lebewesen. Der Wald ist wie ausgestorben. Um sich nicht zu verlaufen, hinterläßt Fazekas. eine Steinspur Sie bemerkt nicht, daß unsichtbare Hände diese Spur verändern. Stunden später entdeckt Sloan auf seinem Infrarotgerät. die ersten Lebensspuren eines Tieres, das Wärme ausstrahlt. Nur ist weit und breit kein Tier zu sehen. Als das unsichtbare Wesen flieht, ein zweites erscheint. Die Polizisten nehmen die Verfolgung auf. Zu spät merkt Mulder, daß die Wesen die Gruppe trennen wollen. Sloan. ist verschwunden, und auf dem Rückweg erwischt es auch Fazekas.
Auf sich allein gestellt, bemerken Mulder und Scully bald, daß sie diese Nacht im Wald verbringen müssen. Am nächsten Morgen suchen die beiden vergeblich nach einem Weg aus dem Wald. Zu allem Überfluß werden sie von einem der beiden Wesen attackiert. Scully nimmt die Verfolgung auf und stürzt in eine verdeckte Höhle, die den geheimnisvollen Wesen offenbar als Vorratskammer dient; darin findet sie nicht nur Michele, Fazekas, auch der Vater von Lonis. Askenoff. ist hier Neben den beiden, die schwer verletzt, aber am Leben sind, entdeckt sie Dutzende von bereits mumifizierten Leichen, die von den unsichtbaren Wesen offenbar als Trophäen gesammelt werden. Beim Sturz in die Höhle hat Scully ihre Waffe verloren -und sie ist nicht allein. Mulder wirft ihr seine Dienstwaffe. zu, muß aber feststellen, daß dies ein Fehler war, denn unweit von ihm raschelt und knackt es. So bleibt ihm keine andere Wahl, als sich ebenfalls in die Höhle fallen zu lassen, wobei er so unglücklich aufschlägt, daß er benommen am Boden liegen bleibt. Scully ist für einen Moment abgelenkt, und das Wesen in der Höhle versucht, sich auf sie zu stürzen. Scully macht auf dem Absatz kehrt und feuert. Mehrfach. getroffen, stürzt das Wesen zu Boden und stirbt, wobei es sichtbar wird. Äußerlich gleicht es zwar einem Menschen. Doch im Moment des Todes verwandelt sich seine Haut in Baumrinde.
Von den Schüssen alarmiert, findet ein Suchtrupp Scully und Mulder. Der Versuch , der Wesen, Louis zu töten, mag fehlgeschlagen sein, doch Mulder glaubt nicht, daß diese Wesen so schnell aufgeben. Vor allem deshalb nicht, weil jetzt eines der ihren getötet worden ist. Mulder leiht sich den Wagen seines Kollegen und rast in das Motel, wo Scully. gerade damit beginnen will, einen Bericht über die Geschehnisse abzufassen. Dies könne sie auch später während des Seminars tun, erklärt Mulder der verdutzten Scully, nimmt ihre Hand und verläßt mit ihr das Motel. Unter dem Bett bleibt ein verbittertes, rotäugiges Wesen zurück.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:26

5X05 – Emily 1/2

Über die Weihnachtstage versammelt sich Scullys Familie bei deren Bruder Bill in San Diego. An einem Abend erhält Scully einen anonymen Anruf. Die Stimme der Anruferin klingt wie die ihrer toten Schwester Melissa. Sie teilt nur mit, daß Scully auf „Sie“ aufpassen solle. Scully läßt sie den Anruf zurückverfolgen.
Die Spur führt zum Haus der Familie Sim. Dort hat vor einigen Stunden, Roberta Sim Selbstmord begangen. Mittels ihres FBI-Ausweises verschafft sich Dana Zugang zum Haus. Scully berichtet Detective Kresge, der die Ermittlungen leitet, daß eine unbekannte Frau sie vor 20 Minuten vom Telefon der Sims aus um Hilfe bat. Doch Kresge merkt an, daß dies nicht möglich sein könne, da Mrs. Sim schon vor drei Stunden verstorben sei. Trotzdem entdeckt man später, daß jemand vom Anschluß der Sims aus angerufen hat. Scullys Bruder Bill hat Dana zum Tatort begleitet. Für einen kurzen Moment erblickt Scully die Tochter der Toten. Emily so der Name des Mädchens - hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit Scullys Schwester Melissa.
Dieses Erlebnis läßt Scully nicht mehr los. Später erhält Scully einen zweiten anonymen Anruf. Wieder fordert die Stimme ihrer Schwester sie auf „Ihr“ zu helfen, wieder fährt sie zum Haus der Sims. Marshal Sim hat Besuch von zwei mysteriösen, schwarzgekleideten Männern. Er verbittet sich Scullys Einmischung in seine Angelegenheiten und setzt sie vor die Tür. Daraufhin stattet Scully Detective Kresge einen Besuch ab. Kresge will den Fall Roberta Sim als Selbstmord zu den Akten legen. Trotzdem erlaubt er der mißtrauischen FBI-Agentin, sich noch einmal sämtliche Beweisstücke anzuschauen. In Roberta Sims Blut wurde eine starke Dosis eines Migränemittels gefunden. Scully hat den Verdacht, daß Roberta Sim ermordet wurde. Verschiedene Indizien deuten darauf hin. Aus diesem Grund will Scully eine Autopsie vornehmen. Dabei stellt sich heraus, daß sich keine Überreste der Migränetabletten im Magen von Roberta Sim befinden, obwohl deren Wirkstoff im Blut der Leiche eindeutig festgestellt wurde. Ist das Beruhigungsmittel injiziert worden? Ein Einstich am Fuß gibt dieser Theorie weitere Nahrung.
Bei einer Hausdurchsuchung bei den Sims findet die Polizei tatsächlich eine Spritze.
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Für einen kurzen Moment erblickt Scully vor dem Haus wieder die beiden mysteriösen Männer; die sich schon vorher bei den Sims aufgehalten haben. Inzwischen sind Melissas Unterlagen vom FBI eingetroffen. Scully vergleicht die DNA und die biologischen Daten mit denen von Emily und stellt fest, daß sie identisch sind. Emily muß mit Melissa verwandt sein. Ist sie Melissas Tochter? Als Scully ihrer Mutter diese Theorie mitteilt, schenkt diese ihr keinen Glauben.
In der Nacht hat Scully wieder einen Traum. Am Morgen taucht Detective Kresge bei Scully auf, er hat weiter nachgeforscht und herausgefunden, daß Marshal Sim regelmäßig hohe Zahlungen von der Firma Prangen Pharmazeutik erhielt.
Kresge und Scully fahren zu Prangen. Dort teilt ihnen Dr. Calderon mit, daß Emily an einer seltenen Blutkrankheit leidet und deswegen von ihm mit einem experimentellen Medikament behandelt wurde. Das Geld wurde gezahlt, weil die Eltern ihr Kind für diese Tests zur Verfügung gestellt haben. Dr. Calderon gibt außerdem zu Protokoll, daß er Marshal Sim ein Migränemittel verschrieben habe. Sim hingegen behauptete stets, daß das Migränemittel für seine Frau gewesen sei Kresge glaubt, nun genug Indizien gegen Sim in der Hand zu haben, und verhaftet ihn wegen Mordes an seiner Frau. Scully kümmert sich um Emily und schenkt ihr die Goldkette mit dem Kreuzanhängen.
Bei einer Weihnachtsfeier kommt es zum Streit zwischen Scully und ihrem Bruder Bill wirft ihr vor, daß sie Emily nur als Melissas Kind ansehe, weil sie keine eigenen Kinder bekommen könne. Der Streit wird von einem Anruf Kresges unterbrochen: Marshal Sim hat den Mord an seiner Frau gestanden. Scully fährt zum Gefängnis, um mit Marshal Sim zu sprechen. Als sie ankommt, sieht sie noch, wie die beiden schwarzgekleideten Männer davonfahren. Sie erfährt, daß die beiden sich als Sims Rechtsanwälte ausgaben. Sie kamen, um Sim zu ermorden: Er hängt erdrosselt in seiner Zelle.
Später stellt sich heraus, daß Scully sich als Adoptivmutter für Emily beworben hat. Ihre Chancen stehen jedoch schlecht, da sie aufgrund ihres Single-Daseins und ihres Berufes nicht in der Lage sei, sich ausreichend um das Kind zu kümmern. ScuIly will jedoch weiterhin um Emily kämpfen. In der Weihnachtsnacht hat Scully einen dritten Traum. Diesmal erinnert sie sich an ein Gespräch mit Melissa, als sic schon erwachsen waren. Melissa ermutigte Scully dazu, FBI-Agentin zu werden. Während die Familie sich an Weihnachten gegenseitig beschenkt, erhält Scully eine Kuriersendung vom FBI. Aus den DNA-Untersuchungen geht hervor; daß Emily nicht Melissas, sondern Scullys Kind ist. Fortsetzung folgt...
BEMERKUNG:
- "Emily ist die Adoptivtochter der Famile Sim. Der Name Sim steht wohl für Simulation, da Emily ja gewissermaßen ein lebendes Experiment ist.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:27

5X06 – Der große Mutato

In einem Städtchen in Indiana geschehen eigenartige Dinge. Eine Frau behauptet, schwanger geworden zu sein. Daran ungewöhnlich ist die Tatsache, daß sie keinen Geschlechtsverkehr hatte und seit einer Unterleibsoperation vor zwei Jahren gar keine Kinder mehr bekommen kann. Ein solcher Fall ruft natürlich Mulder und Scully auf den Plan. Bevor die Frau, Sheila Berkowitz, in Ohnmacht fällt und mehrere Tage durchschläft, erklärt sie den beiden Agenten, sie habe einen fürchterlich entstellten Mann gesehen, schließlich sei sie eingeschlafen. „Einen entstellten Mann?“ fragt Scully. „Ja“, antwortet Sheila. „Den Mutato“ Jeder im Städtchen kenne ihn, er sei ein Monster mit zwei Gesichtern. Izzie erklärt sich jedoch bereit, den beiden Agenten die Existenz des Mutatos zu beweisen. Dazu sollten sie nur mit ihm kommen.
So treffen sie Izzie auf einer großen Wiese. Auf einem Holzpflock postiert dieser ein Erdnußbuttersandwich, das Leibgericht des Mutatos, wie er erklärt. Ein Mann erscheint und stürzt sich auf das Erdnußbuttersandwich. Im gleichen Augenblick verläßt Mulder sein Versteck. Erschrocken rennt der geheimnisvolle Mann davon. Auch Scully folgt ihm. Zufällig fällt ihr Blick auf das Erdnußbuttersandwich, das der Fremde in Panik weggeschmissen hat. Obwohl er definitiv nur einmal zugebissen hat, entdeckt Scully zwei Bißspuren. Im Gestrüpp des nahen Waldes verlieren sie die Spur des Mannes.
Statt dessen treffen sie auf einen alten Farmer, der auf die Frage, ob er ein Monster gesehen habe, keine Miene verzieht. Ein Monster; wie sie es sich vorstellen - nein. Aber wenn sie ein Monster sehen möchten, ist er gerne bereit, ihnen eines zu zeigen. Dieses Monster entpuppt sich als Dr. Pollidori, ein gutaussehender Wissenschaftler in den späten Vierzigern, der auf dem Land seines Vaters ein privates Forschungslabor unterhält. Pollidori wundert sich nicht, das sein Vater die Gunst der Stunde nutzt, um ihm zwei FBI-Agenten auf den Hals zu hetzen. Wie sich herausstellt, hat Pollidori sein Leben der Genetik gewidmet und in seinem Labor ein Experiment durchgeführt, das eigentlich niemals hätte funktionieren dürfen: Er hat den genetischen Code einer Fliege verändert, indem er in ihren Zellkern eingedrungen ist und sämtliche Erbinformationen verändert hat. Sein Verfahren, erklärt er Scully und Mulder, sei ohne Probleme auch auf den Menschen übertragbar.
Auf dem Weg zurück in die Stadt kommen die beiden Agenten zufällig am Haus der Pollidori´s vorbei. Dieses befindet sich unter einem gigantischen Zelt versteckt. Sheila Berkowitz berichtete ja, daß Zeltfahnen über ihre Fenster gefallen seien, bevor sie das Bewußtsein verlor. Umgehend stürmen Scully und Mulder in das Gebäude, in dem sie Mrs. Pollidori vollkommen bekleidet, auf ihrem Bett schlafend vorfinden. Wenige Sekunden später haben Mulder und Scully das Bewußtsein verloren. Erst durch das Auftauchen Dr. Pollidori´s und des Sheriffs werden die beiden wieder geweckt. Der Geruch, den er wahrnahm, bevor er in Ohnmacht fiel, kam ans der Küche. Auf einer der Herdplatten entdeckt er einen verkrusteten Kreis. Ob dies das Betäubungsmittel war? Eines steht für Mulder fest: Sie wurden Opfer des Mutatos, denn im Mülleimer entdeckt er ein großes, leeres Glas Erdnußbutter.
Dr. Pollidori ist außer sich. Er kennt die Antwort auf die Fragen. Wutentbrannt sucht er seinen Vater auf. Warum, fragt er ihn, habe er dies getan? Der alte Mann bleibt stumm, nennt seinen Sohn nur ein Monster in Menschengestalt. Wenn einer ein Monster sei, so Pollidori, dann er. Zwischen den beiden Männern kommt es zu einem Kampf, kurze Zeit später ist dieser tot.
Scully hat währenddessen die Untersuchungsergebnisse der von der Herdplatte abgeschabten Reste erhalten. Wie Mulder vermutet hat, handelt es sich um ein Betäubungsmittel aus der Landwirtschaft. In dieser Stadt gibt es nur einen Farmer, der mit diesem Mittel arbeitet: Pollidori´s Vater. Auf der Suche nach ihm entdecken Mulder und Scully in dessen Scheune ein zugeschüttetes Loch. Sie ahnen, daß es sich um ein Grab handelt.
Während sie sieh umschauen, nähern sich die Bürger der Stadt mit Fackeln. Sie sind in Lynchstimmung, Dr. Pollidori ist ihr Anführer. Er habe beobachtet, wie dieses Monster seinen Vater getötet habe, schreit er. Bevor der Mob den Mutato entdeckt, finden Mulder und Scully ihn im Keller der Farm. Der junge Mann besitzt den Körper eines normalen Menschen - bis auf den Kopf. Der gleicht einer riesigen Melone mit zwei Gesichtern, die jedoch beide verformt sind und nur wenig Menschliches an sich haben.
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Die Agenten versuchen, den Jungen in Sicherheit zu bringen, doch es ist zu spät. Der Mob hat ihn entdeckt. Zur Überraschung der Stadtbewohner erhebt der Mutato seine Stimme - er kann reden. Und er ist nicht dumm. Ja, es gebe ein Monster in ihrer Mitte. Doch dieses Monster habe ein menschliches Gesicht. Es sei sein Schöpfer, Dr. Pollidori. Pollidori suchte einen Weg, das menschliche Genom zu verändern. Doch das Experiment mißlang, und Pollidori beauftragte seinen Vater, ihn in den Müll zu werfen. Sein Vater aber, ein einfacher Mann, erkannte, daß der Mutato ein Mensch war und so zog er ihn wie einen Sohn groß. Je älter der Mutato wurde, desto einsamer fühlte er sich. Er wollte eine Frau, doch er wußte, daß ihm dieser Wunsch wohl auf ewig verwehrt bliebe.
Eines Tages erkannte er, daß nicht nur er unglücklich war viele Menschen waren dies, darum beschloß er den Frauen ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Doch nun, sagt der Mutato, habe er ein Verbrechen begangen und seinen Vater getötet. Es sei an der Zeit, für dieses Verbrechen zu büßen. Mulder schüttelt den Kopf. Das sei nicht wahr schreit er den Mutato an. Warum nehme er die Schuld Dr. Pollidori´s auf sich? Der Mutato übernimmt die Verantwortung für den Tod des alten Pollidori und läßt sich von den Agenten verhaften. So bleibt den beiden Special Agents nicht viel mehr übrig, als den Mutato ins nächste Gefängnis zu bringen.
BEMERKUNG:
- Cher wird von einem Double gespielt, sie lehnte die Rolle ab. Wie sie jedoch später in einem Interview sagte, bereue sie es!
- Unter der Maske des Mutatos, steckt im übrigen Chris Owens. Er spielte in der Folge "Cassandra", Agent Spender. In dieser Rolle wird er noch öfter zu sehen sein.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:35

5X07 – Emily 2/2

Mulder besucht Scully in San Diego. Er hat schlechte Nachrichten, er hat zwar Emily´s Leibliche Mutter gefunden, jedoch scheint sie nur ein Phantom zu sein. Mulder warnt Scully, daß es für sie gefährlich werden könnte. Wer auch immer Emilys Adoptiveltern umbrachte, wird vor weiteren Morden nicht zurückschrecken.
Während Scully und Mulder noch über das Rätsel der künstlich erschaffenen Kinder nachdenken, klingelt das Telefon. Weil sich am anderen Ende niemand meldet, läßt Mulder den Anruf zurückverfolgen. Die Spur führt in das Kinderheim, in dem Emily untergebracht ist. Sofort machen sich die beiden Agenten auf den Weg. Emily hat sehr hohes Fieber und wird umgehend ins Krankenhaus gebracht. An Emilys Nacken wird ein großer grüner Fleck entdeckt.
Als eine Schwester eine Probe davon nehmen will, entströmt eine grüne Flüssigkeit, die sie beinahe tötet.
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Ein Arzt des Krankenhauses tritt an Mulder und Scully heran. Er sagt, daß Dr. Calderon, der Emily bisher behandelt hat, es ablehnt, die Unterlagen über ihren Fall herauszugeben. Mulder fährt zu Prangen Pharmazeutik, wo Dr. Calderon arbeitet. Dieser weigert sich tatsächlich, Informationen zur Verfügung zu stellen,da Emily mit experimentellen Medikamenten behandelt wurde. Calderon will diese Firmengeheimnisse nicht preisgeben. Er bietet aber an, daß er die Behandlung fortsetzt, wenn Emily ihm wieder für seine Versuche zur Verfügung gestellt wird. Er bedauert, daß er ansonsten nichts für das Kind tun kann.
Jetzt verliert Mulder die Beherrschung. Er bedroht Calderon mit der Waffe und gibt ihm unmißverständlich zu verstehen, daß er ihn für einen der Verschwörer hält. Mulder läuft beinahe Amok. Erst das Auftauchen von anderen Angestellten der Firma bringt ihn zur Besinnung. Nachdem Mulder gegangen ist, verfällt Dr. Calderon in Panik. Er verläßt die Firma und fährt zu den beiden schwarzgekleideten Männern. Als die merken, daß Mulder Calderon bis zu ihrem Versteck gefolgt ist, bringen sie den Arzt mit einem Stich ins Genick kurzerhand um. Die Situation kippt vollends ins Bizarre, als beide Männer ihr Aussehen wandeln und die Gestalt Calderons annehmen. Einer der beiden falschen Calderons verläßt das Haus und fährt davon. Es gelingt ihm, Mulder mit dieser List zu täuschen.
Scully will alles tun, um Emilys Leben zu retten. Medizinische Tests ergeben, daß im Inneren des Kindes ein gigantischer Tumor heranwächst, der sich mit großer Geschwindigkeit ausdehnt. Emily scheint keine Überlebenschancen zu haben. Mittlerweile hat sich ein falscher Calderon ins Krankenhaus geschlichen und verabreicht Emily eine Injektion. Scully entdeckt den Mann zwar noch, kann ihn aber nicht aufhalten.
Mulder verfolgt noch immer den anderen Calderon, als Scully ihn per Handy über die Ereignisse im Krankenhaus informiert. Er ist der Ansicht, daß auch die Verschwörer daran interessiert sind, daß Emily nicht stirbt - allerdings aus ganz anderen Beweggründen. Mulder fährt zurück zu dem Haus, zu dem ihn der echte Calderon geführt hat. Es handelt sich um ein Seniorenheim, das eine wichtige Schlüsselfunktion im gesamten Fall einnimmt. Hier befindet sich tatsächlich eine Frau namens Anna Fugazi - Emilys Leihmutter. Sie ist also doch kein Phantom, wie Mulder zunächst annahm. Allerdings ist sie eine alte Frau, die im Rollstuhl sitzt. Emily geht es schlechter, die Geschwulst in ihrem Körper breitet sich aus. Mit Hilfe von Frohike findet Mulder heraus, daß alle Bewohnerinnen des Seniorenheimes in den letzten Jahren Kinder bekommen haben, die zur Adoption freigegeben wurden. Dr. Calderon hat sämtliche Frauen mit Medikamenten behandelt, die ihnen eine Geburt in hohem Alter ermöglichten. Mulder entdeckt weitere Beweise dafür, daß das Altenheim als Brutstätte verwendet wurde. Die alten Frauen werden in ein künstliches Koma versetzt, bevor ihnen die Embryonen eingepflanzt werden. In einem großen Glaszylinder sieht Mulder einen lebendigen Embryo, der in einer grünen Flüssigkeit schwimmt. Außerdem entdeckt er, daß auch Scullys Name in den Akten geführt wird. Als plötzlich der falsche Calderon auftaucht, entwendet Mulder einige Ampullen mit der grünen Flüssigkeit und will sich davonmachen. Draußen auf dem Flur wird er allerdings von Detektive Kresge gestellt. In diesem Moment betritt auch der falsche Calderon den Raum. Trotz Mulders Warnungen schießt Kresge auf ihn. Aus den Einschußlöchern in Calderons Körner entströmt prompt die grüne Flüssigkeit. Kresge wird ohnmächtig, während Mulder ins Freie flüchten kann. Der falsche Calderon nimmt die Gestalt von Kresge an und folgt Mulden. Mit seinem neuen Aussehen täuscht er ihn abermals und verschwindet schließlich.
Im Krankenhaus muß Scully hilflos mit ansehen, wie Emily stirbt. Sie nimmt Abschied von dem Mädchen. Die gesamte Familie Scullys versammelt sich zu einem kurzen Trauergottesdienst für Emily. Mulder erklärt, daß die Verschwörer wieder einmal alle Spuren verwischt haben. Das Altenheim wurde aufgelöst, und Calderons Firma hat sich von dessen Forschungen distanziert. Scully erinnert Mulder daran, daß es einen letzten Beweis gibt: die Leiche von Emily. Doch als sie den Sarg öffnet, ist dieser leer. Nur das goldene Kreuz - Scullys Geschenk an Emily - liegt dort.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:41

5X08 – Kitsunegari

Der Serienkiller Robert Modell flieht aus der forensischen Klinik, in der seine Kopfverletzungen behandelt werden sollten. Modell ist für Fox Mulder kein Unbekannter - er tötete fast 20 Menschen, die meisten davon Polizisten. Anfgrund eines Gehirntumors, der Bereiche seines Gehirns aktiviert bat, über deren Beschaffenheit so gut wie nichts bekannt ist, besitzt Modell die Fähigkeiten, Menschen kraft seiner Worte so zu manipulieren, daß sie sich sogar umbringen, wenn er es ihnen befiehlt. Verhaftet wurde er von niemand anderem als Mulder. Gerade als er Mulder zwingen wollte, sich selbst zu töten, wurde er von der plötzlich auftauchenden Scully für einen kurzen Moment abgelenkt. Mulder richtete seine Waffe auf ihn und drückte ab. Die Kugel, die sich in seinen Kopf bohrte, tötete ihn jedoch nicht. Nun ist Robert Modell auf der Flucht. Und schon bald wird sein erstes Opfer gefunden: der Staatsanwalt, der ihn hinter Gitter gebracht hat. Modells Motiv scheint klar zu sein: Er will Rache. Darauf deutet eine Spur hin, die zur Ehefrau des Staatsanwalts führt. Die kann zwar in Sicherheit gebracht werden, doch warum sie überhaupt auf Modells Todesliste steht, bleibt für Mulder ein Rätsel. So kannte der getötete Staatsanwalt seine Frau Linda noch gar nicht, als er Modell den Prozeß machte. Warum wollte Modell sie dann trotzdem umbringen? Dies widerspricht Modells Logik, der in seinen Taten lediglich ein Spiel sah. Und Spiele haben Regeln. Wie paßt die Ehefrau des Staatsanwalts in ein solches Regelwerk? Als sich Modell schließlich die Gelegenheit bietet, Mulder zu töten, er diese Chance jedoch nicht nutzt, sondern Mulder unverletzt fliehen läßt, ist der Agent endgültig verwirrt. Er beginnt Recherchen über Modells Umfeld anzustellen; bevor diese jedoch abgeschlossen sind, wird Modell beim Versuch, in Lindas Zimmer einzudringen, von Skinner niedergeschossen. Kurze Zeit später stirbt er im Krankenhaus. Der Fall Modell wäre somit abgeschlossen. Oder doch nicht? Mulder recherchiert weiter und bringt in Erfahrung, daß Linda Bowman, die Frau des Staatsanwaltes, Modell mehrfach in der Klinik besucht hat. Linda Bowman ist seine Zwillingsschwester, die nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurde. Als sie erfährt, daß sie überführt worden ist, bittet sie Mulder zum Showdown in eine alte Fabrikhalle, in der sie seine Sinne benebelt. Wie ihr Bruder besitzt auch sie die Fähigkeit, Menschen zu manipulieren. So trifft Mulder in der Halle zwei Scullys. Eine ist Linda Bowman, eine ist echt. Ein Schuß fällt, Scully stürzt tödlich getroffen zu Boden. Erst der zweite Blick zeigt Mulder, daß die echte Scully Linda Bowman erschossen hat.
BEMERKUNG:
- "Kitsunegari" ist japanisch und heißt "Fuchsjagd"
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:41

5X09 – Die Wurzel des Bösen

Der psychisch gestörte Bobby Rich soll seinen Stiefvater in eine künstlich angelegte Schlammgrube gelockt und dort untergetaucht haben, bis dieser starb. Mulder glaubt das nicht, denn Bobby ist seiner Meinung nach weder intelligent noch kräftig genug, um ein solches Verbrechen zu begehen. Die Spur führt ihn statt dessen zu Bobbys Therapeutin Karin Matthews, die behauptet, Bobby sei von seinem Vater jahrelang sexuell mißbraucht worden. Kurze Zeit später wird auch Lisa Baiocchis Vater Opfer eines bizarren Unfalls - er stürzt aus dem Fenster seines Schlafzimmers. Lisa war Bobbys Freundin, wie er ist auch sie bei Karin Matthews in Behandlung. Und auch Lisa, so die Therapeutin, wurde von ihrem Vater vergewaltigt. Im Schlafzimmer des Toten entdeckt Mulder Glassplitter. Wie kommen die in das Zimmer, wo Baiocchi angeblich aus dem Fenster stürzte? Mulder kombiniert, daß jemand von draußen ins Schlafzimmer eingedrungen sein muß. Da sich das Zimmer aber im ersten Stock befindet und keine Spuren einer Leiter gefunden werden, ist das fast ausgeschlossen. Es sei denn, der Baum vor dem Fenster hätte sich den Mann gegriffen. Eine absurde Theorie? Mit nichten. Seit 20 Jahren schon leiden die Bäume der Stadt Coates Grove in Michigan unter einer geheimnisvollen Krankheit - die an genau jenem Tag begann, an dem Karin Matthew´s Vater ums Leben kam. Mulder glaubt, daß die Therapeutin als Kind selbst von ihrem Vater mißbraucht wurde und seither allen Kindern, die in ihre Praxis kommen, einredet, ebenfalls vergewaltigt worden zu sein, um sie das gleiche Leid erleiden zu lassen, das sie hat erleiden müssen. Irgendwie ist es ihr außerdem gelungen, die Bäume unter ihre Kontrolle zu bekommen. Und als reichte dies nicht aus, ist ihre Persönlichkeit auch noch in zwei Teile gespalten. Auf der einen Seite ist sie eine liebevolle Therapeutin, die Kindern mit psychischen Problemen helfen möchte, auf der anderen Seite das Opfer von einst, das Rache will. Zwischen Mulder und der Therapeutin entbrennt ein Zweikampf um Bobby, der für Karin eine besondere Bedeutung hat, erkennt sie in ihm doch Parallelen zu ihrer eigenen Kindheit. Im Kampf um Bobby hat Mulder jedoch schlechte Karten: Die Bäume der Stadt stehen auf Karins Seite
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:45

5X10 – Ein Spiel

Dana Scully macht über das Wochenende Ferien im US-Staat Maine. Während der Anreise erhält sie einen Anruf von Fox Mulder der sie von einem neuen Fall unterrichten möchte, Scully die diesen wohlverdienten Urlaub genießen will , hängt auf. Minuten später wird Scully fast in einen Unfall verwickelt, als eine Frau mit ihrer Tochter vom Parkplatz eines Supermarktes rast. In dem Laden schließlich bietet sich der Agentin ein Anblick des Grauens: Die Kunden haben sich die Gesichter zerfetzt, der Schlachter hat sich ein Messer ins Auge gerammt.
Jack Bonsaint, Sheriff von Ammas Beach, und sein Deputy Buddy sind ebenso ratlos wie entsetzt und nehmen gerne Hilfe Von Scully in Anspruch. Man sieht sich das Videoband der Überwachungskamera ans dem Supermarkt an. Die einzigen Personen, die von dem Spuk nicht betroffen scheinen, sind Melissa Turner und deren autistische Tochter Polly, mit deren Wagen Scully beinahe zusammengestoßen wäre. Für Mulder klingt das Ganze nach Hexerei, und in der Tat gilt Melissa Turner in Ammas Beach als Hexe.
Scully fragt den Sheriff, wie die Menschen in Ammas Beach darauf kommen, daß es sich bei Melissa um eine Hexe handelt. Bonsaint erklärt ihr das zum einen ihr Mann bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kam, zum anderen war die Kindergärtnerin Jane Froehlich nach einer Konfrontation mit Polly, gezwungen, ihren Kindergarten zu schließen. Scully möchte mit Jane sprechen. Doch das Gespräch bringt keine weiteren Informationen, den Beamten schlägt nur Haß entgegen. Frau Froehlich würde Meklissa und Polly am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen. Melissa hat eine Vision von der blutüberströmten Jane Froehlich und fährt in Panik zu ihr, doch sie kommt zu spät. Jane hat sich mit einer zerbrochenen Single die Kehle durch geschnitten.
Scully und Bonsaint stehen dem bizarren Todesfall ratlos gegenüber, bis ein alter Fischer, der ehemalige Chef von Lissas totem Mann, den Verdacht auf die Puppe Pollys lenkt. Rich Turner zog diese einst aus einer Hummerfalle und und beschloß, sie seiner Tochter zu schenken. Kurz darauf tötete er sich mit einem Fischerhaken. Alarmiert begeben sich Scully und Bonsaint zum Hause der Turners, das sie verbarrikadiert vorfinden. Melissa hat sämtliche Türen und Fenster vernagelt und plant, sich, Polly und die Puppe zu verbrennen.
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Doch die Puppe gewinnt die Kontrolle über Melissa und zwingt sie, sich mit einem Hammer immer wieder ins Gesicht zu schlagen. Im letzten Moment brechen die Beamten die Türe auf. Scully gelingt es die Puppe zu zerstören.
BEMERKUNG:
- Henry Beckman, der den alten Fischer darstellt, war in der Serie schon als Detective Frank Brigges in der Folge "Das Nest/Ein neues Nest" zu sehen.
- Zum Glück hat Scully im Kino die Gremlis gesehen, daher wußte sie sofort wie man kleine aufsässige Biester am effektivsten entsorgt - in der Mirkowelle!
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:47

5X11 – Kill Switch

Nachdem in einem Washingtoner Restaurant ein Massaker stattgefunden hat, daß keiner der Gäst überlebt hat, erkennt Fox Mulder bei der Untersuchung des Tatortes in einem der toten Männer den legendären Hacker Donald Gelman, der vor Jahren unter mysteriösen Umständen verschwand. Weil er sich fragt, wie Gelmans Leiche in die Gesellschaft toter Cops und Dealer geriet, entwendet Mulder dessen Laptop vom Tatort und läßt ihn von den Lone-Gunman untersuchen. Auf einer CD-Rom finden sich codierte Informationen, die unter einem Song versteckt wurden, jedoch können die Lone Gunman sie nicht entschlüsseln.
Eine Nachricht in der Mailbox von Gelmans Laptop führt Scully und Mulder zu "Invisigoth", einer untergetauchten Hackerin, die in einem Container im Hafen lebt. Als sie versucht, vor den Agenten zu fliehen, kommt es zu einem heftigen Kampf doch Scully gelingt es, sie festzunehmen. Invisigoths Überwachungssysteme melden, daß ihr Container von einem mit Partikelstrahlenwaffen bestückten Satelliten ins Visier genommen wird. Im letzten Moment kann sie Mulder und Scully von der Dringlichkeit des Alarms überzeugen, worauf die drei ganz knapp dem Inferno entrinnen.
Invisigoth bestätigt Mulders Verdacht, daß sie von einer KI, einer künstlichen Intelligenz, attackiert wurden, die sich aller durchs Netz erreichbaren Computersysteme bedienen kann. Die Hackerin erzählt, ihr Mentor Donald Gelman habe vor 15 Jahren ein Programm aus einer Reihe ineinander verflochtener Computerviren geschrieben, welches begann, Spuren von Bewußtsein zu zeigen. Gelman ließ es ins Internet los, um ihm eine Entwicklung in seiner natürlichen Umgebung zu ermöglichen. Doch die KI wurde zum Raubtier, das nun durchs Netz streift. Als Gelman dann einen Virus namens Kill Switch schrieb, welcher die KI suchen und zerstören sollte, begann diese, Jagd auf ihn und seine Mitarbeiter, Invisigoth und einen gewissen David Markham, zu machen.
Mulder und Scully bringen die Hackerin zu den Lone Gunman, weil sie in der goldenen CD den Kill-Switch-Virns wiedererkannte. Um den Virus einspielen zu können muß die CD in das Laufwerk der KI eingelesen werde. Da ein derart komplexes Programm wie die KI eine enorme Speicherkapazität braucht, kommen nur wenige Computer dafür in Frage. Mulder macht sich auf die wenigen Kandidaten zu überprüfen. Scully und die gefesselte Hackerin bleiben erschöpft in den Redaktionsräumen des „Einsamen Schützen“ zurück.
Mulder wird in einer verlassenen Gegend fündig. Ein Faseroptikkabel führt zu einem großen, heruntergekommenen Wohnwagen. Im vor elektronischem Equipment überquellenden Inneren entdeckt Mulder eine verwesende Leiche. Dann wird er von mechanischen Greifern gefangengesetzt und mit Elektroschocks betäubt. Inzwischen kann sich die Hackerin befreien und nimmt Scully als Geisel. Sie zwingt die Agentin, mit ihr zum Haus von David Markham zu fahren, das sie im Zustand totaler Zerstörung vorfinden. Voll Trauer, daß ihr Freund offenbar auch Opfer der KI wurde, ergibt sich Invisigoth Scully. Sie erzählt der Agentin, daß es zu einem Zerwürfnis zwischen Gelman und dessen Mitarbeitern kam, als dieser herausfand, daß sie und Markham daran arbeiteten, ihr Bewußtsein zu digitalisieren und in die KI hochzuladen.
Inzwischen wird Mulder in ein verwahrlostes Krankenhaus eingeliefert, dessen bizarres Personal ihm den linken Arm amputiert hat.
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Er gerät in Panik, worauf ihm eine Schwester mit einem Kissen die Luft abdrückt. Nachdem er das Bewußtsein erneut wiedererlangt hat, muß er feststellen, daß man ihm auch den rechten Arm abgenommen hat. Sein Entsetzen ausnutzend, fragen ihn die Schwestern über den Kill-Switch-Virus aus. Sie drohen, ihm auch die Beine zu entfernen. Völlig unerwartet taucht Scully auf schlägt die Krankenschwestern zusammen und fährt mit der Befragung Mulders fort. Dieser begreift, daß er von der KI in einer virtuellen Realität gefangengehalten wird.
Invisigoth und die echte ScuIly haben mittlerweile den Wohnwagen gefunden. Es gelingt ihnen einzudringen, woraufhin sie den weggetretenen Mulder und die Leiche finden, in der die Hackerin Markham erkennt. Die KI verlangt den Kill Switch, um den für sie tödlichen Virus zu neutralisieren. Als sie ihn nicht sofort erhält, startet sie einen Angriff des Satelliten und beginnt, Mulder erneut mit Elektroschocks zu foltern. Als Invisigoth den Kill Switch in den Computer lädt, gibt die KI Mulder frei. Während Scully Mulder ins Freie bringt, startet Invisigoth den Angriff erneut, um die künstliche Intelligenz endgültig zu zerstören. Der Hackerin bleibt nur ein Ausweg ihren Geist ins Netz zu laden. Sekundenbruchteile, nachdem ihr dies gelungen ist, wird ihr Körper mitsamt der Basis der KI von einem Partikelstrahl zerstört.
BEMERKUNG:
- Einer der US-Marshals, der in der Eingangszene sein Leben läßt, starb schon einmal. In "Tempus Fugit" (4X17) hatte er in dem Unglücksflugzeug den Platz neben Max Fenig.
- Nachdem die KI Mulder identifiziert hat, kann man auf einem Bildschirm dessen Personalakte lesen. Laut Akte arbeitet Mulder seit 1990 an den X-Akten. Dies würde bedeuten das er schon 2 Jahre auf der Jagd nach dem Paranormalen war, bevor ihm Scully zugeteilt wurde. Entweder gibt es mehr Lücken in der Geschichte von Akte X, oder jemand hat beim Verfassen der Akte einen Fehler gemacht.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:50

5X12 – Böses Blut

Auf über 400 Millionen Dollar haben die Angehörigen des jungen Ronnie Strickland das FBI verklagt. Der Grund: Ronny wurde von Mulder auf der Flucht getötet, indem er diesem Jungen einen Holzpflock ins Herz rammte. Mulder war und ist der festen Überzeugung, daß Ronnie ein Vampir war auch wenn sieh seine Vampirzähne als künstliches Gebiß entpuppten.
Mulder bittet Scully, die vor dem Untersuchungsausschuß zu tätigenden Aussage mit ihm abzustimmen. Scully ist davon nicht begeistert, denn sie möchte Director Skinner die Wahrheit über die Geschehnisse in Chaney, Texas, erzählen. Doch was ist die Wahrheit? fragt Mulder. Die Wahrheit ist, daß Ronnie Strickland ein Mörder war, der zwei Menschen umgebracht hat. Diese Feststellung steht außer Zweifel, und auch Scully hat daran nichts auszusetzen. Die Beweise sind eindeutig. Nur daß Ronnie ein Vampir war, bezweifelt sie vehement.
So beginnt Scully die Geschichte zuerst aus ihrer Sicht zu erzählen. Angefangen hat alles zwei Tage vorher; als sie und Mulder nach Chaney in Texas flogen, wo ein Mann ermordet worden war. Jemand hatte ihm einen Großteil seines Blutes aus dem Körper gesaugt. Als wäre dieser Vorfall nicht bizarr genug, waren ans der Gegend bereits des öfteren ähnliche Vorfälle gemeldet worden, nur daß die Opfer bis dato ausnahmslos Kühe waren. Während Scully eine rationale Erklärung für das Verbrechen suchte, stand für Mulder von Anfang an fest, daß in Texas Vampire ihr Unwesen treiben mußten.
In Chaney angekommen, erhielten sie Unterstützung von Sherift Hartwell, der sie schon bald mit einem zweiten Mordopfer konfrontierte. Während Hartwell und Mulder den Mörder suchten, bestand Scully Aufgabe vor allem darin, die Toten zu obduzieren, wobei sie schließlich auch dem Mörder auf die Spur kam. Beide Mordopfer hatten kurz vor ihrem Tod Pizza gegessen. Da es nur einen Pizzaboten in der Stadt gab, führte die Spur direkt zu Ronnie Strickland, dem Pizzaboten. Der Zufall brachte Ronnie schließlich in Mulders Hotelzimmer; wo es zwischen ihm und dem Jungen zu einem erbitterten Kampf kam, der von Scully beendet wurde, indem sie auf den Jungen schoß. Allerdings trifft sie nicht, und Ronnie floh. Wie von Sinnen brach Mulder daraufhin ein Stuhlbein ab und benutzte dieses als Holzpflock. Vollkommen außer Kontrolle geraten, verfolgte er Strickland, stellte ihn und rammte ihm den Pflock ins Herz.
Mulder bestätigt ihre Geschichte in den meisten Punkten, ohne von der Behauptung, Ronnie sei ein Vampir gewesen, abzurücken. Ihr Streit wird erst von Skinner unterbrochen, der Mulders Büro betritt und den beiden mitteilt, daß Ronnie Strickland, nachdem ihm ein Gerichtsmediziner den Holzpflock ans dem herzen gezogen habe, von den Toten auferstanden und davongelaufen sei. Für Mulder und Scully bedeutet dies, daß sie nach Chaney zurückkehren müssen, vermutet Mulder doch, daß Ronnie heimkehren will. Genau dies geschieht, und Mulder gelingt es, Ronnie in dessen Wohnmobil festzunehmen. Allerdings hat er die Rechnung ohne die Bewohner Chaney´s gemacht, die sich ohne Ausnahme ebenfalls als Vampire entpuppen. Mulder versucht, sich zu wehren, doch die Vampire sind gegen Kreuze und Knoblauch, wie er feststellen muß, vollkommen immun.
Am nächsten Tag erwacht er neben Scully im Wagen von Sheriff Hartwell, der, wie die anderen Bewohner der Stadt, spurlos verschwunden ist.
BEMERKUNG:
- "Pizza mit Peperoni und Champingnos. Mmmmh, das sieht lecker aus" Scully beim Anblick der Essensreste in einem obduzierten Magen.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:53

5X13 – Cassandra ½

Irgendwo in den Wäldern Kasachstans. Zwei Teenager beobachten fasziniert ein leuchtenden UFO´s. Als sie zum Landeplatz des UFO´s eilen, wo bereits andere Menschen auf die Besucher aus dem All warten, machen sie eine grausige Entdeckung. Alle Autos stehen in Flammen und brennende Menschen stolpern ihnen entgegen. In Panik versuchen die beiden jungen zu entkommen. Nur einem von ihnen gelingt die Flucht. Der andere wird von einem Mann ohne Augen und Mund in Brand gesteckt.
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Am nächsten Morgen trifft ein UN-Team unter Kommando von Marita Covarrubias am Ort der Tragödie ein. Während die verkohlten Leichen untersucht werden, taucht plötzlich Alex Krycek mit einer Gruppe von Männern auf. Krycek informiert Covarrubias kryptisch, daß alles wie ein Kartenhaus zusammen breche. In Boston findet derweil ein UFO-Kongreß statt, auf dem Agent Mulder für Aufruhr sorgt, weil er die Existenz von Außerirdischen in Frage stellt. Auch Dr. Werber, der vor fünf Jahren mit Mulder eine Hypnoserückführung vorgenommen hat, zeigt sich verwundert über dessen plötzlichen Sinneswandel. Er hofft, ihn noch einmal umstimmen zu können, indem er ihn mit „Patientin X“ bekannt macht. Patientin X heißt eigentlich Cassandra Spender und hatte auf dem UFO-Kongreß die friedliche Botschaft der Außerirdischen überbracht. Ihrer Warnung, daß unter den Außerirdischen ein Krieg ausgebrochen sei, schenkt er daher keine Bedeutung. Während Alex Krycek seinen Gefangenen im Gulag von Tunguska mit den schwarzen Ölwesen infiziert und ihn per Schiff nach Amerika verschleppt, informiert Covarrubias das Konsortium über die schrecklichen Vorgänge in Kasachstan. Die Drahtzieher der Verschwörung reagieren mehr als beunruhigt, da die die Außerirdischen nicht an den Zeitplan halten. Einer von ihnen äußert die Befürchtung, daß sie von den außerirdischen Kolonisten hintergangen werden. In diesem Moment meldet sich Krycek und erklärt, daß er den Zeugen gefangen hält, der als einziger weiß, was geschehen ist. Inzwischen nimmt Cassandras Sohn Jeffrey Spender mit Scully Kontakt auf. Spende ist selbst Agent beim FBI. Er hält seine Mutter für unzurechnungsfähig und möchte nicht, daß durch Mulders Besuch bei ihr bekannt wird, daß sie an Außerirdische glaubt. Als Scully erfährt, daß Cassandra Spender am gleichen Ort entführt wurde wie sie, eilt sie zu ihn Sie warnt Cassandra, sich unter keinen Umständen das Implantat in ihrem Nacken entfernen zu lassen. Diese aber hatte das ohnehin nicht vor, da sie den Zeitpunkt, an dem sie vom den Außerirdischen abgeholt wird, bereits freudig erwartet. Zur gleichen Zeit versammeln sich Menschen von überall auf Skyland Mountain, dem Ort von Scullys und Gassandras Entführung. Statt der heilbringenden Aliens tauchen auch hier die gesichtslosen Männer auf und verwandeln die friedliche Zusammenkunft in ein Flammenmeer. Zunächst vermuten die Behörden einen Massenselbstmord, doch Mulder entdeckt, daß alle Toten ein Implantat besaßen. Er glaubt, die Regierungsverschwörung habe sich einiger Testpersonen entledigt. Scully ist anderer Meinung. Zögernd gibt sie zu, daß tatsächlich Außerirdische dahinter stecken könnten. Denn auch sie hat, das von Cassandra beschriebene Gefühl verspürt, an einen bestimmten Ort gerufen zu werden. Das Konsortium versucht indes, Schadensbegrenzung zu betreiben. Der Well-Manicured-Man und seine Kollegen fürchten, daß sich die Kolonisten selbst einmischen könnten. Sie lassen Cassandra entführen damit sie, sie zum Ort des nächsten Massakers führen soll. Marita Covarrubias verfolgt inzwischen ihre eigenen Pläne. Nach leidenschaftlichen Stunden mit Alex Krycek entführt sie dessen Gefangenen und kontaktiert Mulder. Sie berichtet ihm von dem Vorfall in Kasachstan und will ihn mit dem Zeugen zusammen bringen. Am Ruskin-Damm in Pennsylvania kommt es zu einer erneuten Zusammenkunft hoffnungsvoller Menschen, unter ihnen Cassandra und Scully. Tatsächlich erscheint bald ein UFO am Himmel. Wie zuvor in Kasachstan und Skyland Mountain tauchen jedoch keine friedlichen Außerirdischen, sondern die gesichtslosen Männer, auf. Wieder entfachen sie ein Flammenmeer. Fortsetzung folgt...
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- Das Sternbild, das Cassandra mit den Fingern malt und das Scully am Nachthimmel sieht, heißt Cassiopeia
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 21:54

5X14 – Cassandra 2/2

Als Mulder den Ruskin-Damm, den Ort des zweiten Massakers, erreicht, befürchtet er das Schlimmste. Zu seiner großen Erleichterung ist Scully aber nur leicht verletzt. Sie wird in ein Krankenhaus gebracht.
Hier stellt sich heraus, daß sie sich nicht mehr an die letzten Stunden erinnern kann. Um das Gedächtnis wiederzuerlangen, unterzieht sie sich einer Hypnoseregression bei Dr. Werber. Sie erinnert sich, daß unter den erstaunten Blicken der Menschen auf dem Damm ein UFO auftauchte. Diesem entsteigen vermutlich die gesichtslosen Männer und begannen ihr schreckliches Werk. Kurz darauf erschien jedoch ein zweites Raumschiff und eröffnete mit einer Strahlenwaffe das Feuer auf die gesichtslosen Killer. Danach wurde Cassandra Spender von einem blauen Lichtstrahl in das UFO gesogen, welches daraufhin wieder verschwand.
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Auch das Konsortium hat inzwischen mitbekommen, daß zwischen den Außerirdischen Krieg ausgebrochen ist. Wie es scheint, will der Well-Manicured-Man die Gelegenheit nutzen, Widerstand gegen die außerirdischen Kolonisten zu üben. Dies kann aber nur dann funktionieren, wenn sie endlich in den Besitz eines Impfstoffes gegen das schwarze Öl kommen. Glücklicherweise hat Krycek genau diesen aus Rußland mitgebracht und stellt ihn dem Konsortium eher unfreiwillig zur Verfügung. Während der Impfstoff an Marita getestet wird, stürzt auf der Wiekamp Air Force Base ein UFO ab. An Bord: zwei außerirdische Rebellen. Nur einer überlebt, und die Kolonisten verlangen, daß er ausgeliefert wird. Der Well-Manicured-Man hofft, die Rebellen für sich gewinnen zu können. Sollte der Impfstoff wirklich wirken, könnten sie sich mit Hilfe der Rebellen doch noch gegen die Kolonisten erheben.
Sein Kollege, der Elder befürchtet, daß die Kolonisten über diesen Verrat mehr als erbost sein werden, und gibt Befehl, den Rebellen auszuliefern. Als der Impfstoff wirkt und Marita vom schwarzen Öl befreit ist, ist es bereits zu spät. Der Kopfjäger der außerirdischen Kolonisten ist schon auf dem Weg in die Air Force-Basis.
Scullys Regressionssitzung hat derweil auch Skinner beeindruckt. Selbst er hält es nun für wahrscheinlich, daß Außerirdische hinter den Zwischenfällen auf Skyland Mountain und dem Ruskin-Damm stecken. Mulder beharrt jedoch weiterhin darauf, daß menschliche Verschwörer für die Massaker verantwortlich sind. Erst als Krycek in Mulders Apartment auftaucht und ihm von dem Kampf der Außerirdischen um die Erde erzählt, werden Zweifel in ihm geweckt. Auch Scully, die von der Außerirdischen-Hypothese vollkommen überzeugt war, hat eine Begegnung, die ihren neugewonnenen Glauben erschüttert. Agent Spender taucht bei ihr auf und zeigt ihr ein Video, in dem er als kleines Kind einer Hypnoseregression unterzogen wird. Wie seine Mutter berichtet auch er von einer Entführung durch Außerirdische. In Wirklichkeit aber habe er sich dieses Erlebnis nur eingeredet, weil ihm seine Mutter ständig von ihren UFO-Begegnungen erzählt habe. Er erinnert Scully daran, daß auch sie jahrelang den Geschichten eines UFO-Freaks ausgesetzt war und daß dies ihren unter Hypnose entstandenen Bericht beeinflußt haben könnte.
Bevor Mulder und Scully aber weiter über ihre persönlichen Überzeugungen nachdenken können, beschließen sie, dem Hinweis Kryceks zu folgen und zur Wiekamp Air Force Base zu fahren. Hier vermutet Mulder die Lösung der Rätsel. Tatsächlich treffen sie dort auf den außerirdischen Kopfgeldjäger, der den Rebellen aus der Basis schaffen will. Als Mulder versucht, dies zu verhindern erscheint plötzlich ein blaues Licht, im nächsten Moment sieht sich Mulder einer Gruppe Soldaten gegenüber. Die drei Außerirdischen sind verschwunden.
Kurz darauf unterrichtet Skinner Jeffrey Spender, daß Mulder eine X-Akte über das Verschwinden von Jeffreys Mutter angelegt hat. Er versichert ihm außerdem, daß Spender keine Probleme wegen seiner bizarren Vergangenheit bekommen werde. Dann informiert er ihn, daß ihm jemand von ganz oben wohlgesinnt sei. Spender scheint keine Ahnung zu haben, wer das sein könnte, und geht.
BEMERKUNG:
- Die Tagline dieser Folge lautet im Original "Resist or Serve " (über.: Widersetzen oder Diene)
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 22:02

5X15 – Gute Patrioten

November 1990 : Zwei Männer fahren zu einem heruntergekommenen Haus. Es sind die Eigentümer des Hauses und der Sheriff. Der Eigentümer will mit Hilfe des Gesetzeshüters den jetzigen Mieter der Bruchbude, einen alten Mann namens Eric Skur; vor die Tür setzen. Die beiden betreten das Haus und finden in der Badewanne eine völlig mumifizierte Leiche.. Als der Sheriff den Toten genauer untersuchen will, wird er hinterrücks angegriffen. Der Sheriff schießt auf den Angreifer und verwundet ihn tödlich. Es stellt sich heraus, daß es sich um Skur handelt. Der sterbende Mann wiederholt röchelnd immer wieder dasselbe Wort: „Mulder... Mulder„.
Vier Tage später macht sich der junge FBI Profiler Fox Mulder auf den Weg zu einer Befragung des ehemaligen FBI-Agenten Arthur Dales.
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Dales verfolgte 1952 Eric Skur; dem mehrere Morde angelastet wurden. Bei seinen Nachforschungen stieß Mulder auf Akten des Falles, die jedoch bis zur Unkenntlichkeit zensiert worden sind. Mulder hat viele Fragen, aber Dales ist überhaupt nicht gesprächig. Als Mulder ihm jedoch seinen Namen nennt, wird Dales hellhörig und fragt ihn, ob er schon mal etwas vom HUAC, dem „House Committee on Un-American Activities“ (“Ausschuß für unamerikanische Aktivitäten“), gehört habe. Am selben Abend sieht Mulder sich alte Filmberichte über die Tätigkeit des HUAC an. Das Komitee um Senator McCarthy veranstaltete in den 50er Jahren eine beispiellose Hetzjagd auf angebliche Kommunisten. Dieser modernen Form der Hexenverfolgung fielen fast ausschließlich Unschuldige zum Opfer.
Mulder stutzt, da er inmitten der HUAC-Mitglieder seinen Vater sieht. Am nächsten Tag ist Mulder wieder bei Dales. Er will Antworten. Warum befand sich sein Vater unter den HUAC-Leuten? Warum erwähnte Skur den Namen Mulder, bevor er starb? Dales zögert immer noch, wird dann aber gesprächiger: Bill Mulder und Skur arbeiteten beide in den 50er Jahren für das Außenministerium. Skur wurde vom HUAC zum Kommunisten abgestempelt und deswegen verfolgt. Später ermordete er mehrere Menschen, denen er auf mysteriöse Weise das gesamte weiche Gewebe aus dem Körper entfernte.
Die Geschichte blendet 38 Jahre zurück, zum 24.Juni 1952: Dales und sein FBI-Partner Michel verhaften Skur wegen angeblicher kommunistischer Aktivitäten im Außenministerium. Skur beteuert seine Unschuld, und Dales fühlt sich nicht wohl, da er Skurs Familie den Vater wegnehmen muß. Abends geht Dales in seine Stammkneipe Hoot Owl. Er erhält einen Anruf von Michel, daß Skur im Gefängnis Selbstmord begangen habe. Dales fährt zum Haus der Skurs. Er fühlt sich schuldig und will sieh bei Mrs. Skur entschuldigen. Plötzlich taucht vor dem Haus der quicklebendige Skur auf. Dales verfolgt ihn. Es kommt zum Kampf, bei dem Skur die Oberhand gewinnt. Dabei windet sich ein insektenartiges Wesen aus Skurs Rachen und will in Dales Mund eindringen. Erst das Auftauchen eines Passanten vertreibt Skur von der Bildfläche und rettet Dales das Leben. Am nächsten Morgen schreibt Dales seinen Bericht über den Fall. Er erwähnt auch die unheimliche Begegnung mit dem vermeintlich Toten am vorangegangenen Abend. Dale´s Partner Michel rät ihm, diese Angelegenheit unter den Tisch fallen zu lassen, doch Dales weigert sich.
Wenig später wird er ins Außenministerium zu Roy Cohn bestellt, einem der mächtigsten Kommunistenjägen Im Kampf gegen die „Ratten“ sind ihm alle Mittel recht. Cohn setzt Dales unter Druck: Sämtliche mysteriösen Vorkommnisse im Fall Skur sind aus dem Bericht zu entfernen. Dales macht einen Rückzieher und ändert den Bericht. Er will aber gleichzeitig auch keine Lügen zu Protokoll gehen, weil sein Ehrgefühl ihm dies verbietet. Er besorgt sich die Akte über die angeblichen kommunistischen Aktivitäten Skurs und stellt fest, daß der Bericht total zensiert wurde. Wenig später werden Dales und Michel zu einem Mordfall gerufen. Als sie an der Villa des Opfers eintreffen, wundem sie sieh, daß die Polizei nicht vor Ort ist. Sie finden eine bizarr mumifizierte Leiche. Es handelt sich um einen deutschen Wissenschaftler, der Kontakte zu höchsten amerikanischen Regierungskreisen pflegte. Erst jetzt trifft die gerade alarmierte Polizei ein. Wer hat die beiden FBI-Agenten zum Tatort gerufen? Dales findet einen Bierdeckel des Hoot Owl mit der Botschaft: „Kommen Sie allein!“ Abends trifft Dales sich dort mit einem Mann, der sich als Bill Mulder zu erkennen gibt. Er war es, der die beiden Agenten zu dem ermordeten Wissenschaftler rief. Bill Mulder arbeitet im Außenministerium und hat weitere Informationen über den Fall Skur: Skur ist überhaupt kein Kommunist, sondern ein amerikanischer Patriot. Gemeinsam mit zwei Männern, Gissing und Obermann, wurde er einer mysteriösen Operation unterzogen. Die Konsequenzen dieses Eingriffs waren so grauenvoll, daß Gissing und Obermann Selbstmord begingen. Skur hingegen will sich an den Männern rächen, die für sein tragisches Schicksal verantwortlich sind. Der ermordete deutsche Wissenschaftler war in den Fall verwickelt und mußte deswegen sterben. Um Skur wirkungsvoll aus dem Weg zu schaffen, stempelte die Regierung ihn einfach zum Kommunisten ab. Roy Cohn gehört zu den Drahtziehern der Verschwörung.
Bill Mulder warnt Dales: Skur glaubt, daß auch die FBI Agenten zu seinen Feinden zählen. Sofort greift Dales zum Telefon, um Michel zu warnen. Dafür ist es allerdings zu spät. Skur hat den Agenten in dessen Wohnung aufgelauert und überwältigt. Eine insektenähnliche Kreatur wird dabei von Skur auf Michel übertragen. Michel stirbt. Am Tatort ordnet Dales eine Autopsie von Michels Leiche an. Da taucht Cohn auf und befiehlt, den toten Agenten ohne genauere Untersuchung zu bestatten. Dales weigert sich. Cohn droht daraufhin: Er hat die Macht, jeden Menschen zum Kommunisten abstempeln zu lassen - auch den FBI-Agenten Dales. Wieder macht Dales einen Rückzieher. Doch er gibt sich nicht ganz geschlagen. Im Büro sucht er nach Unterlagen über Gissing und Obermann. Er findet ihre Namen in Skurs Akte, die allerdings komplett geschwärzt wurde. Eine Sekretärin erinnert sich daran, die Namen in einer X-Akte gesehen zu haben. In den Unterlagen wird der Name Dr. Strohmann erwähnt - es handelt sich um den ermordeten deutschen Wissenschaftler Dales veranlaßt darauf hin eine Autopsie des Selbstmörders Gissing. In den Eingeweiden der Leiche findet sich ein insektenähnlicher Parasit. Dales sucht Mrs. Skur auf, um weitere Informationen zu erhalten. Sie ist sehr wütend, weil sie Dales zu den Männern zählt, die ihren Ehemann in den Tod getrieben haben. Dales beteuert, er wisse jetzt, daß Skur kein Kommunist sei, sondern das Opfer einer Verschwörung.
Unter dem Vorwand, eine Kriegsverletzung zu heilen, wurde den Männern eine fremde Lebensform eingepflanzt. Dales erklärt, daß er Skur helfen will. Als er gegangen ist, eilt Mrs. Skur zu einem Bunker im Garten. Hier hält sich ihr Mann versteckt. Sie erklärt ihm, daß der FBI-Agent ihm helfen wolle. Doch für Skur kommt jede Hilfe zu spät. Der Parasit hat bereits die Kontrolle über ihn übernommen. Im Wahn tötet Skur seine eigene Frau. Dales wurde unterdessen vor dem Haus von Cohn aufgegriffen. Dieser bringt ihn direkt zu J. Edgar Hoover, dem Chef des FBI. Hoover entpuppt sich als skrupelloser Mann, der von extremer Paranoia besessen ist. Um den Kampf gegen den Kommunismus zu gewinnen, ist ihm jedes Mittel recht. Er verlangt von Dales, bei der Verhaftung von Skur zu helfen. Dales trifft sich mit Skur im Hoot Owl. Als dieser auftaucht, wird klar; daß es sich um eine Falle nicht für Skur, sondern für Dales handelt. Nicht Skur soll verhaftet, sondern der unangenehme Dales ermordet werden. Skur ist zwar verzweifelt, will Dales aber umbringen. Im letzten Moment kann Dales Skur mit Handschellen an die Bar fesseln und sein eigenes Leben retten.
Damit ist Dales Erzählung beendet. Er fügt hinzu, daß es Skur später gelang, den Behörden zu entkommen. Wahrscheinlich hat sich eine gnädige Seele seiner erbarmt und ihm bei der Flucht geholfen. Skur wurde nie wiedergesehen. Dales warnt Mulder vor den X-Akten. Wer sich mit ihnen beschäftige, setze Karriere, Existenz und sogar das Leben aufs Spiel. Dales hat es am eigenen Leib erfahren müssen.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 22:10

5X16 – Das innere Auge

Marty Glenn ist eine junge Frau Mitte 20 und seit ihrer Geburt vollkommen blind. Als sie eines Abends nach Hause kommt, hat sie eine Vision. Sie sieht eine Szene aus der Sicht eines Mörders, der einen Mann im Badezimmer mit einem Messer angreift. Wenig später wird die Polizei zu einem Motel gerufen. Als sie das fragliche Zimmer betreten, finden sie die Leiche des Heroindealers Paco Ordonez neben der Badewanne. Marty Glenn hat sich neben dem Toten hinter dem Duschvorhang versteckt. In der Hand hält sie einen blutigen Schwamm.
Mulder und Scully werden zur Aufklärung des Falles hinzugezogen. Der ermittelnde Detective Lloyd Pennock erklärt ihnen, daß die Sachlage unter normalen Umständen eindeutig wäre. Da Marty aber blind. Waren möglicherweise Drogen das Motiv?
Die beiden FBI-Agenten verhören Marty, die sich wenig kooperativ zeigt. Es stellt sich heraus, daß es einerseits keinen eindeutigen Beweis für Martys Schuld gibt, andererseits will die junge Frau aber auch nichts zu den belastenden Indizien aussagen. Warum hielt sie sich in dem Motelzimmer auf? Mulder macht mit der Verdächtigen einen Lügendetektortest. Bei der Frage „Haben Sie Paco Ordonez vorher schon einmal gesehen?“ zeigt das Gerät eine häftige Reaktion. Die Frage wird später korrigiert da Marty den Ermordeten auf grund ihrer Blindheit ja nie hat sehen können. Aber Mulders Mißtrauen ist geweckt. Sollte Marty doch sehen können? Scully hat unterdessen am Tatort einen blutigen Handschuh entdeckt, der das fehlende Beweisstück sein könnte.
Marty hat eine neue Vision. Diesmal spricht der Killer eine Frau in einer Bar an. Mulder und Scully konfrontieren Marty später mit dem blutigen Handschuh. Der Handschuh paßt ihr perfekt. Auch ihre Fingerabdrücke werden entdeckt. Mehr und mehr stellt sich die Frage, ob Marty tatsächlich blind ist. Der Killer steht inzwischen davor, einen großen Drogendeal abzuwickeln. Er ruft seinen Kontaktmann an und vereinbart einen Treffpunkt. Den Koffer mit den Drogen versteckt er in einem Schließfach an einem Busbahnhof.
Mulder läßt mit Marty weitere Tests machen. Es stellt sich heraus, daß sie wirklich absolut blind ist. Aufgrund der mangelhaften Beweislage muß sie aus der Haft entlassen werden. Auf der Straße hat sie erneut eine Vision. Der Killer attackiert die Frau, die er am vorigen Abend in der Bar angesprochen hat. Marty eilt zum Tatort, kommt jedoch zu spät: Das Opfer liegt tot in einem Müllkontainen. Kurze Zeit später stellt Marty sich der Polizei und gesteht beide Morde. Detective Pennock glaubt, den Fall damit abschließen zu können, doch Mulder hat seine Zweifel. Er vermutet, daß Marty die bisherigen Verbrechen verhindern wollte, jedoch zu spät kam. Sie fühlt sich deswegen schuldig und übernimmt die Verantwortung.
Der Killer hat unterdessen von seinem Kontaktmann errahren, daß die Übergabe der Drogen nicht stattfinden werde. Eine Frau habe ihn angerufen und ihn vor der Durchführung des Deals gewarnt. Marty liefert Detective Pennock einen weiteren Beweis ihrer Schuld. Sie teilt ihm den Standort des Schließfaches mit, in dem sich der Koffer mit den Drogen befindet. Doch gleichzeitig wird Marty auch wieder entlastet. Scully hat herausgefunden, daß keine der Spuren am belastenden Handschuh auf Marty verweisen.
Mulder ermittelt weiter und findet heraus, daß Martys Geburt unter tragischen Umständen geschah. Martys Schwangere Mutter fiel einem Gewaltverbrechen zum Opfer, während ihre Tochter geboren wurde, starb die Mutter auf dem Operationstisch. Eine der Folgen dieser Frühgeburt ist Martys Blindheit. Mulder ist der Ansicht, daß Marty ihre inneren Visionen von dem Mörder ihrer Mutter geerbt hat. Es handelt sich dabei um ihren eigenen Vater! Marty weigert sich, diese Schlußfolgerungen Mulders zu bestätigen. Als sie von der Polizeiwache ins Gefängnis transportiert wird, sieht sie sich in einer weiteren Vision für einen Moment selbst. Der Killer steht draußen vor dem Haus und beobachtet, wie sie abgeführt wird. Mulder arbeitet trotzdem weiter daran, Martys Unschuld zu beweisen. Kurze Zeit später hat er Erfolg: An dem Schließfach, in dem sich die Drogen befanden, werden die Fingerabdrücke ihres Vaters entdeckt. Marty wird aus dem Gefängnis entlassen und verspricht, der Polizei zu helfen.
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Sie schickt Mulder und Scully zu einer Kneipe, in der sie den Killer zuletzt gesehen hat. Marty selbst versteckt sich in ihrer Wohnung, zusammen mit Detectiv Pennock, der zu ihrem Schutz abgestellt wurde. Plötzlich sieht sie, daß der Killer sich im Treppenhaus befindet. Maity schlägt den Polizisten K.O und entwendet ihm die Dienstwaffe. Mulder und Scully haben inzwischen herausgefunden, daß sie auf eine falsche Spur angesetzt wurden. Marty hat sie getäuscht, weil sie endgültig mit ihrem Vater abrechnen will. Als die beiden in Martys Wohnung eintreffen, ist es bereits zu spät. Marty hat ihren eigenen Vater erschossen. Er war gekommen, um sie zu ermorden. Später besucht Mulder Marty ein letztes Mal im Gefängnis. Marty kann jetzt endlich ohne die schrecklichen Visionen leben.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 22:12

5X17 – Alle Seelen

Nach dem mysteriösen Tod eines l6 jährigen geistig und körperlich behinderten Mädchens bittet Pater McCue, der Priester von Scullys Familie, die Agentin um Hilfe. Die an ihren Rollstuhl gefesselte Dara Kernoff war nachts von allein aufgestanden und einem geheimnisvollen, dunklen Mann entgegengelaufen. Dann begann diese Gestalt zu leuchten, und Dara nahm eine starre Gebetsposition ein. Ihre Augen wurden dabei ausgebrannt.
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Von Kernoffs erfährt Scully, daß das Mädchen adoptiert war, und die Obduktion scheint darauf hinzudeuten, daß es vom Blitz erschlagen wurde. Gleichzeitig versucht der Priester Peter Gregory, Paula Koklos zu adoptieren, eine Patientin in einer Nervenheilanstalt. Aber der Sozialarbeiter Aaron Starkey lehnt das Gesuch ab. In der darauf folgenden Nacht erscheint ein Mann in Paulas Raum. Er ist von Licht umgeben und scheint Flügel zu haben. Paula stirbt wie Dara.
Als Scully die Leiche des Mädchens untersucht, erfährt sie von Mulder, daß die Mädchen Schwestern waren, Vierlinge. Die Agenten besuchen Pater Gregory, der einer häretischen Kirche vorsteht und erklärt, er habe versucht, Paula zu beschützen. Er sei der Beichtvater ihrer Mutter gewesen, die bei der Geburt starb. Kurz darauf erscheint Scully ihre tote Tochter Emily (siehe 5X05), als sie den Körper von Paula obduziert. Mulder findet die dritte Schwester, kommt aber zu spät: Auch sie hat bereits durch die geheimnisvolle Gestalt den Tod gefunden. Der Agent stößt in der Nähe des Tatorts auf Pater Gregory und nimmt ihn fest. Er ist davon überzeugt, daß der Priester ein religiöser Fanatiker ist und die Mädchen getötet hat. Der aber beklagt nur, daß er sie nicht schützen konnte.
Wenig später wird Pater Gregory von Starkey getötet, nachdem er ihm nicht den Aufenthaltsort des vierten Mädchens, Roberta Dyer, genannt hat. Mit übernatürlichen Kräften verbrennt ihn der dämonische Starkey bei lebendigem Leib.
Mulder kann Roberta nicht finden, da Pater Gregory sie fortgebracht hat. Scully hat eine Vision von einem vierköpfigen Mann, der ein menschliches Gesicht und das eines Adlers, das eines Löwen und das eines Stiers hat. Von Pater McCue erfährt sie, daß so die Seraphim beschrieben werden. Laut einer apokryphen Schrift zeugte ein Seraph vier Kinder mit einer menschlichen Fran, die Nephilim, die körperlich deformiert sind, aber die Seelen von Engeln haben. Der Seraph kommt wieder auf die Erde, um ihre Seelen vor dem Teufel zu retten. Pater McCue hält das nur für eine Geschichte und fürchtet, Scully habe Halluzinationen gehabt.
Als Starkey Scully erklärt, Roberta befinde sich in Pater Gregorys Kirche, fahren sie dort hin. Scully soll das Mädchen herausholen, da Starkey die Kirche nicht betreten kann. Die Agentin sieht, daß, sein Kopf den Schatten eines Dämons wirft. Sie will das Kind in Sicherheit bringen und trifft dabei auf den Seraph. Roberta nimmt die Gestalt von Emily an und bittet Scully, sie gehen zu lassen. Das Mädchen stirbt wie ihre Schwestern in starrer Gebetshaltung mit verbrannten Augen.
BEMERKUNG:
- Scully läßt ihren Apollo 11-Schlüßelanhänger fallen, diesen hat sie von Mulder in "Tempus fugit" (4X17) zu Geburtstag bekommen.
- Während eines Telefonats hat Mulder keine Zeit für Scully, er erzählt ihr, er würde einen Verdächtigen beschatten. Jedoch sehen wir, wie er in einem Porno-Kino verschwindet.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 22:15

5X18 – Die Pine-Bluff Variante

Jacob Haley ist der Anführer der terroristischen Miliz „New Spartans“. Das FBI observiert Haley. Haley soll in einem Washingtoner Park verhaftet werden, doch das geht schief und er entkommt. Jedoch der Mann mit dem sich Haley getroffen hat ist tot, sein Gesicht und eine Hand sind wie von Säure zerfressen. Am nächsten Tag sieht sie sich noch einmal die Überwachungsvideos des Zwischenfalls an, und Scully erkennt, daß Mulder ihn hat entkommen lassen. Doch Mulder will sich zu der Angelegenheit nicht äußern.
Unter der Leitung des US-Bundesanwalts Leamus berät eine gemeinsame Kommission aus FBI und CIA das weitere Vorgehen. Es stellt sich heraus, daß Haleys Kontaktmann mit einer biologischen Waffe getötet wurde. Nach Informationen der CIA wurde die tödliche Substanz in der ehemaligen Sowjetunion entwickelt und dann über Umwege in die USA geschleust.
Haley ist zwar der Leiter der Organisation, hat aber einen internen Rivalen: August Bremer; der nach Ansicht von Skinner ein wahres Genie in Sachen Terroriums sein muß. Mulder fährt nachts zu einem Motel, von Scully verfolgt. In seinem Zimmer wird er von Haley angerufen. Dieser will wissen, warum die Aktion in Washington schiefgelaufen sei und ob das FBI ihn überwache. Mulder streitet diesen Vorwurf vehement ab. Er sichert Haley seine bedingungslose Unterstützung zu.
Später am Abend schleichen sich zwei Teenager durch die Hintertür in ein Kino, dem Bremer zuvor einen Besuch abgestattet hat. Die Freude über den kostenlosen Eintritt weicht blankem Entsetzen, als sie entdecken, daß alle anderen Zuschauer im Saal tot sind. Mulder wird mitten in der Nacht von einem Wagen abgeholt. Scully will ihm folgen doch ihr Wagen wird von zwei anderen Fahrzeugen gestoppt. Sie wird in ein Büro gebracht und dort zu ihrer großen Überraschung von Skinner und Leamus begrüßt. Sie erklären ihr, daß Mulder einen geheim Auftrag habe. Mulder wird zu einem abgelegenen Bauernhof gebracht. Hier trifft er auf Haley, der ihn beschuldigt, die „New Spartans“ auszuspionieren. Um die Wahrheit aus Mulder herauszupressen, läßt Haley ihm einen Finger aus dem Gelenk hebeln.
Am nächsten Tag untersuchen Scully und Skinner das Kino.
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Der tödliche Stoff der biologischen Waffe hat sich verflüchtigt. Außerdem ist unklar, warum die beiden Teenager überlebt haben. Scully vermutet, daß möglicherweise die Eintrittskarten infiziert waren. Auf diese Weise kamen alle Besucher mit der tödlichen Substanz in Kontakt. Als Mulder nach Hause kommt, wird er von Scully in Empfang genommen. Sie verbindet seine Hand. War der Anschlag auf das Kino nur ein Test für ein größeres Attentat? Was beide nicht ahnen, ist, daß Bremer ihr Gespräch abhört. Mulder trifft sieh mit Skinner und Leamus. Er teilt ihnen Haleys Forderungen mit. Die Miliz will Informationen über Geldtransporte der Bundesbank. Außerdem händigt Mulder gefälschte Informationen über einen Maulwurf in den Reihen der „New Spartans“ aus. Überraschenderweise hat Leamus eine solche Forderung bereits vermutet und entsprechendes Material vorbereitet. Mulder erhält von ihm zwei Mikrofilme. Scully ist noch mit der Frage beschäftigt. wie sich das Gift verbreitet hat. Auf den Eintrittskarten des Kinos finden sieh keine Spuren. Dafür fällt ihr aber etwas anderes auf. Die Substanz der biologischen Waffe ist technisch zu hoch entwickelt, als daß sie ein Überbleibsel aus Sowjetlabors sein kann. Sie ähnelt einem Stoff der im Labor von Pine Bluff entwickelt wurde.
Mulder trifft sieh ein zweites Mal mit Haley. Er über gibt ihm die Mikrofilme mit den gefälschten Beweisen. Danach wird er von Haley mitgenommen. Am nächsten Morgen wird er von der Miliz gezwungen, bei einem Banküberfall mitzumachen. Die Terroristen benutzen die Pläne der Geldtransporte der Bundesbank, die Mulder ihnen verschafft hat. Auf diese Weise wissen sie genau, welche Bank wann mit Bargeld versorgt wird. Erst jetzt begreift Scully, wie das Gift verbreitet wurde. Das Bargeld im Kino wurde infiziert. Die maskierten „New Spartans“ überfallen eine Bank in Harrisburg, Pennsylvania. Mulder muß hilflos mit ansehen, wie ein Angestellter erschossen wird. Zur Ablenkung wird eine große Menge Bargeld gestohlen, während zwei Terroristen die restlichen Geldreserven mit dem biologischen Gift besprühen. Nach geglückter Flucht verbrennt die Bande das geraubte Geld, damit keiner ihre Spuren verfolgen kann. Mulder erkennt, daß der Überfall nur ein Täuschungsmanöver war. Haley klagt Bremer an, ein Verräter zu sein, weil er dies aus Mulders Mikrofilmen erkannt hat. Doch jetzt geht Bremer in die Offensive. Er präsentiert das Gespräch zwischen Mulder und Scully, das er heimlich aufgenommen hat. Es wird deutlich, daß Mulder noch immer loyal zum FBI steht.
Scully erkennt, auf einem Überwachungsvideo, daß einer der Bankräuber, an einem Finger einen Verband trägt. Es muß sich um Mulder handeln. Bremer hat den „New Spartans“ den Beweis geliefert, daß Haley ein unfähiger Anführer ist, weil er den FBI-Agenten zu sehr ins Vertrauen gezogen hat. Haley wird aus der Gruppe ausgestoßen. Bremer gibt ihm den Schlüssel für einen Wagen und jagt ihn davon. Mulder dagegen soll hingerichtet werden. Doch im letzten Moment erschießt Bremer den Mann, der Mulder ins Jenseits befördern sollte. Bremer offenbart sich als Freund und läßt Mulder entkommen. Der macht sich sofort auf den Weg zu der überfallenen Bank, wo auch Scully und Skinner eingetroffen sind. Doch merkwürdigerweise besteht keine Gefahr. Die Geldreserven sind überhaupt nicht verseucht. Leamus erscheint auf der Bildfläche und konfisziert das Geld im Namen der Bundesregierung als Beweismittel. Es kommt zur Konfrontation zwischen Mulder und Leamus. Leamus wußte von vornherein über die gesamte Aktion Bescheid - alles war nur inszeniert. Die letzte Szene zeigt, wie Haley tot am Steuer seines Wagens zusammenbricht. Er ist das Opfer seines eigenen Gifts geworden.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 22:16

5X19 – Folie a deux

Gary Lambert arbeitet als Telefonverkäufer für die Firma Vinyl Rights. Lambert nimmt im Büro seltsame Geräusche wahr und sieht Schatten; ist es etwa ein Monster? Ein Erpresser fordert, daß die Firma die Ausstrahlung eines Audiotapes im lokalen Radio veranlassen soll, Mulder soll den Fall untersuchen. Auf dem Band wird behauptet, daß sich ein Monster unter den Angestellten der Firma befinde. Er fährt nach Chicago; Scully bleibt in Washington. Mulder befragt Grag Pineus, den Chef von Vinyl Rights. Er erfährt, daß es vor einigen Jahren bereits einen ähnlichen Fall gab: Ein Angestellter der Filiale in Kansas City drehte durch und lief Amok.
Nachdem eine von Lamberts Arbeitskolleginen, in Grag Pineus Büro gerufen wurde, verläßt sie es scheinbar als Zombie.
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Doch merkwürdigerweise bemerkt von allen Angestellten offenbar allein Lambert diese Umwandlung. Er beschließt, etwas zu unternehmen: Er bewaffnet sich. Mulder fährt zurück zu Vinyl Riglits. Dort wird er von Lambert überrumpelt, der inzwischen mit einer Maschinenpistole die Belegschaft als Geiseln genommen hat. Innerhalb kürzester Zeit umstellen Polizei und FBI das Gebäude. Auch Scully trifft am Ort des Geschehens ein. Mulder versucht, Lambert zu beruhigen, doch dieser ist vollkommen hysterisch. Immer wieder behauptet er, daß Pineus ein Monster sei. Als das FBI Gas in den Raum einleitet, gerät Lambert in Panik. Er erschießt einen Mitarbeiter. Zu schein geht das FBI auf Lamberts Forderungen ein. Ein Fersehteam wird in das Geäude gebracht. Doch der Kamaramann ist ein Mami des SWAT-Teams, das das Gebäude stürmen soll. Lambert will Pineus erschießen. Mulder stellt sich in den Weg, sieht aber bei einem Blick über die Schulter, daß statt Pineus dort ein insektenähnliches Wesen steht. In diesem Augenblick dringt das SWAT-Team in das Gebäude ein und tötet Lambert.
Mulder ist sich absolut sicher, das Monster ebenfalls gesehen zu haben. Scully hingegen ist der Ansicht, daß hier eine „Folie a Deux“ vorliegt - eine Halluzination, die sich bei Menschen unter großem Streß bildet. Deshalb weigert sie sich, Mulder bei der Aufklärung des Falles zu helfen. Mulder durchsucht das Haus von Lambert, um weitere Hinweise zu Finden. Er entdeckt eine Karte, auf der das Auftreten von Monstern aufgezeichnet wurde. Plötzlich bemerkt Mulder Lamberts Arbeitsollegin Nancy Aaronson auf dem Rasen vor dem Haus. Sie hat das Gesicht einer Toten. Mulder verfolgt sie, kommt jedoch zu spät. Sie steigt in das Auto von Pineus und fährt davon.
Inzwischen macht sich Skinner große Sorgen um Mulders Geisteszustand. Trotz ihrer Bedenken will Scully eine Autopsie an dem Mann vornehmen, den Lambert erschossen hat. Eigentlich hat sich nur vor, einige Fotos von der Leiche zu machen. Merkwürdig ist nur die Tatsache, daß der Tote schon sehr verwest ist. Mulder hat Pineus bis zum Haus von Gretchen Starns verfolgt, die ebenfalls bei Vinyl Rights arbeitet. Als er durchs Fenster späht, sieht er gerade noch, wie ein insektenähnliches Monster sich von hinten über den Hals der Frau hermacht. Auch Mrs. Starus wird darauhin zum Zombie. Mulder dringt in das Haus ein, woraufhin das Monster die Flucht ergreift.
Nach diesem Vorfall kommt es zu einem Treffen, bei dem Skinner Mulder ordentlich zusammenstaucht. Pincus und Gretchen Starns werden freundlicherweise auf rechtliche Schritte gegen Mulder verzichten. Mulder ist außer sich. Mit gezogener Waffe attackiert er Pineus und wird erst im letzten Moment von Skinner zurückgehalten. Mulder wird unverzüglich in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Scully besucht Mulder, den man ans Bett gefesselt hat. Er bittet sie eindringlich, den Nacken des Mordopfers auf Einstiche oder Bißwunden zu untersuchen. Obwohl sie Mulder noch immer nicht glauben will, kontrolliert sie die Stelle und endeckt drei kleine Löcher.
Als Scully Mulder ihre neuen Erkenntnisse, im Krankenhaus, mitteilen will, läßt diese ihn jedoch nicht zu ihm. Scully erkennt für einen Augenblick, daß die Schwester das Gesicht eines Zombies hat. Mit gezogener Waffe stürmt sie in Mulders Zimmer und kann gerade noch verhindern, daß das Monster sich über den gefesselten Mulder hermacht. Obwohl sie die Bestie anschießt und trifft, flieht das Wesen durchs Fenster. In Skinners Büro zieht Scully ein Resümee des Falles. Sie unterstützt Mulders Theorie. Allerdings gibt es, wie schon so oft, keine Beweise.
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Beitragvon Data172 » 07.05.2003, 22:21

5X20 – Das Ende

Das kanadische Vancouver ist Austragungsort eines ungewöhnlichen Schachturniers. Ein russischer Großmeister und der zwölfjährige Gibson Praise stehen sich als Kontrahenten gegenüber. Als Gibson seinen Gegner matt setzt, fällt plötzlich ein Schuß, und der Russe bricht getroffen zusammen.
Agent Spender übernimmt den Fall. Obwohl er ausdrücklich darum gebeten hat, daß Mulder sich nicht einmischt, holt Skinner den zur Einsatzbesprechung dazu. Bereits hier erweist sich Mulders außergewöhnliches kriminalistisches Gespür als hilfreich. Er schließt aus einer Videoaufzeichnung des Attentates, daß nicht der Russe das Ziel des Schützen war, sondern Gibson. Spender ist von Mulders Auftritt alles ändere als begeistert, doch der ignoriert seinen jungen Kollegen. Seine Aufmerksamkeit gilt ganz einer alten Freundin, die ebenfalls bei dem Gespräch anwesend ist. Diana Fowley hatte mit Mulder zusammengearbeitet, bevor er auf die X-Akten stieß. Allem Anschein nach sind sie sich in dieser Zeit auch privat nähergekommen, eine Tatsache, die Scully wenig begeistert aufnimmt.
Da der Killer zwar gefaßt wurde, aber beharrlich schweigt, beschließt Mulder, als nächstes Gibson Praise zu befragen. Bei ihrem Besuch in der Klinik äußert Mulder den Verdacht, daß der Junge kein Schachgenie sei, sondern nur deshalb gewinne, weil er die Gedanken seiner Gegner lesen könne. Nach einer Reihe von Tests bestätigt sich diese Vermutung. Gibson Praise kann die Gedanken anderer Menschen „hören“.
Während Scully die Lone Gunman bittet, Gibsons Computertomographiebilder zu analysieren, und von den drei Verschwörungsfreaks nebenbei noch einige Informationen über Diana Fowley erhält, bemüht sich das Konsortium, den Fehler seines Killers auszubügeln. Natürlich steckt niemand anderes hinter dem Anschlag auf Gibson als die geheimnisvolle Gruppe um den Well-Manicured Man. Der von Alex Krycek aus seinem Versteck in Kanada zurückgeholte Zigarettenraucher soll Gibson und den Killer unschädlich machen. Der Well-Manicured Man scheint mit den barbarischen Methoden seiner Kollegen aber nicht einverstanden zu sein und bittet den Kettenraucher, den Jungen lediglich zu entführen und zu ihm zu bringen.
In der Zwischenzeit haben die Analysen der Lone Gunmen ein sensationelles Ergebnis gebracht. Gibsons Schläfenlappen, ein bislang noch wenig erforschter Teil des Gehirns, in dem Wissenschaftler den Ursprung aller spirituellen Erfahrungen vermuten, weist eine unglaublich hohe Aktivität auf. Mulder hofft, mit dem Jungen die Schlußfolgerungen, die er aus seiner Arbeit mit den X-Akten gezogen hat, untermauern zu können. Er bittet deshalb Skinner, beim Staatsanwalt Immunität für den Killer zu bewirken, damit dieser sein Wissen über den Jungen preis gibt. Skinner warnt Mulder, daß er damit die Existenz der X-Akten aufs Spiel setze. Falls die Aussagen des Killers nichts Stichhaltiges ergäben und er trotzdem auf freien Fuß gesetzt werden müßte, würden die X-Akten mit Sicherheit geschlossen werden. Mulder läßt sich davon nicht beeindrucken, und Skinner kontaktiert den Staatsanwalt.
Bevor der Killer jedoch auf das Angebot Mulders eingehen kann, wird er vom Raucher in seiner Zelle getötet. Die einzige Information, die Mulder vor seinem Tod noch aus ihm herauslocken konnte, ist die, daß Gibson höchstwahrscheinlich außerirdische DNS in sich trägt. Doch auch dieses Wissen hilft Mulder nicht mehr weiten Der Zigarettenraucher entführt Gibson aus dem Motel, in dem er versteckt wird, und verletzt Diana Fowley lebensgefährlich. Dann übergibt er Gibson dem Well-Manicured Man. Nachdem nun der Beweis für Mulders Theorien verschwunden ist, droht sich die Prophezeiung Skinners zu erfüllen: Der Staatsanwalt fordert die Schließung der X-Akten. Mulder macht Spender für das Scheitern der Aktion verantwortlich, da er glaubt, der mache mit dem Zigarettenraucher gemeinsame Sache. In Wahrheit sieht die Verbindung zwischen den beiden aber ganz anders aus. Kurz nachdem er sich ins FBI-Hauptquartier geschlichen und Mulders Büro angezündet hat, trifft der Raucher auf Spenden. Er enthüllt diesem, daß er sein Vater ist. Dann verschwindet er und läßt den jungen Agenten verwirrt zurück.
Zur gleichen Zeit treffen Mulder und Scully im FBI-Hauptquartier ein. Entsetzt betreten sie ihr ausgebranntes Büro. Die X-Akten sind nur noch ein Häufchen Asche ...
BEMERKUNG:
- 18,8 Millionen Zuschauer erreichte diese Folge in den Staaten, damit den fünften Platz der amerikanischen TV-Hitlist.
- "Das Ende" ist in Deutschland unter dem Titel "Das Ende" als Kaufvideo, mit einem Special zur Serie, erhältlich.
- Dieser Folge trägt im Original keine Tagline, an deren Stelle erscheint zum ersten Mal der Episodentitel.
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Beitragvon Chris » 14.08.2003, 13:42



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