Episoden Guide - Season 3

The Truth Is Out There
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Data172
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Episoden Guide - Season 3

Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:07

3X01 – Das Ritual 2/3

Der Zigarettenraucher stürmt mit seinen Soldaten Alberts Haus. “Ich will Mulder, und ich will diese Dateien!“, verlangt er, während die Soldaten Albert und seinen Enkel Eric brutal zusammenschlagen. Nachdem sie weg sind, trifft Scully ein und fährt zu dem Eisenbahnwaggon, in dem Mulder zuletzt gesehen wurde. Sie findet dort jedoch nur schwelende Trümmer. Wenig später wird ihr Wagen von Soldaten gestoppt, die ihr den Computerausdruck der Dateien abnehmen. In Washington erfährt Scully, daß sie wegen direkter Befehlsverweigerung suspendiert werden soll. Da sie Mulder für tot hält, wirft sie Skinner vor, daß die Männer, die ihren Partner und dessen Vater getötet haben, straflos ausgehen. Als Skinner dem widerspricht, entgegnet sie ihm eisig: “Bei allem Respekt, Sir, ich glaube, Sie überschätzen Ihre Position in der Befehlskette.“ Scully kehrt an Mulders Schreibtisch zurück und stellt fest, daß das DAT-Band mit den geheimen Dateien verschwunden ist. Der Zigarettenraucher trifft sich in einem privaten Club mit anderen zwielichtigen Gestalten und versichert ihnen, daß die angelegenheit mit den vermißten Dateien erledigt wird. Scully besucht ihre Mutter und bricht in Tränen aus. “Ich habe einen furchtbaren Fehler gemacht“, sagt sie zu ihr. “Dad würde sich für mich schämen.“ später bekommt sie Besuch von Frohike von den Lone Gunman, der ihr einen Zeitungsausschnitt über den Computerhacker “Der Denker” zeigt, der die Daten als erster aufgespürt hat. Er wurde offenbar von einem professionellen Killer exekutiert.
Währenddessen wir der schwer verletzte Mulder unter Schutt begraben in einer Höhle gefunden. Anscheined ist er durch einen unterirdischen Gang aus dem Eisenbahnwaggon entkommen. “Nur die heiligen Leute können jetzt noch das Leben des FBI-Mannes retten“, sagt Albert. “Er liegt in ihren Händen.“ In seinen FieberTräumen begegnet Mulder seinem Vater und Deep Throat. In seiner Bewußtlosigkeit erlebt Mulder auch in einer Vision, wie die außerirdischen in dem Eisenbahnwaggon durch Zyanid getötet werden. Als sie ins FBI-Büro zurückkehrt, um Skinner vom Tod des Denkers zu berichten, wird Scully mit einem Metalldetektor überprüft, der ein kleines Implantat unter ihrer Haut im Nacken entdeckt. Der Gegenstand wird von einem Arzt entfernt und sieht aus wie ein Computerchip. Nach drei Tagen erwacht Mulder. “Ich spürte seine Wiedergeburt wie die aufgehende Sonne“, bemerkt Albert.
Scully erzählt ihrer Schwester Melissa von dem Chip. Melissa drängt sie, zu versuchen, die Erinnerung an ihre Entführung zurückzugewinnen, aber Scully widersetzt sich der Hypnotherapie. Als sie nach Hause zurückkehrt, sieht sie Skinner aus ihrer Wohnung kommen und in verdächtiger Eile verschwinden. In ihren Träumen begegnet Scully Mulder und schreckt aus dem Schlaf hoch. Bei der Beerdigung von Mulders Vater begegnet Scully einem älteren Mann, der zuvor schon mit dem Zigarettenraucher zu sehen war und nur als “Well-Manicured Man“ bekannt ist. Er warnt sie: Sie sei in ernster Gefahr getötet zu werden, vielleicht von jemandem, den sie kennt. Der Mann fügt hinzu, daß seine Kollegen ein Konsortium bilden, “das internationale Interessen vertritt“. Sie würden dazu neigen, “impulsiv zu handeln“. als sie ihn fragt, worin seine Tätigkeit bestehe, antwortet er nur: “Wir sagen die Zukunft voraus, und der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Als Mulders Mutter von der Beerdigung zurückkehrt, wird sie von Fox erwartet. Anderswo erhält Scully einen Anruf von Melissa, ist aber Aufgrund der Warnung des Well-Manicured Man mißtrauisch. Als sie sich auf den Weg zu ihr macht, anstatt in der Wohnung zu warten, begegnet Scully Skinner, der sie in Mulders Wohnung bringt, um mit ihr zu reden. Da sie ihm nicht traut, zieht Scully ihre Waffe und richtet sie auf Skinner. Als Melissa Scullys Wohnung betritt, wird sie von dem abtrünnigen Agenten Krycek und einem anderen Mann niedergeschossen. “Ich bin gekommen, um Ihnen etwas zu geben“, sagt Skinner zu Scully, die ihn skeptisch beobachtet. “Ich habe das DAT-Band.“ In diesem Moment sind Schritte an der Tür zu hören, und Skinner nutzt die Ablenkung, um selbst seine Waffe zu ziehen. Fortsetzung folgt ...

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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:09

3X02 – Verschwörung des Schweigens 3/3

Scully und Skinner stehen sich immer noch mit gezogenen Waffen gegenüber. Die Gestalt vor der Tür entpuppt sich als Mulder, der mit gezückter Pistole eintritt. Jetzt steht es zwei gegen einen, und Skinner gibt widerwillig seine Waffe ab. Skinner sagt, daß er die Beweise hat. Mulder entgegnet: “Ihr zigarettenrauchender Freund hat für dieses Band meinen Vater umgebracht.“ Skinner beharrt darauf, das Band sei “unser einziger Hebel, um diese Männer der Gerechtigkeit zuzuführen.“ Scullys Mutter fährt ins Krankenhaus, wo Melissa in einem künstlichen Koma liegt. Inzwischen gehen Mulder und Scully mit einem in den frühen siebziger Jahren aufgenommene Foto von Mulders Vater zu den Lone Gunman. Sie identifizieren einen der darauf abgebildeten Männer als den Naziwissenschaftler Victor Klemper (in der deutschen Synchronfassung Victor “Kerber“ genannt). Klemper gehört zu den Naziforschern, denen gegen Ende des zweiten Weltkrieges die Einreise in die USA angeboten wurde, wenn sie sich kooperativ zeigten. Dieser historisch belegte, geheime Handel lief unter der Bezeichnung Operation Büroklammer. Angeblich solle dieses Programm in den fünfziger Jahren eingestellt worden sein. In diesem Augenblick kommt Frohike herein und berichtet Scully vom Zustand ihrer Schwester.
Der Well-Manicured Man und seine Komplizen machen dem Zigarettenraucher die Hölle heiß: Er habe einen “grauenhaften Fehler“ begangen, als er ein Attentat auf die falsche Frau verüben ließ. Sie verlangen von ihm, das verschwundene Band zu beschaffen, was er bis zum nächsten Tag zu tun verspricht. Mulder und Scully besuchen Klemper, der ihnen den ominösen Rat gibt, eine Bergbaufirma in West Virginia aufzusuchen. Dann ruft er den Well-Manicured Man an, um ihm von dem Besuch zu berichten. Da Mulder weiß, daß das Krankenhaus beobachtet wird und daß Scully in Gefahr ist, schickt er Albert mit einer Nachricht zu Scullys Mutter. Der Navajo spricht Gebete für Melissas Genesung.
Skinner trifft sich mit dem Zigarettenraucher und sagt ihm, er wisse möglicherweise, wo sich das Band befindet, und deutet versteckt an, daß es in die falschen Hände fallen könnte. Bei der Minengesellschaft finden Mulder und Scully zahllose Schränke mit medizinischen Akten, darunter eine für Scully und eine andere für Mulders verschwundene Schwester Samantha, wobei Mulder bemerkt, daß Samanthas Name über seinen eigenen geklebt ist. Plötzlich gehen die Lichter aus, und an Scully hasten kleine Gestalten vorbei. Mulder geht nach draußen und sieht ein riesiges Raumschiff über dem Gelände schweben. Scully beobachtet die scharf umrissene Silhouette eines Außerirdischen, die jedoch in einem Lichtblitz verschwindet. In diesem Moment treffen mehrere bewaffnete Männer ein und treiben Mulder mit Schüssen zurück in die Mine. “Wir haben es da draußen mit einer kleinen Armee zu tun“, sagt er, bevor das Paar mit knapper Not entkommt.
In einem Cafe teilt Skinner ihnen mit, daß er das Band gegen ihre Sicherheit und ihre Wiederaufnahme ins FBI eintauschen will. Mulder entgegnet, daß sie die Beweise brauchen, um die Wahrheit aufzudecken und etwas über seinen Vater und seine Schwester herauszubekommen. “Ist diese antwort Ihr Leben wert?“ fragt Skinner. “Offensichtlich ist sie es wert, uns dafür umzubringen“, erwidert Mulder. Scully meint, sie hätten die Kontrolle über die Situation verloren. Die Wahrheit würde ihnen nichts nützen, wenn sie tot seien. Mulder gibt nach. Skinner versichert ihnen ernst, daß er als Kronzeuge aussagen wird, wenn die anderen sich nicht an den Handel halten. Skinner besucht Scullys Mutter im Krankenhaus und verfolgt einen geheimnisvollen Mann ins Treppenhaus, wo ihn Krycek und zwei weitere Männer zusammenschlagen und ihm das DAT-Band abnehmen. Krycek und seine Komplizen sind mit einem Wagen geflüchtet. Während er an einer Tankstelle allein im Auto wartet, entdeckt er eine Bombe. Seine Komplizen haben offensichtlich den Auftrag, ihn zu eliminieren, aber Krycek kann sich in letzter Sekunde retten, bevor der Wagen explodiert.
Mulder und Scully kehren zu Klemper zurück. Dort werden sie vom Well-Manicured Man empfangen, der ihnen eröffnet, Klemper sei tot. Nach dem Absturz von Roswell im Jahr 1947 habe man Nazi-Wissenschaftler in die USA gebracht, damit sie Experimente durchführten, um aus menschlichen Genen und denen von außerirdischen Hybriden zu erschaffen. Durch Pockenimpfungen wurden die genetische Daten von Millionen Menschen gesammelt. Als Mulders Vater drohte, das Projekt auffliegen zu lassen, wurde Samantha als Rückversicherung für sein Schweigen entführt. “Warum erzählen Sie mir das?“ fragt Mulder, während Scully ihn davor warnt, dem Mann zu trauen. “Das ist es doch, was Sie wissen wollen, nicht wahr?“ entgegnet der Well-Manicured Man trocken. Krycek ruft den Zigarettenraucher im Club an und warnt ihn vor weiteren Anschlägen auf sein Leben. Der Zigarettenraucher versichert seinen Mitverschwörern, daß es keinen Deal mit Skinner geben werde.
Mulder geht zu seiner Mutter und fragt sie, ob sein Vater sie aufgefordert hätte, zwischen ihm und Samantha zu wählen. “Nein, ich konnte nicht wählen“, gibt sie unter Tränen widerstrebend zu. “Es war die Entscheidung deines Vaters, und ich habe ihn dafür gehaßt. Noch in seinem Grab hasse ich ihn.“ Der Zigarettenraucher trifft sich mit Skinner und sagt ihm, daß das Band verschwunden ist und deshalb sein eigenes Leben in Gefahr sei. “Jetzt sollten Sie die Lippen spitzen und meinen Arsch küssen!“, entgegnet ihm Skinner. Dann eröffnet er dem Zigarettenraucher, daß sich Albert Hosteen den Inhalt des Bandes eingeprägt hat und ihn an 20 Stammesmitglieder weitergegeben hat, die ihr Wissen auf gleiche Weise weiterverbreiten werden. “Falls Sie nicht jeden Navajo in vier Staaten töten“, informiert ihn Skinner, “ist diese Information durch ein einfaches Telefongespräch abrufbar.“ während der Krebskandidat sprachlos dasitzt, fügt Skinner hinzu: “Willkommen in der wunderbaren Welt der Hochtechnologie.“ Melissa Scully ist tot. Dana trauert an ihrem Sterbebett. Mulder sagt ihr, sie beide hätten so vieles verloren, aber er glaube immer noch, daß die Wahrheit da draußen sei, und daß sie sie durch ihre Arbeit an den X-Akten finden könnten. “Die Wahrheit habe ich gehört“, sagt Scully mit grimmiger Entschlossenheit. “Was ich jetzt will, sind die Antworten.“


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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:10

3X03 – Blitzschlag

In einer Spielhalle vergnügt sich ein stämmiger Junge mit einem Videospiel, als ein wesentlich schwächerer Jugendlicher, Darren Oswald, auf ihn zukommt und behauptet, zuerst an dem Gerät gespielt zu haben. Der kräftige Junge schlägt Darren zu Boden, und im selben Moment geht das Licht aus. “Oh Mann, das hättest du nicht tun sollen“, sagt Zero, Darrens Freund. Der Schläger fährt mit seinem Wagen los, dessen Motor aber nach wenigen Metern ausgeht. Kurz darauf beginnt der Junge wild zu zucken. Darren beobachtet seinen Todeskampf durch die Tür. Mulder und Scully erscheinen am Schauplatz. Der Junge ist in dieser Gegend bereits das fünfte Opfer eines scheinbaren Blitzschlages. “Sieht aus, als ob ihm das Herz in der Brust gekocht worden wäre“, bemerkt Mulder. Der Sheriff Teller reagiert feindselig auf die anwesenheit der Agenten und meint, ein Blitzschlag sei die Todesursache. Mulder ist da jedoch nicht so sicher, weil jedes Jahr nur rund sechzig Menschen durch Blitzschläge getötet werden, es in dieser Gegend aber bereits zu vier Todesfällen kam, die durch Blitze verursacht wurden. Darüber hinaus bemerkt Mulder, daß alle Opfer junge Männer sind, was die bizarre Natur dieser Koinzidenz unterstreicht. In der Spielhalle treffen Mulder und Scully Zero, der ihnen den Automaten zeigt, an dem das letzte Opfer gespielt hat. Alle Highscores stammen von “D.P.O.“ - dieselben Initialen wie der einzige Überlebende der fünf Blitzschläge. In der Autowerkstatt, wo er arbeitet, begegnet Darren der Frau seines Chefs, Mrs. Kiveat, die sich in seiner Gegenwart sichtlich unwohl fühlt. Frank, ihr Mann, verkündet, daß das FBI Darren sprechen möchte. Während die Agenten ihn befragen, fängt Mulders Handy an zu rauchen. “Es ist ganz plötzlich heiß geworden“, sagt er. “Pech“, antwortet Darren gleichgültig und geht weg. Beunruhigt über die Gegenwart des FBI sucht Zero Darren auf, der seine Besorgnis jedoch nicht teilt, sondern statt dessen Blitze heraufbeschwört, um “Kühe zu grillen“. “Ich habe Lust auf ein kleines Barbecue“, murmelt er, wird selbst von einem Blitz getroffen und scheint es zu genießen. Teller findet die toten Kühe und legt Mulder und Scully brüsk nahe, ihre Tätigkeit hier zu beenden. aber Mulder findet einen in den geschmolzenen Sand eingebrannten Schuhabdruck. “Das ist der erste Blitzschlag, den ich sehe, der einen Schuhabdruck hinterläßt“, sagt Mulder. Bei der Spurensicherung ergibt sich, daß sich an der Schuhsohle Frostschutzmittel befand - ein Hinweis auf Darren, der in einer Autowerkstatt arbeitet. Darren vertreibt sich die Zeit, indem er Verkehrsampeln umspringen läßt. Schließlich führt er einen Unfall zwischen den vorbeifahrende autos herbei. Währenddessen überprüfen die Agenten, “ob der Schuh paßt“, wie Mulder es ausdrückt. Sie stellen fest, daß Darren tatsächlich dieselbe Schuhgröße hat wie der Abdruck. In Darrens Zimmer fällt ihnen beim Durchblättern eines Sexmagazins ein Foto von Mrs. Kiveat entgegen. Am Schauplatz des Unfalls sorgt Darren dafür, daß Frank eine Herzattacke erleidet. Die Ausrüstung der Sanitäter versagt, aber dann benutzt der Junge seine bloßen Hände, um Franks Herz durch Elektroschocks wieder zum Schlagen zu bringen. “Notruf 911“, sagt Darren mit einem Grinsen. Schnitt zu dem Krankenhaus, in das man Frank Kiveat gebracht hat: Mulder versucht vergeblich, etwas aus Mrs. Kiveat herauszubekommen. Eine Überprüfung von Darrens Patientenkarte ergibt, daß er an einer Störung des Elektrolythaushaltes leidet, die seine seltsamen Fähigkeiten erklären könnte. “Er ist ein Blitz“, sagt Mulder, “und wir müssen ihn aufspüren, bevor er wieder einschlägt.” Nach einem fruchtlosen Versuch, Darren zu verhören, suchen die Agenten Mrs. Kiveat auf, die Darrens Lehrerin war. Sie gibt zu, daß Darren für sie geschwärmt hat und erwähnt, daß sie ungewöhnliche Anrufe erhielt. Darren habe ihr gesagt, daß er über “gefährliche Kräfte“ verfüge. Zu ihrer Überraschung stellen die Agenten fest, daß Teller Darren auf freien Fuß gesetzt hat. Er hat die Spielhalle aufgesucht und Zero mit einem Blitzschlag niederstreckt. Die Agenten kehren in das Krankenhaus zurück, um die Kiveats zu schützen. Plötzlich fällt der Strom aus - “Er ist hier“, sagt Mulder. Darren bedroht Scully, die ihre Waffe zieht. Mrs. Kiveat erklärt sich bereit, mit Darren zu gehen. Draußen greift Teller ein, und Mrs. Kiveat flieht, während Darren den Sheriff tötet. Mulder bringt die Frau in Deckung, während der Blitz Darren noch einmal trifft, wobei er das Bewußtsein verliert. Darren wird in einer psychiatrischen Klinik festgehalten. Seine Testergebnisse sind wieder normal, und der Staatsanwalt sieht keine Möglichkeit, Anklage gegen den Jungen zu erheben.


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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:13

3X04 – Der Hellseher

Der Versicherungsvertreter Clyde Bruckman geht an einem merkwürdig aussehenden Mann vorbei, der auf dem Weg zu einer Handleserin ist. Die Handleserin wird mit herausgeschnittenen Augen und Eingeweiden aufgefunden. Sie ist das letzter Opfer eines Serienkillers, der Menschen mit hellseherischen Fähigkeiten tötet. Die Polizei hat den TV-Hellseher “Der unglaubliche Yappi” um Hilfe gebeten. Als Mulder und Scully eintreffen, tänzelt Yappi gerade herum und empfängt “Ausstrahlungen“.
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Dann hält er abrupt inne und meint: “Jemand blockiert mich“. Er fordert Mulder auf, zu gehen, weil er eine negative Energie ausstrahlt. “Sie kann man nirgendwohin mitnehmen“, witzelt Scully. Bruckman besucht ein junges Ehepaar. Wie in Trance schildert er den beiden, wie der Mann bald auf grauenhaften Weise sterben wird. Später findet Bruckman in einem Müllcontainer eine Leiche. Er erzählt den Agenten Einzelheiten darüber, die er eigentlich unmöglich wissen kann. Soweit es “Yappi“ betrifft, bleibt Mulder skeptisch. aber bei Bruckman vermutet er, daß dieser wirklich “etwas über dieses Verbrechen sehen“ kann, und nimmt ihn mit zum Tatort. Bruckman fällt in Trance und erzählt ihnen, daß sie am nächsten Tag wieder eine Leiche finden werden, was auch exakt so passiert, wie Bruckman es geschildert hat. Bruckman will nicht in die Sache hineingezogen werden und sagt, daß es egal wäre, ob er sich einmischt oder nicht: Der Mörder wird weiter töten. “Wenn die Zukunft festgeschrieben ist“, fragt Mulder, “warum sollte man dann überhaupt noch etwas tun?“ “Jetzt kapieren Sie’s“, erwidert Bruckman trocken. Mulder testet Bruckmans Fähigkeiten. Es stellt sich heraus, daß er zwar voraussagen kann, wie Menschen sterben werden, aber zum Fall selbst nur wenige konkrete Informationen beitragen kann. Dennoch führt Bruckman die Agenten in einen Wald, wo sie eine weitere Leiche finden. Der Hellseher erklärt, er sei seit den fünfziger Jahren vom Tod anderer Menschen fasziniert. Damals starb der Sänger Big Bopper, weil er beim Münzenwerfen einen Platz in einem Flugzeug gewonnen hatte, das abstürzte. Kurz darauf kommt es zwischen Mulder und Bruckman zu dem folgenden denkwürdigen Dialog: Bruckman: “Wissen Sie, es gibt schlimmere Todesarten, aber ich kann mir keine entwürdigendere vorstellen als autoerotische Erstickung.“ “Warum sagen Sie mir das?“ entgegnet Mulder sichtlich schockiert. Bruckman: “Ach was, vergessen Sie’s. Es geht mich nichts an.“ Bruckman sagt voraus, daß der Mörder noch weitere Morde begehen wird, bevor man ihn verhaftet. Durch die Augen des Mörders sieht er, wie sich dieser von hinten an Mulder heranschleicht und ihm die Kehle durchschneidet. Dann bekommt Bruckman eine Nachricht von dem Mörder: Er werde ihn töten, hätte aber vorher noch Fragen an ihn. “Ich werde tot sein, bevor Sie diesen Kerl erwischen, egal, was Sie tun“, sagt er den Agenten. Scully bewacht Bruckman, während der Mörder eine andere Hellseherin aufsucht. Obwohl sie skeptisch ist, erzählt Bruckman Scully, daß er sie in “einem ganz besonderen Moment, den keiner von uns je vergessen wird“ zusammen im Bett liegen sieht. Mulder und Scully eilen an den Tatort, um den neuesten Mord zu untersuchen. Unterwegs begegnen sie einem Etagenkellner, der einen Imbiß auf Bruckmans Zimmer bringt. als er dort eintrifft, berühren er und Bruckman denselben Gegenstand und erkennen einander: Der Etagenkellner ist der Mörder. Der Mörder fragt, ob Bruckman weiß, warum er so grauenhafte Taten begangen hat. Bruckman antwortet: “Weil sie ein wahnsinniger Mörder sind.“ Plötzlich kommt der Agent, der Scully bei Bruckmans Schutz abgewechselt hat, überrascht aus dem Badezimmer. Der Mörder tötet ihn. Scully erkennt indessen, daß sie den Etagenkellner auch an den anderen Tatorten gesehen hat. Mulder verfolgt ihn, genau wie in Bruckmans Vision. Doch als sich der Mörder von hinten an ihn heranschleicht, wirbelt Mulder herum und wehrt das Messer ab. Mulder verliert den Halt, aber Scully kommt gerade rechtzeitig hinzu und schießt den Etagenkellner nieder. “He“, sagt er überrascht, “so hätte das nicht kommen sollen.“ als sie zurückkehren, liegt Bruckman nach einer Überdosis Tabletten im Sterben. Scully sitzt tief bewegt an seinem Bett, genau wie er es vorausgesehen hatte. Als Scully am Abend zu Hause die Ereignisse des Tages überdenkt, erscheint im Fernsehen ein Werbespot mit der parapsychologischen Hotline-Nummer des “unglaubliche Yappi“. Scully greift zum Telefon, zögert und schleudert es dann gegen den Bildschirm.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:16

3X05 – Die Liste

Der Gefangene Neech Manley schwört vor seiner Hinrichtung, daß er wieder zurückkehren werde , um all die kleinliche Tyrannei und Grausamkeit zu rächen, die ich erlitten habe“.
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Nach dem Tot eines Wärters untersuchen Mulder und Scully den Fall. Der Tote wurde in Neechs Zelle aufgefunden. Im Gefängnis hat sich das Gerücht über Neechs Rückkehr von den Toten bereits ausgebreitet. Der Tod des Wärters ist “nicht zu erklären“. Als Scully seine Wärters untersucht, stellt sie fest, daß sein Gesicht von Maden zerfressen wurde. Der Häftling Speranza sagt, Neech sei zurückgekehrt: “Der Mann war elektrisch - pure Energie.“ In Neechs Zelle krabbeln zwei Fliegen über ein schmutziges Kissen. Als Scully alleine hinaus auf den Gang geht, wird sie von einem Wörter namens Parmelly angesprochen. “Ich weiß, wen er töten wird“, sagt er. “Es gibt eine Liste. Einer der Sträflinge hat sie. Ein Mann namens Roque.“ Beunruhigt geht Scully. Später öffnet ein Gefangener einen Farbeimer und findet darin den Kopf eines Wärters, der ebenfalls mit Maden übersät ist. Der Leichenbeschauer informiert Scully, daß die Lungen des ersten Opfers mit Larven einer bestimmten Fliegenart gefüllt waren und der Tod durch Ersticken eingetreten ist. Mulder befragt Roque, der im Austausch gegen die drei verbleibenden Namen auf Neechs Liste aus dem Gefängnis verlegt werden will. Der Gefängnisdirektor weigert sich, auf den Handel einzugehen. als er in sein Büro zurückkehrt, findet er die enthauptete Leiche des Wärters auf seinem Stuhl. Mulder liest Manleys Tagebuch und meint, daß er vom Gedanken der Reinkarnation besessen war. Scully bleibt jedoch skeptisch. Sie befragen Neechs Witwe Danielle, die meint, daß sie es ihm durchaus zutrauen würde, von den Toten zurückzukehren. Im Gefängnis bringt ein Wärter Roque in den Duschraum, wo der Gefängnisdirektor von ihm wissen will, wer auf der Liste steht. “Sie sind Nummer fünf“, sagt Roque trotzig, nachdem der Direktor ihn geschlagen hat. “Was ist es für ein Gefühl, in der Todeszelle zu sitzen, Herr Direktor?“ Später wird Roques Leiche im Duschraum gefunden. Der Wärter Parmelly wird dabei beobachtet, wie er Danielle küßt. Mulder bezweifelt, daß Roque auf Neechs Liste stand. Er fragt nach dem Namen des Scharfrichters, den der Direktor nur widerwillig preisgibt. Sie finden den Mann tot in seinem Haus. Sein Gesicht und sein Hals weisen starke Verwesungserscheinungen auf und sind mit Maden bedeckt, wie es auch bei den anderen Leichen der Fall war. Speranza sagt, er sei Neech begegnet, und daß Roque nicht auf seiner Liste gestanden habe. Die Agenten besuchen Manleys ehemaligen anwalt Danny Charez, während der Gefängnisdirektor Speranza zusagt, sein Verfahren wieder aufzurollen, wenn er nur “die Hunde zurückpfeift“. Charez liegt auf seiner Couch. Er blickt auf und sieht, wie jemand ihm ein Kissen auf das Gesicht preßt. Parmelly betritt Danielles Haus. Sie ist wütend, da sie weiß, daß sie vom FBI beobachtet wird. “Eine Frau fühlt sich einsam, manchmal kann sie nicht warten, bis ihr Mann reinkarniert wird“, sinniert Scully. Die Agentin glaubt, daß Parmelly für die Morde verantwortlich ist. als sie von Charez’ Tod erfährt, fragt sich Scully, ob er das fünfte Opfer ist. Mulder und auch der Direktor scheinen ihre ansicht jedoch nicht zu teilen. Danielle wacht auf und sieht Neech neben ihrem Bett stehen. Sie läuft ihm mit einer Pistole nach, findet aber nur Parmelly. “Du bist er“, sagt sie und erschießt ihn, als die Agenten gerade in ihr Haus eindringen. Der Direktor hat Speranza in den Duschraum bringen lassen. “Auf Neechs Liste steht noch ein Mann, der sterben muß“, sagt der Verurteilte. Der Direktor schlägt ihn brutal zusammen. Da sie den Fall für abgeschlossen halten, bereiten die Agenten ihre Areise vor. Dann hält Mulder jedoch den Wagen an und meint, daß es überhaupt keinen Sinn ergäbe, “alles Parmelly in die Schuhe zu schieben.“ “Es ist vorbei“, erwidert Scully, die aber selbst nicht ganz davon überzeugt ist. Schließlich fahren sie doch los. Der Direktor fährt an ihnen vorbei und schlägt kurz darauf nach einer Fliege, die auf dem Rücksitz seines Wagens gelandet ist. als er in den Rückspiegel schaut, sieht der Direktor Neech hinter sich sitzen, der ihn an der Kehle packt, während der Wagen gegen einen Baum schleudert. Der Direktor liegt tot am Boden. Eine einzelne Fliege krabbelt in der Nähe seines Mundes über sein Gesicht.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:18

3X06 – Fett

Eine Frau namens Lauren sitzt mit einem Mann im Auto, den sie zum ersten Mal trifft, nachdem sie drei Monate lang online mit ihm korrespondiert hat. Als sie sich küssen, fährt sie keuchend und mit schäumendem Mund zurück. Am nächsten Tag findet die Polizei den Wagen mit ihrer entstellten Leiche. Die Agenten werden von einem Detective Cross hinzugezogen. Mulder sagt, daß zuvor vier Frauen in Mississippi verschwunden sind und daß die einzige Leiche, die gefunden wurde, auf ähnliche Weise zersetzt war. Inzwischen chattet der Mörder, Virgil Incanto, online mit einer Frau namens Ellen. Sie hat Angst davor, sich mit ihm zu treffen, aber er stachelt sie heimtückisch an, indem er zurücktippt: “Du kannst dich nicht für immer hinter Deinem Computer verstecken.“ Die Session wird durch Virgils Vermieterin Monica unterbrochen. Sie hält ihn für einen Schriftsteller und fragt, ob er einmal einen Blick auf ihre Arbeiten werfen würde. Virgil erklärt sich einverstanden, knallt ihr jedoch dann abrupt die Tür vor der Nase zu. Scully will eine Autopsie an Laurens Leiche vornehmen. Als sie das Schubfach im Leichenschauhaus herauszieht, stellt sie überrascht fest, daß sich die Leiche fast vollständig verflüssigt hat und nur noch ein Skelett übrig ist.
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Inzwischen erfährt Mulder von einer Freundin von Lauren, daß die Ermordete in der “Big-and-Beautiful“-Sektion eines Online-Chatforums einen Mann namens “2Shy“ getroffen habe. “Er wußte genau, was er sagen mußte“, bemerkt sie und gibt verlegen zu, daß sie die Briefe auch selbst abgespeichert hat. Mulder vermutet, daß der Mörder von Kontaktanzeigen zum Internet übergegangen ist, nachdem er mit der Kreditkarte eines seiner Opfer einen Online-Account eröffnet hat. Die Agenten bringen eine lokale Online-Warnung in Umlauf, die Ellens Freundin veranlaßt, sie davon abzubringen, sich mit Virgil zu treffen. Im Labor wird an Laurens Leiche ein Verdauungsenzym gefunden, das der Magensäure ähnelt. Außerdem fehlt fast das gesamte Fettgewebe, so daß ihre sterblichen Überreste lediglich 55 Kilogramm wiegen, obwohl Laurens Freundin Mulder versichert, sie habe über 75 Kilogramm gewogen. Ellen hat Virgil versetzt. Wutschnaubend verläßt er das Restaurant, in dem sie sich verabredet haben, und liest eine leicht übergewichtige Prostituierte auf. Als sie sich weigert, ihn zu küssen, versucht Virgil, sie zu zwingen. Dabei kratzt sie ihm die Hand auf, unter deren Haut rotes Fleisch zum Vorschein kommt. Eine andere Prostituierte überrascht ihn, als er die Frau aussaugt, und Virgil ergreift die Flucht. Virgils Briefe an Lauren enthalten Zeilen aus italienischen Gedichten des sechzehnten Jahrhunderts, woraus Mulder schließt, daß der Mörder über einen einschlägigen akademischen Hintergrund verfügt. Die Hautprobe, die unter den Fingernägeln der Stricherin gefunden wird, zeigt überdies einen Mangel an lebenswichtigen Fettsäuren. So entwickelt Mulder die Theorie, daß der Mörder nicht einfach nur psychotisch ist, sondern zuschlägt, um sich lebensnotwendige Stoffe zu verschaffen. Scully hält es für abwegig, zu vermuten, daß der Mörder “eine art fettsaugender Vampir“ sei. Mulder gibt jedoch zu bedenken, daß er ein Mutant sein könnte. Scully räumt zwar ein, daß Skorpione ihre Nahrung vorverdauen, indem sie sich auf ihre Beute erbrechen, fügt aber hinzu: “Ich kenne nicht viele Skorpione, die im Internet surfen.“ Cross stellt eine Liste von 38 potentiellen Verdächtigen aus akademischen Kreisen zusammen. Danach sucht er Virgil auf, und sie tauschen einen Blick aus, als der Detective den Verband an Virgils Hand bemerkt. Inzwischen hat sich Ellen via E-Mail bei Virgil entschuldigt und mit ihm zum Essen verabredet. Anschließend fährt sie ihn nach Hause. Virgil lädt sie ein, mit nach oben zu kommen. Doch während sie sich noch im Wagen unterhalten, sieht er, daß in seiner Wohnung Licht brennt. Er schickt Ellen fort. Inzwischen hat Virgils Vermieterin Monica seine Wohnung betreten, weil ihr Manuskript zu dick war, um es unter seiner Tür durchzuschieben. Sie findet Cross’ verwesende Leiche in der Badewanne, als Virgil hinter ihr auftaucht. Monicas blinde Tochter Jesse sucht Virgil in seiner Wohnung auf, um nach ihrer Mutter zu fragen. Er leugnet, sie gesehen zu haben. aber sie kann das Parfüm ihrer Mutter riechen und wählt den Notruf 911. Das FBI hat jetzt Virgils Namen, aber es gibt ansonsten keinerlei Hinweise auf seine Existenz. Mulder schlägt vor, ihn durch seine Computerdateien aufzuspüren, die ein Agent nach und nach rekonstruieren müsse, um die Namen seiner Chatpartnerinnen herauszufinden. “Dies sind alles seine Opfer“, sagt Mulder und meint, die Dateien seien so eine art “Einkaufszettel“. Das FBI schickt eine Warnung an alle, die auf der Liste stehen. Die Nachricht erreicht alle außer zweien - eine davon ist Ellen. Virgil ist inzwischen bei ihr. Zufällig erhält sie die Warnung des FBI und versucht, Zeit zu gewinnen. Doch Virgil erblickt im Spiegel eine Phantomzeichnung von sich. Dann brechen Mulder und Scully in Ellens Wohnung ein. Ellen liegt keuchend auf dem Boden, während Mulder einer Gestalt hinterherjagt, die sich aber nur als jugendlicher Graffitisprüher entpuppt. Virgil ist immer noch in der Wohnung. Er greift die überraschte Scully an und schlägt sie nach einem kurzen Handgemenge nieder. Doch dann ertönt ein Schuß, der Virgil zu Boden streckt. Er wurde von Ellen abgefeuert, die nun wütend dasteht und Scullys rauchende Pistole in der Hand hält. Eine Woche später sitzt Virgil in einer Zelle. Er sieht geschwächt aus, seine Haut ist schuppig und rissig. Mulder hält ihm vor, daß in fünf Staaten siebenundvierzig Frauen vermißt werden, und fragt ihn, ob er ihren Familien den inneren Frieden zurückgeben könne. “Sie sind alle mein“, erwidert er leidenschaftslos. “Wenn Sie mich anschauen, sehen Sie ein Monster“, sagt er zu Scully, nachdem Mulder gegangen ist, “aber ich habe nur meinen Hunger gestillt.“ “Sie sind mehr als ein Monster“, erwidert Scully. “Sie haben nicht nur ihre Körper ausgesaugt. Sie haben auch ihren Geist ausgesaugt. als sie sich abwendet, murmelt Virgil etwas auf Italienisch und wiederholt es dann auf Englisch: “Die Toten sind nicht mehr einsam.“
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:20

3X07 – Der zweite Körper

Im Gespräch mit einem Arzt in einem Militärkrankenhaus über seine drei Selbstmordversuche erklärt Lt. Colonel Stans: “Er will mich nicht sterben lassen.“ als er allein ist, geht Stans in den Hydrotherapie-Raum, verriegelt die Tür und springt in das brühheiße Wasser. Doch die Türriegel springen auf und Stans wird gerettet, wenn auch mit grauenhaften Verbrennungen. Mulder und Scully befragen Stans. Er erzählt ihnen von einer geisterhaften Erscheinung, die aussieht wie ein Soldat. Das Gespenst hat bereits Stans Familie umgebracht und peinigt nun ihn. Das Verhör wird von der Adjutantin des Generals unterbrochen, die sie im Auftrag ihres Chefs auffordert, die Untersuchung ruhen zu lassen. Am anderen Ende des Flures treffen sich amputierte in einer Therapiegruppe. Leonard “Rappo“ Trimble, der während des Golfkrieges seine Arme und Beine verlor, wird wütend: Der Therapeut könne unmöglich wissen, wie er sich fühlt. Der Pfleger Roach bringt Rappo zurück in sein Zimmer und sagt leise, er mache sich Sorgen wegen des FBI.
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Der General verhält sich gegenüber Mulder und Scully sehr feindselig. Scully meint, er schütze seine Männer - einschließlich eines Soldaten, von dem man glaubt, er habe seine Familie getötet und dann sich selbst umzubringen versucht. Mulder kann sich nicht erklären, warum Stans bei seinem Selbstmordversuch vergessen hat, die einzige Tür zu dem Raum abzuschließen. Der General ist allein. Er hört die geisterhafte Stimme, die vorher zu Stans sprach: “Deine Zeit ist gekommen, Mörder“, während sein Anrufbeantworter plötzlich unheimliche Geräusche von sich gibt. Die Adjutantin des Generals geht schwimmen, doch eine unsichtbare Präsenz packt sie und zieht sie unter Wasser. Als ihre Leiche gefunden wird, weist sie Blutergüsse am Hals und an den Schultern auf. Mulder warnt den General, daß seine Familie in Gefahr sein könnte. Der Agent erwähnt auch, daß das Vorgehen des Killers dem von Stans’ Phantommörder entspricht. Beunruhigt berichtet der General von dem Vorfall am Abend zuvor. Trevor, der Sohn des Generals, sieht den Schatten. Der Anrufbeantworter spielt dieselben seltsamen Botschaften ab. Scully entdeckt eine Gestalt, die durch den Garten rennt, doch als die Agenten draußen stehen, ist sie bereits verschwunden. Im Krankenhaus teilt Roach Rappo mit, daß er ihm nicht mehr helfen wird. Kurz darauf findet das FBI Roachs Fingerabdrücke auf Briefen, die an die Opfer adressiert sind. “Wir haben ihn“, sagt Scully, und Roach wird verhaftet. Indessen spielt der Sohn des Generals im Garten, bis plötzlich eine Gestalt aus dem Sand emporschießt und den Jungen unter sich begräbt. “Ich habe niemanden getötet“, beteuert Roach. “Ich bin nur der Postbote.“ Er weist sie zu Rappo, einem Vierfach-Amputierten, der wie in einer art Trance vor sich hin zuckt. Roach gerät in Panik, und später finden sie ihn tot in seiner Zelle - jemand oder etwas hat ihm ein Bettuch in seine Kehle gestopft. Mulder glaubt, daß Rappo irgendeine Form von Astralprojektion praktiziert und vermutet, daß der Astralleib über größere Kräfte verfügt als der physische Körper. Roach mußte Gegenstände für ihn beschaffen, um ihm ein Bindeglied zu einem Ort zu liefern. Deshalb bezeichnete er sich auch als “Rappos Postbote“. Rückwärts abgespielt, entpuppen sich die Geräusche auf dem Anrufbeantworter des Generals als Wiederholung eines einzigen Satzes: “Deine Zeit ist gekommen, Mörder.“ Mulder verhört Rappo und wirft ihm die Morde vor, aber der lacht nur darüber. Später sieht der General eine Vision von Rappo, folgt einer Blutspur und findet die Leiche seiner Frau. Der General sucht Stans auf und sagt ihm, er habe recht gehabt, und ihr Peiniger “wird uns nicht sterben lassen.“ “Ich weiß, wer er ist“, sagt Stans. Der General geht zu Rappo, der bestätigt, seine Frau und auch den kleinen Trevor getötet zu haben. Rappo drängt den General, ihn zu erschießen, aber der feuert über seinen Kopf hinweg und meint: “Sie werden leiden müssen wie wir anderen auch.“ Die Agenten finden Rappo in einer tranceähnlichen Entrückung, während der General mit dem Lift in den Keller fährt. Der Raum ist mit Dampf gefüllt, aus dem plötzlich eine menschliche Gestalt auftaucht, die den General gegen eine Wand schleudert. Mulder folgt ihm und wird selbst von der Präsenz durch den Raum katapultiert. Zur gleichen Zeit schließt sich Stans in Rappos Zimmer ein und preßt dem amputierten ein Kissen aufs Gesicht. Mulder sieht die Gestalt durch den Nebel auf sich zu stürmen, doch als Rappo stirbt, verschwindet sie.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:24

3X08 – Parallele

Fototermin in einer örtlichen High School. Später stellt Carl Wade, der Assistent des Fotografen, eine Fotomontage aus seinem eigenen Bild und einem Foto von einem der Mädchen her. anschließend beginnt er damit, die Fotomontage zu fotografieren. Nachts: Wade dringt in das Haus des Mädchens ein und preßt ihr seine Hand auf den Mund. “Nicht kann uns jetzt noch trennen“, sagt er. Zur gleichen Zeit, an einem anderen Ort: Die Kellnerin Lucy bekommt plötzlich Nasenbluten und bricht zusammen, während sie immer wieder sagt: “Nichts kann uns jetzt noch trennen.“ Ihre Uhr zeigt 10.05 Uhr, genau die Zeit, zu der Amy entführt wurde. Mulder trifft in dem Haus des vermißten Mädchens ein und drückt ihrer Mutter sein Mitgefühl aus. Er wüßte, wie sie sich fühlt. Da sie nicht weiß, daß Mulders Schwester ebenfalls entführt wurde, nimmt sie ihm diese Behauptung nicht ab. Mulder gibt nun zu, daß die 30jährige Lucy der eigentliche Grund seines Kommens ist. Er berichtet, daß sie genau an dem Zeitpunkt, als Amy entführt wurde, zusammenbrach und die Worte des Entführers wiederholte. Lucy wurde ebenfalls im Alter von acht Jahren entführt. Erst fünf Jahre später konnte sie entkommen und es ist nicht bekannt, wer der Täter war. Sie beteuert, nichts über Amys Fall zu wissen, und hat es eilig, das Krankenhaus zu verlassen. Carl Wade hat eine Reifenpanne. Als ein Abschleppwagenfahrer anhält, um ihm zu helfen, verscheucht er ihn, da er Amy im Kofferraum seines Wagens versteckt hat. auf Lucys Arbeitskleidung werden zwei Blutgruppen gefunden - ihre und Amys. Da Lucy überdies vorbestraft ist, ziehen die anderen Agenten sie in Verdacht.
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Aber Mulder ist davon überzeugt, daß Lucy ein Opfer und keine Verdächtige ist. an einer Raststätte fängt Lucy an, unkontrolliert zu zittern. “Es ist dunkel. Ich kann nichts sehen“, stöhnt sie und hat plötzlich die gleichen Kratzer im Gesicht wie Amy, die zitternd in einem kalten, dunklen Raum zu sehen ist. Mulder geht mit Lucy essen. Als er sie fragt, ob sie sich besser fühlt als Amy, fährt sie ihn an, das könne sie doch nicht wissen. “Wenn es irgend jemand weiß, dann Sie, würde ich sagen“, erwidert er. Dann schildert er ihr seine Theorie und bittet Lucy, sie zu dem Mädchen zu führen. Schnitt: Wade fotografiert unaufhörlich Amy, die bei dem blendenden Blitzlicht aufschreit. Mulder und Scully sehen sich ein altes Video an, das Lucy kurz nach ihrer Entführung zeigt und den Schaden verdeutlicht, der durch ihre Leiden verursacht wurde. Außerdem berichten die Agenten von einer ersten Spur in dem Fall - Amys Schulbilder sind verschwunden, und Wade wurde am Tag nach den Aufnahmen gefeuert. Mulder zeigt Lucy das Bild. Sie identifiziert Wade, der die letzten fünfzehn Jahre in einer geschlossenen Anstalt verbracht hat, als ihren Entführer. Wade läßt Amy allein zurück. Sie reißt ein Brett los und flieht in den Wald, als ihr Entführer zurückkehrt. Er verfolgt sie, während Lucy ebenfalls los rennt und Amy nachahmt, als sie fällt und sich am Arm verletzt. “Was passiert mit mir?“ schluchzt Lucy und sagt später, sie fühle sich, “als ob alles noch einmal geschieht“. Scully erscheint mit zwei anderen Agenten, die gekommen sind, um Lucy zu verhaften, weil ein Gentest ergeben hat, daß das Blut auf ihrer Kleidung mit dem von Amy identisch ist. Als sie zurückkehren, ist Lucy nicht mehr da. Mulder unterstreicht noch einmal, daß Lucy nicht verdächtig ist, was einen Agenten namens Eubanks zu der Frage veranlaßt, wie dann Amys Blut auf ihre Kleidung gelangt ist. “Vielleicht aus ihrer Nase“, spekuliert Mulder, der vermutet, daß “irgendeine art empathische Übertragung im Spiel ist“. Scully wendet ein, daß Lucy mit Wade unter einer Decke stecken könnte. Mulder wäre verblendet, weil er Lucy als Opfer sieht - wie seine Schwester. Mulder entgegnet wütend, daß er das selbst wisse. Ihr Streit wird von Eubanks unterbrochen, als der Abschleppwagenfahrer berichtet, er habe Wade in der Nähe von Easton gesehen, wo Lucy vor 17 Jahren aufgefunden wurde. In einem Fotogeschäft besorgen sich die Agenten Wades Adresse. Er ist nicht da, aber sie finden Lucy zitternd im Keller, was den Verdacht nährt, daß sie seine Komplizin ist. Sie weiß nicht, wie sie dorthin gekommen ist, sagt aber, hier sei sie vor langer Zeit von Wade festgehalten worden. “Er hat sie nicht angefaßt, noch nicht“, sagt sie. “Er will, aber er kann nicht. Darum macht er die Bilder.“ Die Gefahr für das Mädchen wird ihrer Meinung nach größer, wenn Wade erst einmal davon überzeugt ist, daß er sie nicht bekommen kann. Mulder meint, sie sei die Starke und Amy brauche ihre Kraft jetzt. Lucy erzählt, daß sie sich kalt und naß fühlt. Mulder schließt daraus, daß Wade Amy durch den Fluß zerrt. Schnitt zum Fluß: als er die Sirenen hört, wiederholt Wade “Niemand wird uns den Spaß verderben“, und drückt Amy unter Wasser. Im gleichen Augenblick ringt Lucy im Wagen der Agenten nach Atem und bricht zusammen. Schließlich treffen sie auf Wade. Mulder schießt den Kidnapper nieder und zieht Amys leblosen Körper aus dem Wasser. Er versucht, sie wiederzubeleben. “Mulder, es hat keinen Sinn“, sagt Scully, doch plötzlich regt sich Amy und hustet Wasser, während Lucy ihr Leben aushaucht. als Mulder bei Lucy eintrifft, ist sie bereits tot. Zärtlich streichelt er ihre Wange und weint, während Wasser aus ihrem Mund tropft. Amy ist unverletzt, aber in Lucys Lungen findet man fünf Liter Wasser. “Lucy mag für Amy gestorben sein“, versucht Scully Mulder zu beschwichtigen, “aber ohne Sie hätte man sie niemals gefunden.“ Mulder resümiert traurig, daß Lucy nicht nur Amy geholfen, sondern endlich den einzigen Weg gefunden hat, wie sie ihrer Vergangenheit entkommen konnte.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:26

3X09 – Die Autopsie ½

Einige japanische Männer betreten einen nicht gekennzeichneten Eisenbahnwaggon. Drinnen befindet sich ein medizinisches Labor, in dem Ärzte eine nicht genauer zu sehende Gestalt untersuchen und ihr eine seltsame, grüne Flüssigkeit abzapfen. Plötzlich stürmen maskierte Bewaffnete herein, töten die Ärzte und packen den “Patienten“ - scheinbar handelt es sich um einen Außerirdischen - in einen Leichensack.
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Mulder sieht sich ein Videoband des Vorfalls an, das er bei einem Versand bestellt hat, der es als “garantiert authentische“ Autopsie an einem Außerirdischen . “Mulder, das ist ein noch viel größerer Schwindel als das, was neulich im Fernsehen ausgestrahlt wurde“, sagt Scully. Mulder hat das Band von einem Mann in Allentown gekauft, der behauptet, es mit einer Satellitenantenne aufgenommen zu haben.
Als Mulder und Scully den Mann aufsuchen, finden sie nur seine Leiche - er wurde offenbar von einem Killer exekutiert. Mulder verfolgt einen flüchtenden asiaten, der mit einer Tasche in der Hand vom Tatort flieht. Der Mann entwaffnet ihn, doch Mulder zieht eine zweite Pistole aus einem Knöchelhalfter und nimmt den Verdächtigen fest. “Ich gehe nie ohne Zweitwaffe aus dem Haus“, meint er bissig. Der Verdächtige spricht nur Japanisch. Dann taucht Assistant Director Skinner auf und weist sie an, den Mann freizulassen: Er sei ein hochrangiger japanischer Diplomat - für die Untersuchung des Mordes sei deshalb eine andere Behörde zuständig. In der Tasche des Japaners findet Mulder Satellitenfotos und eine Liste von Mitgliedern des “Mutual UFO Network“. Der Name “Betsy Hagopian“ wurde eingekreist.
Mulder sucht die Lone Gunman auf, die herausfinden, daß die Fotos ein Schiff namens Talapus zeigen. Inzwischen wird der Japaner vor der japanischen Botschaft in Washington freigelassen. Als er in eine Limousine steigt, wird er von einem rothaarigen Mann getötet. Scully sucht Betsy Hagopian auf. In ihrem Haus trifft sie einige Frauen an, die sie erstaunlicherweise zu erkennen scheinen. Der Ermordete war ein Mitglied ihrer Gruppe. Die Frauen meinen, Scully sei auch “eine von uns“, und fragen sie, ob sie ein “unerklärliches Erlebnis“ hatte. “Die meisten von uns sind mehrmals entführt worden“, sagt eine Frau namens Penny, die ihr auch von einem “hellen, weißen Ort“ erzählt. Die Frauen erklären der Agentin, daß die Erinnerungen allmählich zurückkehren würden. Aber Scully will nicht über dieses Thema sprechen und bekommt deshalb zu hören, sie habe Angst davor, sich zu erinnern. Wie Scully haben auch die Frauen am Hals die typische Narbe, die auf ein Implantat hinweist. Sie bringen die Agentin zu Betsy Hagopian, die an einer Krebserkrankung leidet, die auf keine Behandlung anspricht. “Wir werden alle sterben wegen der Versuche, die sie mit uns durchgeführt haben“, sagt Penny. Sie deutet an, daß es ihnen allen ebenso ergehen wird wie Betsy. Scully ist sichtlich erschüttert. Mulder fährt nach Virginia und schleicht sich im Hafen an Bord eines Schiffes, das sich als die Talapus erweist. Später sieht der Agent, wie eine Reihe von Soldaten durch ein Lagerhausfenster Männer in weißen Plastikanzügen beobachten, die damit beschäftigt sind, einen großen Gegenstand an Bord der Talapus zu hieven. Das kreisförmige Objekt ist teilweise verdeckt, aber Mulder ist überzeugt davon, daß es sich um ein UFO handelt. Mulder kehrt in seine Wohnung zurück, die durchsucht und völlig verwüstet wurde. Er wird von Skinner erwartet, der ihm erzählt, daß der japanische Diplomat von jemandem ermordet wurde, der offenbar nach bestimmten Dokumenten gesucht hat, die sich in der Aktentasche des Japaners befanden. Das Außenministerium sitze ihm im Nacken, und deshalb befiehlt Skinner dem Agenten, die Tasche zurückzugeben. “Wo immer Sie auch in diesem Fall reingetreten sein mögen, es wird in mein Büro getragen“, sagt er barsch, “und das stinkt mir gewaltig.“ Skinner fügt hinzu, daß er diesmal nicht in die Bresche springen kann. Mulder sei deshalb auf sich allein gestellt.
Mulder sucht Senator Matheson auf, der ihm ebenfalls sagt, er müsse die Satellitenfotos zurückgeben. Er bemüht sich jedoch um Mulders Vertrauen, indem er ihn über die vier ermordeten japanischen Wissenschaftler informiert. “Wem bin ich hier auf der Spur?“ fragt Mulder. “Monstern, die Monster erschaffen“, erwidert der Senator. Scully kommt zurück, immer noch benommen von ihrer Begegnung mit den Frauen. Mulder hat sich ein Foto aus dem zweiten Weltkrieg verschafft, das die japanischen Wissenschaftler zeigt, die dem medizinischen Korps 731 angehörten, das grauenhafte Experimente durchführte. Scully glaubt, einen der Männer auf dem Bild schon einmal gesehen zu haben. Mulder vermutet, sie hätten versucht, einen Hybriden aus Menschen und Außerirdischen zu erschaffen, weshalb die Regierung sie getötet habe. Scully hält das jedoch für “Phantasterei“. “Nach all Ihren Erfahrungen ... warum weigern Sie sich zu glauben, Scully?“, fragt Mulder. “Weil es zu leicht ist, zu glauben, Mulder“, erwidert sie. “Als Skeptikerin lege ich großen Wert auf Beweise.“ “Sie denken, zu glauben wäre leicht?“ entgegnet er. Mulder findet heraus, worum es bei den Spionagefotos geht: Sie zeigen Eisenbahnwaggons mit Testsubjekten. Er begibt sich zu einem Güterbahnhof, wo er beobachtet, wie einige Männer etwas in einen Zug verladen, das aussieht wie ein in Plastik gehüllter, lebendiger Außerirdischer.
Indessen hat Scully den Chip, der in ihr gefunden wurde, zur Analyse weggegeben. Sie sieht sich nun das Video von der Autopsie des Außerirdischen an und erkennt einen der japanischen Ärzte darauf wieder: Scully erinnert sich plötzlich daran, daß er sich während ihrer Entführung über sie beugte. Kurz darauf erhält sie einen Anruf von Mulder. Er hält sich immer noch an dem Bahnhof auf. Hier hat der rothaarige Mann einen Japaner getötet, der offenbar geschickt wurde, um den Arzt zu treffen. Als Mulder endlich am Bahnsteig eintrifft, ist der Zug bereits weg. Mr. X taucht bei Scully auf und erklärt ihr eindringlich, daß Mulder keinesfalls in diesen Zug eindringen darf. Sie ruft Mulder an und sagt ihm, es sei zu gefährlich, er solle aufgeben. “Das kann ich nicht“, sagt Mulder und springt von einer Überführung auf den Waggon. Dabei verliert er sein Handy - und damit seine Rettungsleine zu Scully. Fortsetzung folgt ...
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:27

3X10 – Der Zug 2/2

Soldaten kreisen auf dem Gelände der Leprakolonie “Hansen’s Disease Research Facility“seltsam aussehende, humanoide Kreaturen ein. Eines der Geschöpfe, dessen Haut gräßlich entstellt ist, beobachtet aus der Ferne, wie die anderen vor einem Massengrab niedergemäht werden. In Scullys Wohnung: Die Agentin fragt Mr. X wütend, wie sie ihm helfen kann. Sie zieht ihre Pistole, wird jedoch entwaffnet. “Ich sage Ihnen nur, daß auch mein Wissen sehr begrenzt ist“, sagt er und fügt hinzu, wenn sie mehr über den Zug und darüber wissen will, wer ihre Schwester ermordet hat, soll sie herausfinden, “was in Ihrem Nacken gewesen ist. Dieses Gerät enthält mehr, als ich Ihnen erzählen könnte - vielleicht sogar alles, was Sie wissen müssen.“
Mulder ist inzwischen in den Zug eingedrungen. Ein Schaffner bringt ihn zum Abteil des japanischen Wissenschaftlers Dr. Zama, das er jedoch leer vorfindet. Inzwischen kehrt Scully zu Agent Pendrell zurück, der ihr berichtet, daß der aus ihrem Hals herausoperierte Chip offenbar die Erinnerungsfunktion des Gehirns kopiert und Denkprozesse dupliziert. “So könnte man Gedanken lesen“, überlegt sie. Wie sie vermutet, stammt der Chip aus japanischer Produktion. Im Zug wird Dr. Zama von dem rothaarigen Mann gejagt, der den japanischen Diplomaten ermordet hat. Später findet Mulder den Wissenschaftler tot auf. Scully fährt zu der Seuchenforschungsanstalt, wo sie einigen der entstellten Gestalten begegnet. Es handelt sich um Leprakranke.
“Tun Sie uns nichts“, bittet ihr Anführer. Er berichtet Scully, daß nach dem Verschwinden des medizinischen Personals Todesschwadronen eingetroffen sind, die Hunderte von ihnen getötet haben. Als der Anführer Scully ein Massengrab zeigt, tauchen ein Hubschrauber und Soldaten auf, die Scully gefangennehmen. Mulder kehrt zu dem Quarantänewaggon zurück, späht durch ein Loch und sieht in der Dunkelheit eine fremdartig aussehende Gestalt. Plötzlich legt der rothaarige Mann Mulder eine Garotte um den Hals und stranguliert ihn. Der Schaffner geht mit einer ungeladenen Waffe dazwischen, die Mulder ihm vorher gegeben hat. Er schließt den Agenten und den rothaarigen Mann in dem Waggon ein. Mulder nutzt diesen Moment, um sich zu erholen und seine Pistole zu ziehen. Der rothaarige Mann behauptet, ein Agent der NSA (National Security Agency) zu sein. Er erzählt Mulder, daß der Waggon eine Zeitbombe enthält.
Scully wird von einem älteren Mann empfangen, der bereits in früheren Episoden zu sehen war und offenbar zur “Führungsgruppe“ gehört. Er erklärt ihr, die Kreaturen seien “Opfer eines unmenschlichen Projektes“. Er meint, die Welt werde nun von denen beherrscht, die die besten Wissenschaftler haben. Im Zug: Das Handy des rothaarigen Mannes piept. Zu seiner Überraschung verlangt die Anruferin Mulder - es ist Scully. “Was immer in diesem Waggon sitzt, ist kein Außerirdischer“, sagt sie ihm. Zama habe in einer Lepra-Kolonie an menschlichen Versuchspersonen experimentiert. Die geheime Eisenbahnstrecke wurde für diese Tests verwendet, und die Autopsie an einem außerirdischen sei “nur eine Finte“. Die Testperson in ihrem Zug habe eine ansteckende Krankheit, an der Tausende sterben werden, wenn die Bombe explodiert. Mulder ist skeptisch, findet jedoch die Bombe, deren Zeitzünder noch etwas mehr als hundert Minuten bis zur Detonation anzeigt. Er weist den Schaffner an, sie so weit wie möglich von besiedelten Gebieten umzuleiten. Dort koppeln sie den Waggon ab, der mit Mulder und dem rothaarigen Mann an Bord langsam ausrollt. Während die Minuten verstreichen, meint der rothaarige Mann, ihre Fracht sei “eine Waffe“. Mulder vermutet, daß Zama eine Methode zur Immunisierung gegen biologische Waffen fand. Seiner Ansicht nach wollte die Regierung verhindern, daß diese Experimente an die Öffentlichkeit gelangen. Die Kreatur in dem Quarantänewaggon hält er für einen Hybriden.
Scully versucht, Senator Matheson zu erreichen und Mr. X zu Hilfe zu rufen. Sechs Minuten, bevor die Bombe detonieren wird, nimmt sie noch einmal Kontakt mit Mulder auf. Sie hat sich anhand des Videos den ausgangs-Code des Wagens verschafft, den Mulder nun eingibt. Während die Tür aufgeht, schlägt der Rothaarige Mann Mulder bewußtlos. Doch als er aus dem Waggon springt, wird er von einem Schuß niedergestreckt. Er wurde von Mr. X abgefeuert, der den blutig geschlagenen Mulder auf seiner Schulter in Sicherheit bringt, während der Waggon mitsamt seinem Inhalt explodiert. Als Mulder eine Woche später versucht, mehr über den Waggon zu erfahren, stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Selbst Senator Matheson erwidert seine Anrufe nicht. Zudem erweisen sich Dr. Zamas Aufzeichnungen als Fälschung. “Die kommen damit schon wieder durch, Scully“, sagt er frustriert. “Die sind schon damit durchgekommen, Mulder“, erwidert sie. Wütend meint Mulder, er wolle nicht die üblichen vorformulierten Antworten hören, sondern “eine Entschuldigung für die Wahrheit“.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:29

3X11 – Offenbarungen

Vor einer Versammlung in Pennsylvania behauptet ein Prediger, daß es Wunder wirklich gibt. Zum Beweis zeigt er seine blutenden Handflächen. Nach der Predigt wird er von einem Mann aufgesucht, der ihn mit übernatürlicher Kraft am Hals packt und gegen eine Wand preßt, während Rauch von seinem Nacken aufsteigt. Mulder untersucht die Leiche des Predigers und erklärt, daß der Mann ein Betrüger war. Er ist bereits der elfte angebliche Stigmatiker, der im Laufe von drei Jahren in einer internationalen Kette religiös motivierter Morde ums Leben gekommen ist. Mitten im Unterricht beginnen die Handflächen eines Jungen namens Kevin Kryder zu bluten. Die Agenten werden von einem Sozialarbeiter hinzugezogen, der ihnen erklärt, daß es keineswegs das erste Mal ist, daß Kevins Hände Stigmata aufweisen. Die Agenten erfahren, daß sich der Vater des Jungen in einer geschlossenen Anstalt befindet und suchen ihn auf. “Er blutet wieder, nicht wahr?“ fragt Kevins Vater sie ausdruckslos. Er meint, der Junge sei auserwählt: Dunkle Mächte würden kommen, um ihn im Zuge “des großen Kampfes zwischen Gut und Böse“ zu töten. Scully müsse “den Kreis schließen, um die Wahrheit zu finden“. Die Agentin meint, daß sie ihn nicht versteht. “Das werden Sie schon noch“, entgegnet er. Inzwischen wird Kevin von einem merkwürdig aussehenden Mann entführt, dessen Beschreibung durch die anderen Kinder Mulder zu der Bemerkung veranlaßt, es müsse sich wohl um “Homer Simpsons bösen Zwilling“ handeln. Doch Kevins Mutter erkennt in der Beschreibung einen Mann namens Owen Jarvis, den sie für Gartenarbeiten angestellt hat. Szenenwechsel: Owen meint zu Kevin, er sei sein Schutzengel. Mulder und Scully stürmen herein und finden Owen, aber der Junge ist fort. “Ich bin nicht derjenige, der ihm etwas antun will“, beteuert Owen. Er behauptet, er sei von Gott beauftragt worden, Kevin. zu beschützen. Zu Scully gewandt setzt er hinzu: “Wie können sie Kevin helfen, wenn Sie nicht glauben?“ - worauf er plötzlich aus dem Fenster im zweiten Stock springt und entkommt. Kevin kehrt nach Hause zurück, als der Mann auftaucht, der in der Anfangsszene. den Prediger ermordet hat. Owen greift ein und kämpft mit dem Mann, der ihn jedoch überwältigt. Während der Fremde ihn erdrosselt, steigt Rauch aus Owens Kehle auf. Als die Agenten eintreffen, ist Owen tot. Kevin wendet sich an die verblüffte Scully und fragt: “Sind Sie diejenige, die geschickt wurde, um mich zu beschützen?“
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Seltsamerweise verwest Owens Leiche nicht. Scully erwähnt, sie habe im Katechismus etwas über “Unvergängliche“ gelernt, deren Körper nicht zerfallen. Diesmal ist Mulder der Skeptiker und meint, sie solle ihr Urteil nicht vom Glauben vernebeln lassen. Scully untersucht Owens Leiche und findet einen Fingerabdruck am Hals des Toten. Er stammt von Simon Gates, dem Geschäftsführer einer großen Firma. “Ein reicher und mächtiger Mann“, sinniert Scully und erinnert sich an die Warnung von Kevins Vater. Kevin ist mit seiner Mutter im Auto unterwegs. Bei einer Panne werden sie von Gates überrrascht Er verletzt Kevins Mutter und verfolgt den Jungen in den Wald. Unerklärlicherweise sitzt Kevin - der schon zuvor an zwei Orten gleichzeitig aufgetaucht ist - plötzlich wieder im Wagen bei seiner Mutter, die Gates überfährt, bevor der Wagen in einen Graben schlittert. Kevins Mutter ist tot. Scully schwört nun, daß sie den Jungen beschützen wird. Mulder berichtet, daß ein Mann, auf den Gate´s Beschreibung paßt, unter dem Namen Ferau - einer der Jünger des Teufels - einen Wagen angemietet hat. Während Kevin badet, bemerkt Scully, daß er eine Schnittverletzung an der Seite hat. Sie überlegt laut, ob da etwas Göttliches im Spiel sein könnte, aber Mulder schiebt den Gedanken beiseite. Darauf fragt seine Partnerin: “Wie kommt es, daß Sie Kopf und Kragen riskieren, sobald Sie nur ein Licht am Himmel sehen, aber nicht bereit sind, die Möglichkeit eines Wunders zu akzeptieren?“ “Ich warte jeden Tag auf ein Wunder“, sagt Mulder, “Aber was ich hier gesehen habe, hat nur meine Geduld auf die Probe gestellt - nicht meinen Glauben.“ Als sie ein Geräusch hören, stoßen sie die Badezimmertür auf und stellen fest, daß Kevin verschwunden ist. Die gußeisernen Gitterstäbe vor dem Fenster schwelen und sind nach außen gebogen. Scully sucht Kevins Vater auf, der jedoch unter dem Einfluß von Psychopharmaka steht und sich nicht konzentrieren kann. Zufällig streift der Blick der Agentin einen Mülleimer. Darauf kommt ihr der Gedanke, daß Mr. Kryders nebulöse Botschaft, sie solle “den Kreis schließen“, auf Gates Recyclingzentrum in Jerusalem (Ohio) weist. Mulder hat daran seine Zweifel und geht statt dessen einer Meldung nach, der zufolge Gates am Flughafen gesehen wurde. “Sie glauben, Sie wären es, nicht wahr?“ sagt Mulder zu seiner Partnerin. “Sie glauben, Sie wären diejenige, die Auserwählt ist, Kevin zu beschützen.“ Im Recyclingzentrum: Gates offenbart Kevin, daß er sterben muß, damit “das Neue Zeitalter“ anbrechen kann. Als Scully den Schauplatz erreicht, flieht Gates mit dem Jungen eine Treppe hinauf und versucht, in eine riesige Reißmaschine zu springen. Doch der Junge klammert sich am Rand fest, während Gates unten zwischen den Klingen zermahlen wird. Als Scully ihn erreicht, sagt Kevin nur: “Ich wußte, daß Sie kommen würden.“ Zwei Tage später sind Kevins Hände geheilt. Zum Abschied sagt er zu Scully, daß sie sich wiedersehen werden. Zum ersten Mal seit sechs Jahren geht Scully zur Beichte. Sie fragt den Priester, ob er an Wunder glaube. Sie zweifelt nun selbst daran, weil Mulder bestreitet, etwas gesehen zu haben. “Vielleicht war er nicht dazu bestimmt, sie zu sehen“, antwortet der Priester und sagt ihr, wir müßten manchmal “den Kreis schließen, um die Wahrheit zu finden.“ Scully ist über diese Offenbarung nicht überrascht, nur fürchtet sie “daß Gott zu uns spricht, aber niemand zuhört“
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:32

3X12 – Krieg der Koprophagen

Ein Mann namens Dr. Bugger läßt sich weitschweifig über Kakerlaken aus, bevor er eine davon mit dem Fuß zerstampft. “Sehen Sie, mein Lieber, ich töte sie einfach“, sagt der Kammerjäger zu dem Wissenschaftler Dr. Eckerle, der ihn gerufen hat. Später greift sich Bugger an die Brust und bricht zusammen. Eckerle findet seine von unzähligen Kakerlaken übersäte Leiche. Zufälligerweise ist Mulder gerade in der Nähe, um Berichten über unerklärliche farbige Lichter am Himmel nachzugehen. Er ruft Scully an, die ihm einen langen Vortrag über die Unwahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens hält. “Scully, was haben Sie gerade an?“ erwidert Mulder schalkhaft. Der ötliche Sheriff stoppt Mulder, wird jedoch gleich darauf fortgerufen, da es “wieder einen Kakerlakenangriff“ gegeben hat. Mulder ruft wieder Scully an und erklärt ihr, es habe den Anschein, “daß hier Menschen von Kakerlaken angegriffen werden.“ Er erwähnt den Tod des Kammerjägers und zwei weitere Fälle vom gleichen Tag. Er unterstreicht, daß diese Ereignisse von Wissenschaftlern gemeldet wurden und nicht von irgendwelchen “Hinterwäldlern draußen in der Wildnis“. Szenenwechsel: Ein Trio von Jugendlichen nimmt Drogen ein. Einer von ihnen sieht plötzlich, wie sich Kakerlaken unter seine Haut graben. Er wir hysterisch und hackt mit einem Rasiermesser auf sich ein. Scully meint, dafür gebe es eine rationale Erklärung: Sie erzählt Mulder von Ekboms Syndrom - einer durch Drogenmißbrauch verursachten psychischen Störung, bei der es zu ähnlichen Wahnvorstellungen kommt. Mulder fängt einen Kakerlake und schneidet sich in den Finger. Er vermutet, daß der Panzer des Insektes aus Metall besteht. Der Sheriff spekuliert, ob die Regierung mal wieder irgendwelche Experimente angestellt und “eine neue Gattung von Killer-Kakerlaken“ erzeugt habe. Der Leichenbeschauer fragt Mulder, ob eine Gefahr besteht. Später finden sie ihn tot im Badezimmer - “bedeckt mit Kakerlaken“, wie der Pfleger es ausdrückt.
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Scully jedoch hat auch dafür eine Theorie parat und meint, er könne durch “zu starke anspannung“ ein Aneurysma im Gehirn erlitten haben. Mulder sucht die Regierungseinrichtung auf. Scully meldet sich bei ihm: Sie hat Untersuchungen über eine Gattung von Kakerlaken entdeckt, die sich von Licht angezogen fühlen. Plötzlich sieht Mulder, wie es auf den Wänden vor Kakerlaken nur so wimmelt. Das Licht geht an, und es erscheint die atemberaubende Wissenschaftlerin Dr. Bambi Berenbaum., die im Auftrag der USA. Kakerlaken. erforscht. Sie erklärt dem Agenten ihre UFO-Theorie, nach der die angeblichen Sichtungen in Wirklichkeit durch Schwärme nachtaktiver. Insekten hervorgerufen werden. Als Mulders Telefon piept, sagt er rasch “Nicht jetzt“ und hängt ein. In Mulders Hotel schaut sich einer der Gäste in den Lokalnachrichten den Bericht über die Kakerlaken an: Die Bevölkerung soll sich keine Sorgen machen - obwohl Männer in Schutzanzügen herumstreifen. Mulder ruft Scully an und erzählt ihr von Dr. Berenbaum. und ihren Theorien. “Ihr Name ist Bambi?“ wiederholt Scully zweimal. Plötzlich hört Mulder einen Schrei ... Er findet die Leiche des Mannes, der die Nachrichten angesehen hat. Die anderen Gäste behaupten, auf ihm seien Kakerlaken herumgekrabbelt, aber als Mulder ankommt, kann er nichts dergleichen feststellen. Der Agent verhält sich skeptisch und vermutet, daß der Mann sich einfach zu Tode geängstigt hat. Womit er Scully recht geben würde, die ihrer Sache jedoch inzwischen nicht mehr so sicher ist. Mulder bringt einen Kakerlake zu Bambi. Sie meint, die Kreatur würde an einen Mikroprozessor erinnern und vermutet, es könnte sich um ein mechanisches Wesen handeln. Daraufhin sucht Mulder Dr. Ivanov auf, einen an den Rollstuhl gebundenen Wissenschaftler, der insektenähnlicher Roboter herstellt. Ivanov meint, daß die meisten Besucher aus dem Weltraum vermutlich Roboter sein dürften. Die allseits bekannten grauhäutigen, großäugigen Außerirdischen seinen ein Hirngespinst aus der Science Fiction Mulder kann nur die achseln zucken, während ein Insekt über den Bildschirm krabbelt. als Scully eintrifft, stößt sie auf eine von Panik ergriffene Horde, die einen Gemischtwarenladen plündert. “Haben Sie denn nicht von den Kakerlaken gehört?“ wird Scully von einer Frau gefragt. Die Agentin ruft den Leuten zu, sie sollen sich beruhigen. Dann bricht ein Streit um Insektenspray aus, worauf alle außer Scully den Laden verlassen. als er Dr. Ivanovs Büro verläßt, fängt Mulder einen Kakerlak “Schöne Grüße vom Planeten Erde“, sagt er. Bambi sagt ihm jedoch, daß es sich um einen ganz normalen Kakerlake handelt. Dann ruft Scully an und berichtet, daß Eckerle. Untersuchungen mit Methan anstellte und Tierkot importiert habe, wodurch er möglicherweise die Kakerlaken eingeschleppt hat. Mulder sucht Eckerle auf. Der Forscher ist wahnsinnig vor Angst und fuchtelt mit einer Pistole herum. Scully fährt vor und begegnet Bambi, die sie fragt, ob sie Hilfe brauche. “Nein, das hier ist kein Ort für eine Insektenforscherin“, sagt Scully, während sie ein Magazin in ihre Waffe schiebt. Als Mulders Handy piept, feuert Eckerle. in seiner Nervosität einen Schuß auf ihn ab. Er verfehlt den Agenten, setzt dabei aber das Methan frei. Die Agenten retten sich gerade noch ins Freie, bevor die Einrichtung explodiert. Mit Kot bedeckt rappeln sie sich wieder auf. “Scheiße“, meint Mulder. Dr. Ivanov taucht auf und begegnet Bambi - die beiden scheinen sich blendend zu verstehen und ziehen gemeinsam ab. “Smart ist sexy“, lautet Scullys ironischer Kommentar. Mulder sieht den beiden nach, während die Agentin laut überlegt, ob ihre Kinder vielleicht intelligent genug sein würden, um die nächste Invasion künstlich-intelligenter Weltraumkakerlaken zu stoppen. “ Scully, ich hätte nie gedacht, daß ich das mal zu Ihnen sagen würde: Sie stinken!“, meint Mulder trocken.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:35

3X13 – Energie

High-School.-Champion Boom hält eine Trauerrede für seinen toten Freund. Zwei hübsche blonde Mädchen, Terri. und Margi, drücken ihm ihr Beileid aus. Sie erzählen ihm, daß “die Sekte“, die seinen Freund umgebracht haben soll, angeblich auf der Suche nach einer blonden Jungfrau ist. “Vielleicht hätten wir nicht so große Angst, wenn wir nicht Jungfrauen wären“, meint Terri. Boom bringt den Wagen mit quietschenden Bremsen zum Stehen... Am nächsten Morgen hängt Boom tot von einer Klippe herab, während Terri und Margi kichernd oben auf dem Rand stehen und mit einer Blume “Er liebt mich, er liebt mich nicht“ spielen. Mulder und Scully streiten sich um den Weg, als sie die Stadtgrenzen von Comity der “Stadt der perfekten Harmonie“, überqueren. Sie wollen sich bei der Beerdigung des neuesten Opfers mit Detective Angela White treffen. Die attraktive Polizistin berichtet, der Junge sei der dritte High-School-Schüler in ebenso vielen Monaten, der tot aufgefunden wurde. Im Ort gehe der Verdacht um, daß eine satanische Sekte dahinter steckt. Scully äußert sich skeptisch und gibt zu bedenken, daß derartige Berichte meist auf reiner Einbildung beruhen, was auch für die blonde Jungfrau gelten würde, die Margi und Terri erwähnten. Abrupt stürmt die Polizistin davon. “Sie glauben doch nicht, daß sie noch Jungfrau ist, oder?“ fragt Mulder, worauf Scully schnippisch erwidert: “Ich bezweifle sogar, daß sie blond ist.“ Ein Ortsansässiger namens Bob Spitz unterbricht die Trauerfeier und ereifert sich über den Satanismus. Dann verschränken Margi und Terri ihre Hände, worauf Booms Sarg zu rauchen anfängt und schließlich in Flammen aufgeht, während die Leute aus der Kapelle fliehen. Später werden Margi und Terri getrennt von Mulder und Scully befragt. Sie beschreiben mit praktisch gleichen Worten eine satanistische Zeremonie, in der ein Baby geopfert werden soll. Scully meint jedoch, die Geschichten seien banal und beinahe klischeehaft. Als sie die letzte Leiche untersuchen, bemerken Mulder und White ein Brandmal auf der Brust, das ihrer Meinung nach Ähnlichkeit mit einem Ziegenbock oder einem anderen “gehörnten. Tier“ hat. Scully hält diese Beobachtung für schlichterweise absurd. Mulder sucht Detective White zu Hause auf, um sich für Scullys Verhalten zu entschuldigen. Er bittet sie, ihm bei der Lösung des Rätsels um das gehörnte Tier zu helfen. Sie legen ein Bild von der Leiche der astrologin “Madame Zirinka.“ vor - einer pragmatischen Geschäftsfrau, die meint, daß die ganze Stadt übergeschnappt ist. Sie führt das Verhalten auf eine “seltene Planetenkonjunktion“ von Mars, Uranus und Merkur zurück. Margi und Terri schauen beim Basketball-Training zu und lecken sich die Lippen nach einem der Jungen, der Scott. heißt.
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Ein Spieler namens Eric wirft versehentlich einen Tisch voller Getränke um. Die beiden Mädchen schreien auf, als sie dabei naßgespritzt. werden. "Wir hassen ihn, wir würden nicht mit ihm ausgeh’n.“, trällern sie in nahezu perfektem Gleichklang. Der Ball springt hinter die ausfahrbare Tribüne als Eric ihn holen will, geht plötzlich das Licht aus. Dann fährt die motorisierte Tribüne zurück und zermalmt den schreienden Eric. Bei der Untersuchung des jüngsten Mordes eröffnet Mulder Scully, er verfolge mit Detective White einer heiße Spur. Sie ist sichtlich verärgert, und meint wutschnaubend: “Wir haben unterschiedliche Meinungen, aber ich habe nicht damit gerechnet, daß Sie mich ausbooten“. Die Agenten gehen in den Wald, wo Spitz und andere Leute aus der Stadt einen Garten aufgraben, weil sie dort ein Massengrab vermuten. Scully führt ihr Verhalten auf eine “Gerüchtepanik“ zurück. Doch als Spitz und die anderen eine mit Knochen gefüllte Tasche finden, die dem örztlichen Kinderarzt gehört., eilen sie zu dessen Haus. Der Arzt ist überraschenderweise geschminkt und trägt einen Damenmorgenmantel mit Rüschen. Er behauptet, die Tasche verkauft zu haben. Analysen ergeben, daß die Knochen von einem Hund namens “Mr. Tippy“ stammen, der Terri gehörte. Zur Verlegenheit des Arztes sagt Mulder, er rieche sein Lieblingsparfüm. Dann wird er von Scully zur Rede gestellt, die sein Verhalten als “höchst Anstößig“ bezeichnet und verkündet, sie werde nach Washington zurückkehren, damit er mit Detective White zusammenarbeiten könne auf der Geburtstagsparty von Terri und Margi spielt Brenda mit einem Ouija-Brett. Zu ihrem Entsetzen wird ihre Frage, wen sie heiraten wird, mit den Buchstaben “S-A-T-A-N“ beantwortet. Brenda rennt ins Badezimmer, wo sie auf Terri und Margi stößt, die Beschwörungsformeln singen. Hinter ihr knallt die Tür zu... In seinem Hotel macht sich Mulder auf ziemlich erbärmliche Weise einen Screwdriver zurecht, indem er mit einem Löffel Orangensaftkonzentrat in eine Wodkaflasche eintrichtert. Wie Scully in ihrem Zimmer schaut auch er sich einen alten Film an, der unerklärlicherweise auf sämtlichen Kanälen läuft. Dann taucht Detective White auf und berichtet besorgt, daß ihre Katze verschwunden ist. Sie nimmt einen kräftigen Schluck von seinem Wodka und drängt den mit sichtlichem Unbehagen reagierenden Mulder auf das Bett. Sie küßt ihn und fragt mit zweideutigem Unterton: “Vielleicht können wir das Rätsel des gehörnten Tieres lösen?“ In diesem Augenblick kommt Scully herein und macht ein angewidertes Gesicht. “Es hat wieder einen Mord gegeben“, sagt sie. Unter gegenseitigen Anfeindungen machen sich Scully und Mulder auf den Weg zum Tatort. Das Opfer ist Scotts Freundin Brenda Sie wurde von den Scherben eines Spiegels durchbohrt. Scully beschwert sich, weil es ihr nicht paßt, daß bei ihren Einsätzen immer nur Mulder am Steuer des Wagens sitzt. Sie fragt, ob es eine Macho-Allüre von ihm sei, daß er er immer fahren wolle? “Nein“, frotzelt Mulder. “Ich war nur nicht sicher, ob Sie mit Ihren kleinen Füßchen auch wirklich an die Pedale kommen.“ Terri und Margi versuchen Scott zu trösten, der sie aber zurückweist. “Ich haße ihn“, fängt Terri an, doch statt es ihr nachzumachen wie bisher, geht Margi einfach davon. Die Wahrsagerin erzählt Mulder, daß die Planeten diese Konjunktion nur einmal in 84 Jahren einnehmen. In diesem Jahr steht überdies Uranus im Hause des Wassermanns, was zu einer Katastrophe in dieser Gegend führen könnte - zu einem geologischen Wirbel oder einem “kosmischen G-Punkt“. Am 12. Januar würden die kosmischen Ereignisse ihren Höhepunkt erreichen, da die Planeten an diesem Tag in einer vollkommenen Konjunktion stehen. Alle, die 1979 am selben Tag geboren sind - wie Margi und Terri - , würden unter den Einfluß eines “großen Quadrats“ geraten, wobei “alle Energie des Kosmos“ auf sie einströmt Margi geht allein zu Scott, doch Terri platzt herein und wirft ihr vor, sie auszubooten, um sich an ihn heranzumachen. als die beiden aufeinander losgehen, beginnt der Raum zu vibrieren, und die Federn des Garagentors läsen sich und schießen kreuz und quer durch die Luft. Beide Mädchen werden verwundet. Dann sehen sie, daß Scott durch die Federn getötet wurde. Margi ruft Mulder an und beschuldigt Terri, die wiederum Scully erzählt, Margi habe Scott getötet Die Agenten beraten sich und bringen die Mädchen schließlich auf die Polizeistation. Hier bricht nun vollends die Hölle los - Schreibtische wackeln und Pistolen feuern wie von selbst wahllos in die Gegend. Mulder packt Margi, zerrt sie durch den Flur und schließt die beiden Mädchen in ein Zimmer ein. Das ganze Gebäude erzittert, aber um 0.01 Uhr ist alles schlagartig vorbei. Die Menge dringt in die Station ein, wo die Mädchen schluchzend zusammen in einer Ecke hocken. Mulder spekuliert über die Möglichkeit, daß zwei Mädchen, die am selben Tag geboren sind, zum Spielball unsichtbarer Kräfte werden können, die jenseits aller Vorstellungskraft liegen. Die Agenten steigen wieder in den Wagen und überfahren prompt ein Stopschild. Mulder, der sich ausnahmsweise einmal mit dem Beifahrersitz begnügt hat, beschwert sich über ihren Fahrstil. Scully faucht nur, er solle den Mund halten. “Sicher. Gut. Wie Sie wollen“, äfft er seine Partnerin nach.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:51

3X14 – Groteske

In einem Kunstkurs wird ein Aktmodell skizziert. Der Kursteilnehmer John Mostow zeichnet jedoch die groteske Figur eines dämonischen Gargoyles, die keine Ähnlichkeit mit dem Modell hat. Als er sich schneidet, schmiert er sein Blut auf die Leinwand. Nach dem Ende der Unterrichtsstunde geht das Modell zu seinem Wagen. Während er versucht, die klemmende Fahrertür zu öffnen., nähert sich jemand mit einem Messer und sticht auf ihn ein. Später, in Mostows Wohnung: Das FBI nimmt ihn fest, wobei er es schafft, Agent Nemhauser zu beißen. Während sie ihn hinausschleppen, findet der ältere Agent Bill. Patterson eine blutige Rasierklinge. Mulder befaßt sich mit dem Fall: Mostow ist aus Rußland eingewandert, wo er viele Jahre in einer psychiatrischen Klinik verbracht hat. Man verdächtigt ihn des Mordes an mindestens sieben Männern. Mostow beteuert, er sei während der Morde von einem Geist besessen gewesen. Nach seiner Festnahme wurde eine weitere Leiche gefunden, die die charakteristischen Verstümmlungen. aufweist, die Mostow seinen bisherigen Opfern zugefügt hat - obwohl das FBI die näheren Tatumstände bislang unter Verschluß gehalten hat. Schnitt zu Mostows Zelle: Der Gefangene hat die Fratze eines Gargoyles auf den Boden gekritzelt. “Das da hat diese Männer umgebracht“, sagt er und fügt, als er von dem jüngsten Mord hört, hinzu: “Es hat jemanden gefunden. Jemanden Neues. Genau, wie es mich gefunden hat.“ Mulders früherer Mentor Patterson fragt ihn höflich, ob er vermuten würde, daß “kleine grüne Männchen“ oder “Höllenhunde“ in die Sache verwickelt sind. Patterson erklärt, seine Einheit habe drei Jahre an dem Fall gearbeitet, bis ein von ihm erstelltes Täterprofil zu Mostows Verhaftung führte. Mulder verhält sich gegenüber Patterson recht unterkühlt, da er dessen These ablehnt, daß man selbst zum Monster werden muß, wenn man ein Monster fangen will. Bei der Untersuchung von Mostows Studio stößt Mulder in einem geheimen Raum auf Tonskulpturen von Gargoyles, die als Versteck für menschliche Leichen dienen. Ein Glasbläser wird überfallen. Der Täter verstümmelt sein Gesicht auf die gleiche Weise, wie es Mostow mit seinen Opfern tat. Nemhauser vertraut Scully an, daß Patterson selbst darum gebeten hat, daß Mulder hinzugezogen wird, weil er den jüngeren Agenten insgeheim bewundert. Szenenwechsel zu einer Bibliothek: Mulder informiert sich über Gargoyles, als Patterson hereinkommt. Der ältere Agent beharrt darauf, daß Mostow lediglich ein verrückter Killer sei und Mulder hier seine Zeit verschwende. Er zeigt sich über den jungen Agenten enttäuscht und meint, er habe sich geirrt, als er vermutete, daß Mulder wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt ist. Scully geht in Mulders Wohnung und stellt zu ihrem Schrecken fest daß er das Zimmer mit Bildern von Gargoyles tapeziert hat. Indessen erwacht Mulder in Mostows Studio und bemerkt eine Gestalt in der Dunkelheit. Er verfolgt sie, stürzt aber über ein Geländer, als der Fremde mit einer einer Klinge auf ihn einsticht. Scully will wissen, was er überhaupt um drei Uhr nachts in Mostows Wohnung zu suchen hatte. Mulder weicht aus und meint nur: “Was immer mich da angegriffen hat, war kein Mensch.“ Scully glaubt, daß Patterson Mulder auf die Probe stellen will. als sie den Agenten zur Rede stellt, erwidert Patterson nur: “Lassen Sie Mulder tun, was er tun muß.“ Mulder fragt sich, warum die Gestalt ihn nicht umgebracht hat. Er besucht Mostow und schlägt ihn, als er nicht preisgeben will, wo er die mörderische Kreatur finden kann. “Es kann Sie finden“, erwidert Mostow trotzig. “Vielleicht hat es das schon.“ Scully findet am Tatort eine Klinge mit Mulders Fingerabdrücken darauf. Die Mordwaffe ist aus der Beweismittelkammer verschwunden. Skinner fragt Scully nach der Waffe aus. als er wissen will, ob sie sich Sorgen machen würde, schweigt sie nur. aber ihr Gesichtsausdruck verrät, was sie wirklich denkt - “Ich auch“, versichert ihr Skinner. Mulder erwacht aus einem alptraum und sucht Mostows Studio auf. Dort findet er in einer Blutlache eine Leiche. Scully erhält einen anruf von Nemhauser, der aber plötzlich unterbrochen wird. als sie in Nemhausers Wohnung anruft, meldet sich zu ihrer Überraschung ihr Partner. Sie fragt ihn nach dem Messer und Mulder beteuert, er habe es nicht genommen.
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Nachdem er Nemhausers Leiche im Innern einer Dämonenskulptur gefunden hat, dreht sich Mulder um und sieht Patterson “Sie haben ihn getötet, Bill“, sagt er langsam, als ihm dämmert, daß Patterson drei Jahre lang in Mostows Kopf lebte und sich so sehr mit dem Gejagten identifizierte, daß dessen Hang zur Gewalt auf ihn überging. Offenbar hat Patterson Mulder in der Hoffnung angefordert, daß der junge Agent ihn aufhalten würde. Plötzlich taucht Scully auf, zieht ihre Pistole und befiehlt Mulder, seine fallen zu lassen. Patterson nutzt die Gelegenheit, um aufs Dach zu fliehen. Er lockt Mulder in einen Hinterhalt und es kommt zu einem Handgemenge. Dann wird Patterson von einer Kugel getroffen und sinkt verwundet zu Boden. Zwei Wochen später sitzt Patterson in seiner Zelle und schreit, er sei unschuldig - genau wie es vor ihm Mostow getan hat.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:52

3X15 – Der Feind ½

An Bord des französischen Bergungsschiffes Piper Maru, irgendwo im Pazifik: Der Taucher Gauthier wird ins Wasser hinabgelassen, während seine Kameraden aufgeregt darüber diskutieren, daß sie die “Stecknadel im Heuhaufen“ gefunden hätten. Doch dann verlieren sie den Kontakt zu Gauthier - der zu seinem Entsetzen im Innern eines gesunkenen Schiffes einen lebenden Mann sieht, dessen Augen sich mit einem finsteren Schwarz überziehen. Gauthier taucht auf und sagt, mit ihm sei alles in Ordnung. als er sich jedoch von seinen Schiffskameraden abwendet, überziehen sich seine Augen ebenfalls mit einer seidig-schwarzen Membrane. Assistant Director Skinner informiert Scully, daß der Mörder ihrer Schwester Melissa keine Spuren hinterlassen hat. Nach fünf Monaten ergebnisloser Ermittlungsarbeit müsse der Fall nun zu den Akten gelegt werden. “Ich glaube nicht, daß sich da irgend etwas hineinlesen läßt“, sagt er und merkt an, daß er für sie Einspruch einlegen werde. Scully ist wütend und weist darauf hin, daß sich trotz der offenbar verfügbaren Beweise scheinbar niemand für die Ermordung ihrer Schwester interessiert. Mulder erzählt Scully von der Piper Maru, die sich in den Hafen von San Diego gerettet hat. Das Schiff war vorher in einem Teil des Pazifik, den auch die Talapus aufgesucht hatte - jenes Schiff, das nach Mulders Überzeugung ein UFO geborgen hat. Die gesamte Mannschaft der Piper Maru wurde wegen Strahlenverbrennungen behandelt. “Irgend etwas ist immer noch dort unten“, meint Mulder. Scully kann nur über die Beharrlichkeit und Entschlossenheit staunen, die Mulder trotz der ihm zugefügten Demütigungen an den Tag legt, speziell soweit es die Unterbringung seines Büros im Keller des FBI-Hauptquartiers betrifft. “Darum bin ich ja im Keller, Scully“, frotzelt er. Mulder und Scully fliegen nach San Diego und sehen sich die verstrahlte Schiffsbesatzung an. Die Verletzungen sind wirklich grauenhaft, und der Arzt sagt ihnen, daß so starke Strahlendosen in der Natur nicht vorkämen. “Jedenfalls nicht auf diesem Planeten“, murmelt Mulder. Sie erfahren, daß nur Gauthier unbeschadet blieb. Er hat das Schiff in den Hafen gebracht, während die anderen außer Gefecht waren. Als die Agenten das Schiff besuchen, stellen sie fest, daß keine Spur von Strahlung mehr zu finden ist. Auf der Taucherausrüstung entdeckt Mulder eine schwarze, ölige Substanz. Die Videoaufzeichnungen des Schiffes zeigen ein untergegangenes Flugzeug, das Scully als eine von North American gebaute B-51 Mustang identifiziert - ein Kampfflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg. “Das turnt mich richtig an“, meint Mulder trocken. Gauthiers Frau sucht ihre Wohnung in San Francisco auf. Ihr Mann verhält sich so seltsam, daß sie wieder hinaus will. Aber er hält sie fest, und als sie die Wohnung schließlich verläßt, hat auch sie die seidige Substanz in den Augen. Auf der Navy-Airbase Miramar sucht Scully einen alten Freund ihrer Familie auf, Commander Johansen Beim Anblick spielender Kinder denkt sie zurück an die Zeit mit ihrer Schwester, als ihr Vater im Militärdienst war. Sie erkundigt sich nach dem vermißten Flugzeug, doch Johansen beteuert, er erinnere sich nicht. Mulder findet den benommenen Gauthier in seiner Wohnung. Überall sind Dokumente verstreut, unter denen der Agent die Adresse eines Mannes entdeckt, der mit Bergungsgut handelt. Gauthier ist völlig mit der öligen Substanz bedeckt und kann sich seit seinem Tauchgang an nichts mehr erinnern. Mulder sucht das Bergungsunternehmen auf und spricht dort mit einer ziemlich zugeknöpften Frau, die sich als “Sekretärin“ ausgibt. In Wirklichkeit handelt es sich um Jeraldine Kallenchuk, die Eigentümerin des Bergungsunternehmens. Mulder folgt ihr unauffällig, als sie das Büro verläßt. Direkt darauf treffen bewaffnete Männer ein, die das Büro durchsuchen. Scully wird aufgehalten, als sie die Navy-Basis verlassen will. Johansen steigt in ihren Wagen und gesteht, daß er nach dem zweiten Weltkrieg als U-Boot-Offizier an Bord der “Zeus Faber“ losgeschickt wurde, um ein untergegangenes Flugzeug zu suchen. “Wir begraben unsere Toten lebendig, nicht wahr?“ sinniert er und berichtet, daß seine Kameraden auf dem U-Boot an Strahlenkrankheit starben. Daraufhin führte Johansen eine Meuterei gegen den Kapitän an, dessen Augen ebenfalls mit der schwarzen Membrane bedeckt waren. Johansen berichtet weiter, daß nur sieben der 144 Besatzungsmitglieder überlebten. An Bord des Flugzeuges habe sich eine für Japan bestimmte Atombombe befunden. Scully gibt diese Informationen an Mulder weiter, der jedoch skeptisch ist. Mulder folgt Kallenchuk zum Flughafen und nimmt dort eine Maschine nach Hongkong, in der auch auch Gauthiers Frau sitzt. In Hongkong nimmt Mulder Kallenchuk an die Handschelle und wirft ihr vor, Regierungsgeheimnisse verkauft zu haben. Mulder zerrt Kallenchuk in ihr Büro, wo sie von dem bewaffneten Krycek erwartet werden. Krycek, der die Geheimnisse des DAT-Bandes zu Geld machen will, stößt die an Mulder gefesselt Frau hinaus. Dann ertönt ein Schuß, und die Handschellenkette erschlafft. Krycek entkommt durch ein Fenster, während Mulder den Schlüssel ergreift und hinausstürmt. Im nächsten Augenblick brechen Bewaffnete in den Raum ein. Als sie durch den Flur rennen, treffen die Männer auf Mrs Gauthier, die ihnen mit einem grellen Lichtblitz grauenhafte Verbrennungen zufügt. Skinner erhält eine Warnung von einigen mysteriösen Männern in dunklen Anzügen, die vorgeben, “für die nachrichtendienstliche Szene“ zu arbeiten: Er soll die Ermittlungen im Mordfall Melissa Scully endgültig einstellen. Dann wird er in einem Cafe in Washington aus nächster Nähe angeschossen. “Chupa dura, Amigo“, sagt der Schütze und spuckt ihn an, bevor er flieht. Scully erfährt durch einen anruf, daß Skinner im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus ist. Als Krycek eine Maschine zurück nach Washington besteigen will, wird er von Mulder überrascht, der ihm einen Telefonhörer ins Gesicht rammt. “Das ist für mich“, sagt er, schlägt auf seinen Kopf ein, nimmt ihm die Waffe ab und preßt sie ihm in den Bauch - “und das ist für meinen Vater!“ Mulder will sich nicht nur rächen, sondern auch das DAT-Band haben, das die gesamten Informationen der Regierung über UFOs enthält. Krycek fleht um sein Leben und sagt, das Band sei in einem Tresor in Washington. Er werde es Mulder verschaffen, wenn er ihn gehen läßt. Mulder erlaubt Krycek, sich sein blutverschmiertes Gesicht zu waschen. Mrs Gauthier betritt den Waschraum und hebt ihn mühelos vom Boden hoch. “Fühlen Sie sich besser?“ fragt Mulder, als Krycek herauskommt. “Wie ein neuer Mensch“, sagt er, während sich seine Augen mit der schwarzen Membrane überziehen. Fortsetzung folgt ...

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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:54

3X16 – Der Feind 2/2

Rückblende zum 19. August 1953: Ein kranker, verbrannter Matrose, der im Navy-Krankenhaus von Pearl Harbor liegt, erzählt drei jungen Regierungsbeamten seine Geschichte. Er und seine Kameraden saßen auf einer Bergungsfahrt mit ihrem U-Boot fest, wobei einer nach dem anderen starb. In den Augen des Kapitäns war die verräterische schwarze Membrane zu sehen. Als man ihn bewußtlos schlug, sickerte ein schwarzes Öl aus ihm heraus und lief durch einen Rost in die Tiefen des Bootes. “Zum ersten Mal sahen wir den Feind, der uns tötete“, sagt der Seemann. “Dieses Ding ist immer noch dort unten!“ ruft er und redet auf einen der Beamten ein: “Wir müssen dafür zu sorgen, daß die Wahrheit herauskommt. Ich kann mich doch darauf verlassen, daß Sie das tun, nicht wahr, Mr. Mulder?“ William Mulder antwortet nicht, sondern sieht zu einem anderen Regierungsmann hinüber, der sich eine Zigarette ansteckt. “Sie können uns allen trauen“, erwidert der junge Zigarettenraucher lässig. Heute: Scully eilt zu dem verwundeten Skinner ins Krankenhaus, während Mulder und Krycek in Washington eintreffen und einen Wagen mieten. Auf der Fahrt werden sie von einem anderen Fahrzeug von der Straße abgedrängt. Mulder nimmt nur halb wahr, daß Krycek aus dem Wagen gerissen und nach dem DAT-Band gefragt wird. Doch plötzlich erscheint ein blendendes Licht und fügt den angreifern grauenhafte Verbrennungen zu. Der Zigarettenraucher sieht sich die Verbrennungsopfer an, deren Zustand kritisch ist. Der Arzt sagt, so etwas habe er noch nie zuvor gesehen. “Ich schon“, sagt der Zigarettenraucher barsch. “Lassen Sie die Leichen vernichten.“ Mulder erwacht in einem Krankenhaus. Scully erzählt ihm von Skinner und zeigt ihm DNS-Testergebnisse: Der Mann, der auf Skinner geschossen hat, ist der Mörder ihrer Schwester Melissa. Szenenwechsel: In New York tritt das zwielichtige Syndikat zusammen, um die “beunruhigenden Berichte“ über das französische. Bergungsschiff zu besprechen. “Wie es scheint, haben wir eine undichte Stelle, meine Herren“, sagt einer der “Elder.“ Er ergänzt, daß ihr Washingtoner Mitarbeiter, der Zigarettenraucher, aufgefordert worden sei, eine Erklärung dafür abzugeben. Skinner erzählt Scully, daß der Mann, der auf ihn schoß, auch derjenige gewesen sei, der ihm zusammen mit Krycek und einem weiteren angreifer das DAT.-Band mit dem UFO-Material abgenommen hat. Mulder hat inzwischen eine Probe des Öls sichergestellt, mit dem der Taucheranzug und die Gauthiers bedeckt waren. Seine These ist, daß es sich um ein Mittel handelt, das von irgendeinem außerirdischen Wesen verwendet wird, um von einem Körper zum anderen zu springen. Das Wesen hätte fünfzig Jahre lang auf dem Meeresgrund auf einen neuen Wirt gewartet. Von Gauthier wäre es auf seine Frau und dann auf Krycek übergewechselt. Die Frage sei nur, meint Mulder, “was es beabsichtigt“. Mulder schickt die Lone Gunmen mit Kryceks Schlüssel zu einer Eislaufbahn. Im Schließfach finden sie einen Umschlag mit der Hülle einer DAT-Kassette, die jedoch leer ist. Inzwischen nippt der Zigarettenraucher gerade an einem Drink, als Krycek eintritt und ihm das Band hinwirft. “Wo ist es“, fragt Krycek gleichmütig. “Ich habe Sie erwartet“, antwortet der Zigarettenraucher gelassen. “Ich habe, was Sie wollen.“ Später trifft sich der Zigarettenraucher mit der “Führungsgruppe“. Man ist alles andere als erfreut, weil er ohne ihre Zustimmung das abgestürzte UFO an einen anderen Ort bringen ließ. Der Well-Manicured Man ist auch über die Schüsse auf Skinner beunruhigt, die ein anderer der “Elder“ als eine “sehr schwere Blöße für uns“ bezeichnet. “Ich kümmere mich darum“, sagt der Zigarettenraucher und starrt den Well-Manicured Man an, der über die Bedrohung für “die Zukunft unseres Projektes“ klagt. Mulder entdeckt den abdruck einer New Yorker Telefonnummer auf dem Umschlag. Die Nummer gehört dem Büro der “Führungsgruppe“ und Mulder spricht mit dem Well-Manicured Man, der ihn zu einem Treffen im Central Park auffordert. Inzwischen erfährt Scully in Washington, daß der Mörder ihrer Schwester ein Söldner namens Luis Cardinal ist, der möglicherweise bereits außer Landes geflohen ist. Scully besteht darauf, weiterzusuchen, worauf ein Agent fragt, wie sie ihn ohne ein göttliches Zeichen finden will. “Ich habe schon Seltsameres gesehen, glauben Sie mir“, gibt Scully zurück und stürmt hinaus. Der Well-Manicured Man erzählt Mulder, das Objekt im Ozean sei ein UFO, ein “sogenannter Foo-Fighter“, der während des zweiten Weltkrieges abgestürzt sei. Während der Bergungsoperation sei es zu Komplikationen gekommen, und als Ablenkungsmanöver hätte man die Geschichte von einer dritten für Japan bestimmten atombombe erfunden. Mulder erwähnt, daß Krycek das Band hat. Nun erfährt er, daß auch der Well-Manicured Man nicht weiß, wo Krycek ist. “Man kann an jeden herankommen“, meint der Well-Manicured Man nur. Diese ominöse Bemerkung läßt bei Mulder alle alarmglocken klingeln, und er bedrängt Scully, sofort nach Skinner zu sehen. Skinner soll verlegt werden und sie findet ihn in einem Krankenwagen. als Luis Cardinal auftaucht, rastet die Agentin aus und treibt den Killer in die Enge. “Sie haben meine Schwester erschossen!“ schreit sie mit vorgehaltener Waffe. Der verängstigte Cardinal bietet ihr Krycek im austausch gegen sein Leben an. Widerwillig sieht Scully davon ab, den Mörder ihrer Schwester einfach niederzuschießen. Er wird von der Polizei verhaftet, nachdem er ihr verraten hat, daß Krycek auf dem Weg zu einem verlassenen Raketenstützpunkt in North Dakota ist. Mulder vermutet, daß sie dort auch das geborgene UFO finden werden. Vor Ort steigen die Agenten in ein Silo hinab und finden einen verbrannten Mann. “Er ist hier“, sagt Mulder. Dann tauchen mehrere bewaffnete Männer auf und nehmen sie vor der Tür des Silos 1013 fest. Draußen wartet der Zigarettenraucher. “Sie haben ihn hierhergeführt, nicht wahr?“ fährt Mulder ihn an. Während er fortgezerrt wird, schreit er: “Sie können die Wahrheit nicht begraben!“ Drinnen betrachtet der Zigarettenraucher die Silotür, hinter der Krycek krampfhaft das schwarze Öl hervorhustet, das zielstrebig in einen seltsam aussehenden Rost hineinsickert, der offenbar zu einem außerirdischen Raumfahrzeug gehört.
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Auf einen Stock gestützt kehrt Skinner an die arbeit zurück. Mulder dankt ihm für das Risiko, das er eingegangen ist, doch Skinner meint, er habe nur seinen Job getan: “Das ist nicht mein Kreuzzug!“ Mulder findet Scully an Melissas Grab. Er bringt ihr die Nachricht, daß man Cardinal tot in seiner Zelle aufgefunden hat. Falls diejenigen, die ihn auf dem Gewissen haben, Krycek noch nicht erwischt hätten, so würden sie es sicher bald tun. Scully denkt an Johansens Worte und meint, daß die Toten durch das Gewissen von jenseits des Grabes sprechen und nach Gerechtigkeit verlangen. “Vielleicht begraben wir die Toten lebendig“, sinniert sie. Weit entfernt trommelt Krycek gegen die Silotür, hoffnungslos tief unter der Erde eingeschlossen.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:55

3X17 – Mein Wille sei dein Wille

Ein durchschnittlich aussehender Mann füllt in einem Supermarkt seinen Korb mit stark kohlenhydrathaltigen Bodybuilding-Drinks. Geduldig wartet er in der Schlange, als plötzlich ein Einsatzkommando von FBI-Agenten hereinstürmt und ihn festnimmt. “Glauben Sie, sie könnten mich festhalten?“ fragt er, während sie ihn in einen Wagen drängen. auf der Fahrt redet er mit besänftigender Stimme auf den Fahrer ein, bis ein herankommender Laster vor dessen Augen einfach verschwindet. Es kommt zu einem Zusammenstoß und der Verdächtige flieht. Agent Frank Burst berichtet Mulder und Scully von dem Verdächtigen, der sich “Pusher“ nennt. Er hat Burst angerufen, um ihm eine Serie von Morden zu gestehen, die er innerhalb der letzten zwei Jahre begangen hat. Man hatte die Opfer bislang für Selbstmörder gehalten. Burst meint: “Es war ein Spiel. Er gab damit an.“ Am Schauplatz des Zusammenstoßes: auf einem Streifenwagen sieht Mulder das mit dem Finger aufgemalte Wort “RONIN“, das einen Samurai bezeichnet, der keinem Kriegsherrn untersteht. Der Agent studiert einige Söldnermagazine und findet eine anzeige mit dem Wortlaut: “Ich löse Probleme. OSU“ - das japanische Wort für “zwingen“. Mulder meint, die Macht der Suggestion wäre groß, und vielleicht könne der Verdächtige anderen seinen Willen aufzwingen. Scully wendet jedoch ein, daß es durch Fernsehwerbung oder Hypnose keineswegs möglich sei, jemanden dazu zu bringen, gegen einen Laster zu fahren. Mulder und Scully beobachten die Telefonzelle, deren Nummer “Pusher“ in seiner Anzeige angegeben hat. “Pusher“ ruft an und fordert Mulder heraus, “meiner kleinen Brotkrümmerlspur zu folgen ... zeigen Sie, was Sie wert sind.“ Ein Hinweis führt sie zu einem Golfplatz, wo sich ein Agent unter dem Einfluß des Killers mit Benzin überschüttet und in Flammen setzt, während Mulder, Scully und Burst hilflos zuschauen. Mulder findet “Pusher“ geschwächt und in Schweiß gebadet in einem Wagen. “Ich wette fünf Mäuse, daß ich davonkomme“, sagt er. Mulder sagt bei der Anhörung aus, daß “Pusher“, dessen bürgerlicher Name Robert Patrick Modell lautet, andere Menschen dazu bringen kann, sich selbst zu verletzen. Doch der Richter wird offenbar von Modell beeinflußt und läßt ihn gehen. Vor dem Gerichtssaal sagt Mulder zu Modell, sein Schuh sei offen. “Hingesehen“, flüstert Mulder. “aber wie machen Sie es?“ Nachforschungen ergeben, daß Modell sich früher einmal beim FBI beworben hat. Er behauptet, in Japan zum Ninja ausgebildet worden zu sein. “Reden wir hier über Kung-Fu-Filme, Mulder?“ fragt Scully ungeduldig. Sie meint, die meisten von Modells Behauptungen seien Lügen oder Übertreibungen - er sei nichts weiter als ein kleiner Mann, der sich groß aufspielt. Modell sucht das FBI-Gebäude auf, um sich Informationen über Mulder zu beschaffen. als Skinner ihn erwischt, manipuliert er eine Frau dazu, den assistant Director mit Abwehrspray zu besprühen und anschließend auf ihn einzutreten. Modell nutzt den entstehenden Tumult, um zu entkommen. als die Frau später befragt wird, sagt sie, daß es gewesen sei, “als ob er in meinem Kopf wäre“. Nun stimmt Scully doch Mulders Theorie zu, und sie beschließen, Modells Wohnung zu durchsuchen. Im Kühlschrank finden sie große Mengen des Fitnessdrinks “CarboBoost“ und stoßen außerdem auf Medikamente gegen Epilepsie. Mulder vermutet, daß Modells psychokinetische Fähigkeiten durch einen Gehirntumor verursacht wurden, und daß er mit Hilfe der Protein-Drinks seine Kräfte zurückgewinnt. “Vielleicht stirbt er“, sagt Mulder. “Und er möchte einen glanzvollen Abgang“, führt Scully seinen Gedanken weiter. Modell ruft an und Burst versucht, Zeit zu gewinnen, um den anruf zurückverfolgen zu können Doch der Verdächtige nutzt seine Fähigkeit, um den Agenten einen tödlichen Herzanfall erleiden zu lassen. Dann sagt er zu Mulder, er habe seine akte gelesen und sei auf der Suche nach “einem würdigen Gegner“. Die Agenten verfolgen Modell zu einem Krankenhaus. Mulder befürchtet, daß Modell seine Kräfte dazu nutzen könnte, die Agenten gegeneinander auszuspielen. Deshalb will er allein hineingehen und läßt sich mit einer Mini-Kamera ausstatten. “Kann ich den Playboy Channel kriegen?“ witzelt Mulder nervös. Mulder hört Schüsse und findet einen Techniker und einen Wächter tot auf. Ein Computermonitor zeigt, daß Modell tatsächlich einen Tumor hat. Gerade als er mit einer Waffe erscheint, fällt die Kamera aus. Daraufhin stürmt Scully in das Gebäude, um Mulder zu suchen. Sie findet ihn an einem Tisch gegenüber von Modell, Mulders Pistole liegt zwischen ihnen.
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Modell zwingt den Agenten, “Russisches Roulette“ zu spielen, indem er seine Pistole zunächst auf Modell anlegt und abdrückt, dann gegen seine eigene Schläfe hält und sie schließlich auf Scully richtet. “Sie sind stärker, Mulder, kämpfen Sie gegen ihn an“, sagt Scully und löst einen Alarm aus, der Modells Konzentration für einen augenblick zu unterbrechen scheint. Mulder wird für einen Augenblick von Modells geistigem Zwang befreit, dreht sich zu ihm um und schießt. Modell liegt in einem Koma, aus dem er wahrscheinlich nie wieder erwachen wird. Die Agenten erfahren, daß der Tumor bis zum Schluß operabel gewesen wäre, Modell sich aber nicht behandeln lassen wollte. “Sie hatten recht“, bemerkt Mulder. “Er war immer so ein kleiner Mann. Jetzt hatte er endlich etwas, womit er sich groß fühlen konnte.“ Scully ergreift kurz Mulders Hand und sagt, sie sollten keinen Augenblick mehr mit ihm verschwenden.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 13:58

3X18 – Der Fluch

Eine Amaru-Urne, die angeblich die Überreste einer Schamanin enthält, wird bei einer archäologischen Ausgrabung im Hochland von Ecuador gefunden. Dr. Roosevelt, ein amerikanischer Wissenschaftler, befiehlt den Arbeitern, das Stück zu verladen. Aber der Ausgrabungsleiter Bilac erklärt, daß sich die einheimischen Indios weigern. “Sie sagen, daß der Körper einer Schamanin dem Stamm heilig sei“, warnt er. “Sie wollen uns nicht erlauben, ihre Ruhe zu stören“ Das Gespräch wird unbemerkt von einem alten Schamanen beobachtet. Roosevelt ignoriert Bilacs Einwände. Im Gegenschnitt ist zu sehen, wie Bilac und einige Stammesangehörige aus einem geweihten Gefäß eine gelbliche Flüssigkeit trinken, während im Camp die Silhouette eines Jaguars erscheint und den schreienden Roosevelt in seinem Zelt überrascht. Drei Wochen später, in der Halle der Naturvölker im Bostoner Museum für Naturgeschichte: Die Urne wurde mittlerweile hierhin gebracht. Ein Museumswärter rutscht in einer Blutlache aus. Mulder und Scully erfahren, daß der Stamm der Secona wegen der Urne beim Außenministerium Protest eingelegt hat.
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Dr. Lewton, der Leiter der Forschungsgruppe, erwähnt einen alten Fluch, an den er selbst allerdings nicht glaubt: Wer die letzte Ruhe einer Amaru stört, wird vom Jaguargeist getötet. Die Studentin Mona erzählt den Agenten, daß sich Bilac für die Secona eingesetzt hat. Als Mulder und Scully ihn aufsuchen, verhält er sich wie in Trance und sagt, was geschehen sei, werde so lange weitergehen, bis die Gebeine wieder in ihrem Grab liegen. Scully sieht Bilac als einen Hauptverdächtigen, doch Mulder ist fasziniert von dem angeblichen Fluch. Als er das Krankenhaus verläßt, springt Dr. Lewtons Wagen nicht an. Er öffnet die Haube und entdeckt Blut auf dem Motor. Plötzlich springt ihn etwas an, und er wird schreiend davongezerrt. Als Scully den Tatort untersucht, findet sie unter der Motorhaube Ratten. Mona weicht ihren Fragen über Bilac aus. Als Mulder in der Nähe einen Wald durchsucht, wird er von einem Tropfen im Gesicht getroffen. Was er zunächst für Regen hält, entpuppt sich als Blut, das aus menschlichen Eingeweiden tropft, die von einem Ast über ihm herabhängen. Mona sucht Bilac auf, der krank aussieht und sich merkwürdig verhält. Er trinkt die gelbliche Flüssigkeit - es handelt sich um ein Halluzinogen namens Yaje, das er den “Wein der Seele“ nennt. Feindselig weist er sie hinaus. Von ihrem Arbeitsplatz aus ruft Mona Scully an, um ihr von ihrer Begegnung mit Bilac zu erzählen. Als sie Geräusche hört, geht sie in den Waschraum. Die Toiletten vibrieren bedrohlich, und als Mona einen der Deckel anhebt, sieht sie feuchte Ratten, die hinauszuklettern versuchen. Scully entdeckt den Yaje in Bilacs Haus und ruft Mulder im Museum an. Er sucht weiter nach Mona und folgt einer Blutspur in den Waschraum, wo er auf den erschöpften Bilac trifft. Bilac erzählt, daß Mona tot sei, und fügt hinzu, daß sich der mächtige Geist der Amaru nicht besänftigen lassen werde. “Sie haben es hier mit etwas zu, dem Sie nicht einfach Handschellen anlegen können“, sagt Bilac Bei der Durchsuchung des Waschraums finden die Agenten in jeder Toilette tote Ratten. Außerdem entdecken sie die erste Leiche: Monas Hund, der offenbar daran gestorben ist, daß er eine Katze gefressen hat, die ihrerseits eine vergiftete Ratte gefressen hatte. Mulder weist auf die Anwesenheit von Ratten an den verschiedenen Tatorten hin und mutmaßt, der Geist könnte vielleicht auf andere Tiere übergehen. “Also womit haben wir es hier zu tun, Mulder?“ fragt Scully zweifelnd. “Eine besessene Ratte? Bens Rückkehr?“ Im Gegenteil, meint Mulder, die Ratten hätten eher “versucht, vor etwas zu fliehen“. Inzwischen ist Bilac aus dem Raum verschwunden, in dem er festgehalten wurde. Seine Spuren führen zu einem Gitter, das zu den Entlüftungsschächten unterhalb des Museums führt. Mulder findet einen Tropfen Blut und meint, vielleicht sei Bilac durch das Lüftungsgitter entkommen - “Es sei denn, er wurde von etwas dort hingezerrt“ In den Tunnels stößt Mulder schließlich auf die verstümmelte Leiche von Lewton, die von Katzen umgeben ist. Eine davon greift Scully an, aber Mulder reißt das Tier zurück, und die beiden entkommen durch das Gitter und entdecken dort Bilacs Leiche. Damit wurden alle Leichen wiedergefunden, aber die Katzen unter dem Museum sind nicht aufzuspüren. Im Hinblick auf die Todesfälle hat sich das Außenministerium bereit erklärt, die Amaru-Urne nach Ecuador zurückzuschicken. Die Todesfälle wurden, wie Mulder berichtet, ohne weitere Erklärungen auf Tiere zurückgeführt. Bilac, fügt er hinzu, “hat erfahren, daß es eine Welt jenseits der unseren gibt, unsichtbar, doch mächtig, und so wirklich wie die Urne selbst.“ abschließend meint er, daß “manche Dinge besser begraben bleiben sollen“, während der alte Schamane zusieht, wie die Urne an ihren angestammten Ruheort zurückkehrt.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 14:00

3X19 – Höllengeld

Ein Mann rennt durch die Straßen von Chinatown und sticht mit einem Messer nach einem anderen, der eine Taschenlampe hält. Als er sich umdreht, sieht er drei Gestalten mit geisterhaften Masken.
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Später entdeckt der Wächter eines Beerdigungsinstituts die drei Gestalten, die zu dem Ofen des Krematoriums gehen und zusehen, wie der Mann aus der Anfangsszene bei lebendigem Leibe verbrannt wird. Ein Detective sagt, dies sei das dritte lebendig kremierte Opfer in diesem Jahr. Mulder ergänzt ihn: In Wirklichkeit wurden elf Männer getötet, die alle erst kürzlich aus China eingewandert waren. Der chinesisch-amerikanische Detective Glen Chao entziffert ein Schriftzeichen, das in die Innenwand des Ofens eingekratzt wurde - es bedeutet “Geist“. Mulder interessiert sich für diesen Hinweis, wie auch für die Gestalten, die der Wächter gesehen hat. aber Scully bezweifelt, daß sie es mit Geistern zu tun haben. als sie das Opfer identifiziert haben und seine Wohnung durchsuchen, finden die Agenten unter dem Teppich eine Blutlache. Ein älterer chinesischer Mann namens Hsin kümmert sich um seine kranke Tochter. Sie benötigt eine spezielle Operation, die sie sich aber nicht leisten können. Hsin besucht eine Halle, in der sich chinesische Männer versammeln. Ein Mann in dunklem Anzug zeigt einen Beutel voller Bargeld herum und zieht anschließend aus einer Vase einen Spielstein. Danach versucht ein anderer Mann, den dazu passenden Stein zu ziehen. Die Umstehenden johlen und schreien, als der Mann weggeführt und zu einem Arzt gebracht wird, der sein Auge untersucht. Später, auf einem Friedhof: Wieder sind die bekannten maskierten Gestalten zu sehen. Die Leiche des Mannes, der soeben das Spiel verloren hat, wird in einem notdürftig zugescharrten Grab gefunden. Scully untersucht die Leiche. Sie findet eine große Anzahl von Operationsnarben und vermutet deshalb, daß der Mann einen regen Handel mit den Organen seines eigenen Körpers betrieben hat. Sie fragt Mulder, ob ihm klar sei, was der menschliche Körper wert ist. “Kommt auf den Körper an“, erwidert er. “Wenn ich recht habe“, sagt Scully, während sie eine Naht in der Brust des Toten aufschneidet, “hat er sprichwörtlich sein Herz in San Francisco gelassen.“ Zu ihrem Entsetzen wölbt sich der Einschnitt plötzlich empor, bis schließlich ein Frosch aus der Leiche springt. Scully entdeckt im Körper des Toten auch Spuren eines Stoffes, der bei Transplantationen eingesetzt wird, um Spenderorgane frisch zu halten. Sie fragt Chao nach einem Schwarzmarkt für Körperteile als sie ihm vorwirft, er sei nicht sehr kooperativ, wird Chao wütend und beruft sich auf einen Schweigekodex innerhalb der chinesischen Gemeinde. “Für die bin ich ebenso ein Weißer wie Sie“, sagt er. Chaos Informationen führen die Agenten zu dem Teppichverleger Hsin. Dieser erscheint mit einer Augenklappe, was er auf einen Arbeitsunfall zurückführt. Chao bemerkt die Tochter, die mit gedämpfter Stimme mit Hsin spricht, als die Agenten hinausgehen. Als er nach Hause kommt, sieht der Detective Schriftzeichen auf seiner eigenen Tür und wird von den maskierten Gestalten erwartet. Während sie Hsins Wohnung beschatten, erfahren Mulder und Scully, daß Chao angegriffen und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Inzwischen erhält Hsin Besuch von seinem Arzt. Hsin möchte mit dem Spiel aufhören, aber der Arzt sagt, er müsse weiterspielen. Er warnt Hsin, daß nicht nur das Leben seiner Tochter auf dem Spiel steht: Wenn er aufhört, würde er ein geisterhaftes Feuer herauf beschwören, das ihn verzehren wird. Mulder und Scully erreichen das Krankenhaus, aber Chao ist bereits fort. Mulder bemerkt, daß sein Blut zu dem paßt, das in der Wohnung des ersten Opfers gefunden wurde. Daraus folgert er, daß die Geistergeschichte “eine Finte“ war. Sie befragen Hsins Tochter, die an Leukämie erkrankt ist und ihnen erzählt, daß die Symbole auf den Spielsteinen - Holz, Feuer usw. - jeweils mit einem anderen Körperteil korrespondieren. Scully findet Hsins Organspendertest, während Mulder beginnt, die Teile des Puzzles zusammenzufügen: “Sie spielen irgendeine art Spiel!“ Schnitt zu der Halle, in der das Spiel stattfindet: Hsin ist gerade im Begriff, einen Stein zu ziehen. Mulder und Scully beobachten, wie Chao das Gebäude betritt. Kurz darauf finden die Agenten eine Gefriertruhe voller menschlicher Organe Chao setzt sich beim Spielleiter für Hsin ein, doch der erinnert Chao daran, daß er auch mit in der Sache steckt: Chao kassiert von den Veranstaltern des Spiels Schutzgeld. Daraufhin kippt Chao den Tisch um und offenbart, daß alle Täfelchen gleich sind. “Das Spiel ist gezinkt!“ ruft er, und der allgemeine Tumult ruft Mulder und Scully auf den Plan. Chao verwundet den Arzt, als er gerade Hsins Brustkorb aufschneiden will. “Sie hätten mich töten sollen“, höhnt der Arzt, während Mulder Chao Handschellen anlegt. Scully verhört den Arzt und hält ihm vor, die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit der Leute ausgenutzt zu haben. Er erwidert, daß er den Spielern wenigstens Hoffnung geschenkt hat. Hsin wird auf die Intensivstation eingeliefert und seine Tochter erhält endlich einen Platz auf der Warteliste der Organempfänger. Doch will niemand aus Chinatown gegen den Arzt aussagen, und Chao ist verschwunden - “wie ein Geist“, wie Mulder es ausdrückt.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 14:02

3X20 – Andere Wahrheiten

Harold, ein Jugendlicher, und seine Freundin Chrissy sind im Auto unterwegs, als plötzlich der Motor versagt. Die beiden verlieren in einem grellen Lichtblitz das Bewußtsein, und zwei grauhäutige Außerirdische zerren sie weg, bis ein riesiger, knurrender Außerirdischer sie unterbricht.
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“Jack“, sagt der eine Außerirdische zum anderen, “was ist das für ein Ding?“ “Woher zur Hölle soll ich das wissen?“ erwidert der andere. Schriftsteller Jose Chung interviewt Scully, die sich bei ihm entschuldigt, weil Mulder sich weigert, mit ihm zu sprechen. Chung arbeitet an einem Buch über Entführungen durch Außerirdische, wodurch er ein neues Genre erschaffen will - dokumentarische Science Fiction - das ihm, so hofft er zuversichtlich, einen Platz auf den Bestsellerlisten erobern wird. Scully bittet ihn darum, die Wahrheit zu berichten, aber Chung lacht nur und meint, jeder hätte eine andere Version davon, was passiert sei. “Wahrheit ist genauso subjektiv wie Wirklichkeit“, sagt er. Scully erklärt, daß das angebliche Obduktionsopfer Chrissy mit Spuren von Mißhandlung und von innen nach außen gekehrter Kleidung aufgefunden wurde. Offenbar fiel sie einer Vergewaltigung durch ihren Freund Harold zum Opfer. Harold wird von der Polizei festgenommen. Er erzählt den Behörden, sie seien entführt worden. Detective Manners hat Harold verhört und glaubt ihm seine Geschichte nicht. Mulder überredet Chrissy, sich einer hypnotischen Rückführung zu unterziehen. Sie erinnert sich daran, in einem Außerirdischen Raumschiff gewesen zu sein. Mulder ist von ihrer Schilderung beeindruckt, aber Scully findet ihren Bericht angesichts der verbreiteten Geschichten über Alien-Abduktionen “ein wenig zu typisch“. Harold erinnert sich, was auf dem Schiff passiert ist: Unerklärlicherweise war einer der grauhäutigen außerirdischen Raucher und sagte ständig “Das kann nicht wahr sein“. Außerdem gibt Harold zu, daß er und Chrissy miteinander geschlafen haben. Mulder hält das für belanglos, aber Scully meint ironisch, daß damit bewiesen wäre, daß es kein Außerirdischer war, der etwas in sie hineingesteckt hat. Scully hält ein sexuelles Trauma für wahrscheinlicher als eine Entführung. Ein Zeuge namens Roky meldet sich und sagt aus, er hätte Besuch von einem “Mann in Schwarz“ erhalten, der ihm weismachen wollte, er hätte kein UFO, sondern lediglich die Venus gesehen. Dann hätte er gedroht, ihn zu töten, falls er jemandem etwas davon sagt. Roky übergibt den Agenten ein Manuskript, in dem er ein angebliches Erlebnis mit Aliens schildert: Er will gesehen haben, daß zwei kleinere Aliens von einem großen angegriffen wurden, der “Lord Kinbote“ heißt. Mulder räumt ein, daß Roky vermutlich unter Wahnvorstellungen leidet, vermutete jedoch, daß er trotzdem etwas beobachtet haben könnte. Darum läßt er Chrissy noch einmal hypnotisieren, worauf sie die Geschichte bestätigt. Scully glaubt jedoch, daß Mulder und der Hypnotiseur ihr die Antworten in den Mund legen. Dann tritt Manners ein und erzählt den Agenten, daß die Leiche eines Außerirdischen gefunden wurde. Chung interviewt auch den Science-Fiction-Fan Blaine, der gerne von Aliens entführt werden möchte und seine eigene Version der Ereignisse beisteuert. Er spricht davon, “Menschen in Schwarz“ gesehen zu haben, meint damit aber Mulder und Scully. Demnach soll Mulder beim Anblick der Leiche des Außerirdischen einen schrillen Schrei ausgestoßen haben, während Scully Blaine warnte, er solle ja kein Wort über diesen Fund sagen. “Was soll ich gesagt haben?“ fragt Scully ungläubig. Blaine hat Filmmaterial von der Autopsie gedreht, das als Video veröffentlicht wurde. Es trägt den Titel Toter Außerirdischer! Wahrheit oder Humbug? Und wird vom “unglaublichen Yappi“ moderiert. “Es ist so peinlich“, stöhnt Scully und erklärt, daß das Video so bearbeitet wurde, daß man nicht sieht, daß der “Außerirdische“ in Wirklichkeit ein kostümierter Air-Force-Major war. Leute von der Air Force treffen ein und suchen nach der Leiche. Als sie zurückkehren, ist sie verschwunden. Zudem behauptet Blaine, der “Mann in Schwarz“ habe ihm das Video abgenommen und ihn bedroht, wie es auch Mulder getan hat. “Ich habe nicht jahrelang Star Trek gesehen, ohne ein bißchen was über Mut zu lernen“, sagt er zu Chung Scully gibt zu, daß Mulders Schilderung der Ereignisse ab diesem Zeitpunkt “ein wenig seltsam wird“. Auf dem Weg zurück ins Hotel begegnet der Agent dem anderen vermißten Air-Force-Piloten. Der behauptet, er und sein Partner seien im Rahmen eines geheimen Regierungsauftrages in einem UFO geflogen, dabei jedoch selbst von Aliens entführt worden. Dann tauchen einige Offiziere auf und bringen den Soldaten weg. Als Mulder den Piloten nach dem dritten Außerirdischen fragt, erwidert er nur: “Wer? Lord Kinbote?“ Mulder trifft im Hotel den “Mann in Schwarz“, der andeutet, daß manche Schilderungen von Begegnungen mit außerirdischen durch Finten der Regierung verursacht werden. Später erwacht Mulder in Scullys Zimmer. Seine Partnerin kann sich nicht an den Vorfall erinnern. Die Agenten suchen einen Ort auf, an dem ein streng geheimes Flugzeug abgestürzt sein soll. Selbst Manners ist schockiert, als er sieht, wie die Leichen der beiden Piloten abtransportiert werden. “Ich weiß, das ist wahrscheinlich nicht der Abschluß, den Sie sich wünschen, aber diese Angelegenheit ist zumindest abgeschlossener als manche unserer Fälle“, sagt Scully verlegen. Mulder sucht Chung selbst auf und bittet ihn, das Buch nicht zu schreiben: Er würde ihm damit einen Bärendienst erweisen, da der Agent auf diesem Forschungsgebiet ohnehin Mühe hat, ernst genommen zu werden. Chung entgegnet, er werde das Buch schreiben, fragt jedoch, was wirklich mit den beiden Teenagern geschehen sei. “Woher zur Hölle soll ich das wissen?“ sagt Mulder. Scully liest das Buch From Outer Space, in dem von Agent “Diana Lesky“ und ihrem Partner “Reynard Muldrake“ die Rede ist, der als “tickende Zeitbombe des Wahnsinns“ charakterisiert wird. Mulder liegt im Bett und sieht sich einen Film über “Bigfoot“ an. Indessen besucht Harold Chrissy, die ihn aber abweist. Während Harold in die Nacht davonschlurft, erinnert uns Chung: “Wir sind zwar nicht allein im Universum, aber jeder auf seine Weise sind wir auf diesem Planeten alle ganz ... allein.“
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 14:04

3X21 – Heimsuchung

Assistant Director Walter Skinner bekommt von seiner Anwältin die endgültigen Scheidungspapiere ausgehändigt, weigert sich jedoch, sie zu unterschreiben.
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“Nach siebzehn Jahren kann das auch noch einen Tag warten“, sagt er. Als er in einer Hotelbar Trost sucht, trifft Skinner die attraktive Carina Sayles Sie verbringen die Nacht miteinander. Als Skinner aufwacht, liegt Sayles tot neben ihm im Bett. Mulder trifft am Tatort ein, aber Skinner meint, es gebe keinen Grund für ihn, sich einzumischen. Der mit dem Fall betraute Detective sagt, Skinner wolle sich nicht einem Test mit dem Lügendetektor unterziehen und sei deshalb verdächtig. Scully untersucht die Leiche und findet außer Skinners Fingerabdrücken eine offenbar durch Latex hervorgerufene Reizung. “Zumindest hatten sie Safer Sex’“, sinniert Mulder. Dann fügt er hinzu, er habe erfahren, daß Sayles eine Prostituierte war. Nachdem ihr Partner gegangen ist, bemerkt Scully ein phosphoreszierendes Schimmern um den Mund des Opfers. Die Agenten suchen den Hostessenservice auf, für den Sayles gearbeitet hat. Ihre Zuhälterin sagt, sie habe am Abend zuvor Skinners Kreditkartennummer aufgenommen. Scully weist auf die wachsende Beweislast gegen Skinner hin. Mulder entgegnet jedoch, sie seien es Skinner schuldig, herauszufinden, was passiert ist. “Wir wissen, daß er einige Male für uns den Arsch riskiert hat“, erinnert er sie. Skinner ist inzwischen wieder frei und sichtlich geschockt, als er erfährt, daß die Frau eine Prostituierte war. Er meint, eine alte Frau, aus seinen Alpträumen, zu sehen - doch als er sie einholt, ist es seine Frau Sharon Skinner berichtet Mulder und Scully, daß sie und ihr Mann sich vor acht Monaten getrennt haben, weil er eine Mauer um sich errichtet hat. Sie fragt ihn freiweg, ob er glaubt, daß ihr Mann die Frau ermordet hat. “Nein, ich glaube nicht, daß er es war“, sagt Mulder. In Skinners Büro erfahren sie, daß für den nächsten Tag eine formelle Anhörung angesetzt ist. Scully deutet Mulder gegenüber an, ihr Chef verhalte sich “wie ein Schuldiger“. außerdem findet Scully heraus, daß Skinner gegen Schlafstörungen behandelt wurde, weil er von einer alten Frau träumte, die ihm die Luft abschnürt. Theoretisch könnte er also die Frau im Schlaf getötet haben, ohne es zu merken. Mulder erzählt, daß ihn die alte Frau an einen Sukkubus erinnert - einen mythischen, sexbesessenen Dämon, der nachts Männer aufsucht und manchmal aus Eifersucht andere Frauen tötet. Das veranlaßt Scully, den phosphoreszierenden Schimmer zu erwähnen. als sie die Leiche ein zweites Mal untersuchen, ist davon nichts mehr zu sehen. Mulder deutet an, daß die Schlafstörung Skinners Verhalten erklären könnte: Möglicherweise weiß er selbst nicht, ob er den Mord begangen hat oder nicht. Sharon besucht Skinner und wirft ihm vor, daß er ihre Hilfe abweist. Nachdem sie gegangen ist, schläft er ein und sieht beim Erwachen wieder die alte Frau. Kriminalbeamte kommen an seine Tür und informieren ihn, seine Frau sei von der Straße abgedrängt und schwer verletzt worden. Der Täter benutzte Skinners Wagen auf Mulders Drängen gibt Skinner zu, daß er die alte Frau wieder gesehen hat. Er erzählt von einem Nahtoderlebnis in Vietnam, bei dem ihn die alte ins Leben zurückgeholt hat. Damals schrieb er die Vision seinem Drogenkonsum zu. “Ich war kein Chorjunge“, sagt er. “Ich habe inhaliert.“ Mulder mutmaßt, daß der Geist vielleicht versucht, ihn zu beschützen. Mulder überprüft Skinners Wagen und läßt den airbag analysieren. Scully hat bei Skinners Anhörung die Verteidigung übernommen. Man versucht, sie in die Enge zu treiben: könnte der Assistant Director durch Mulders aufgeschlossenheit gegenüber paranormalen Phänomenen “verhext“ worden sein? als das FBI Skinner schließlich entläßt, meint Mulder, man hätte die X-Akten dazu benutzt, “um uns in Schach zu halten. So sind sie Skinner los und haben uns geschwächt“. Mulder glaubt, daß man Skinner durch eine Intrige aus dem Weg schaffen wollte, weil ein weiterer Mordanschlag auf ihn zuviel Staub aufgewirbelt hätte. Mulder und Scully suchen Sayles Zuhälterin auf, die jedoch ermordet wurde. Schließlich bitten die Agenten eine Mitarbeiterin namens Judy, ein Treffen mit dem Mann zu arrangieren, der die Prostituierte angeheuert hat - es ist sein Gesicht, das sich auf dem Airbag abgezeichnet hat. Im Krankenhaus liegt Skinners Frau im Koma. Er sagt ihr, er werde die Scheidungspapiere nicht unterzeichnen; er habe ihr nie gesagt, wie er nur durch sie durch jeden Tag gekommen sei. Plötzlich verändern sich die Werte auf dem Kreislaufmonitor und Skinner sieht für einen Augenblick die alte Frau an ihrer Stelle. “Hör mir zu ...“, sagt seine Frau mit seltsamer Stimme. Mulder wartet unten, während Scully Judy bewacht. Plötzlich stürmt ein Bewaffneter durch die Tür und überwältigt Scully. Mulder hört Schüsse und trifft auf Skinner, der über dem Attentäter steht. In der folgenden Ermittlung bleibt die Identität des Toten verborgen. Mulder fragt, wie Skinner darauf gekommen ist, das Hotel aufzusuchen. “Was immer ich glaube, was passiert ist, gehört nicht in einen offiziellen Bericht“, sagt Skinner. Er ist nicht einmal dazu bereit, die Sache inoffiziell zu erörtern. Als er allein ist, greift Skinner in seine Schublade und steckt seinen Ehering wieder an.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 14:05

3X22 – Der See

Ein Forscher, Dr. Farraday, beklagt den Rückgang der Froschpopulation in der Umgebung von Heuvelman’s Lake, doch seine Behauptungen werden von einem anderen Wissenschaftler, Dr. Bailey, zurückgewiesen. auf dem Weg zurück zum Wagen merkt Bailey, daß er seinen Piepser verloren hat. Als er ihn am Ufer des Sees sucht, wird er plötzlich von etwas ins Wasser hineingerissen. Mulder und Scully fahren in Richtung Georgia. Scully möchte von ihrem Partner wissen, warum sie in diesem Vermißtenfall ermitteln. Mulder sagt ihr, daß nun auch ein Pfadfinderführer verschwunden sei. Dann fragt sie ihn, ob er glaube, daß ein Serienmörder hier sein Unwesen treibe. Mulder antwortet “’Unwesen’ ist das Stichwort“ - gerade als sie an einem Schild vorbeikommen, auf dem “Big Blue, die Schlange des Südens“ abgebildet ist. “Oh, sagen Sie mir bitte, daß Sie das nicht ernst meinen“, stöhnt Scully. Die Agenten befragen Dr. Farraday und anschließend den Eigentümer des örtlichen Angelbedarfsladens, der die Legende des Monsters durch den Verkauf von T-Shirts und anderen Big-Blue-Souvenirs ausschlachtet. Draußen fischt ein angler die Leiche des Pfadfinderführers aus dem Wasser - bessergesagt die obere Hälfte der Leiche. Scully meint, der Mann könnte ins Wasser gefallen und dann von Fischen angenagt worden sein. Der Besitzer des Angelladens stampft mit Spezialstiefeln durch den Wald, die falsche Dinosaurierspuren hinterlassen. Dann bleibt er im Schlamm stecken und wird brutal angegriffen. Mulder sagt dem Sheriff, der See müsse abgeriegelt werden. Der Gesetzeshüter behauptet jedoch, er habe nicht genügend Leute, um die gesamten achtundvierzig Meilen Uferlinie zu überwachen. Zwei Teenager beobachten vom Ufer aus, wie ein Schwimmer plötzlich nach unten gezogen wird. Blut tränkt das Wasser, und dann steigt sein Kopf langsam wieder zur Wasseroberfläche auf. Scully meint, daß die Verletzung auf eine Schiffsschraube zurückzuführen sein könnte. Dann erwischt es aber auch Ansel, einen Fotografen, der unbedingt einen Schnappschuß von Big Blue machen wollte. Der Sheriff teilt Scullys Meinung, bis er selbst in den See fällt und spürt, daß “etwas Großes“ ihn streift. “Riegelt den See ab!“ brüllt er, als er aus dem Wasser klettert. Mulder blättert Ansels Bilder durch, währen Scully Queequeg spazieren führt. Plötzlich rennt der Hund davon und verschwindet im Wald. Scully verfolgt ihn entlang der Rolleine, die sich plötzlich ausrollt. als sie die Leine wieder einholt, findet sie am Ende nur ein leeres Hundehalsband. Mulder bemerkt, daß Big Blue im Lauf der Zeit allmählich immer näher am Ufer gesehen wurde. In der Nacht fahren sie auf den See hinaus. Plötzlich ertönt vor ihnen ein lautes Signal. Es kommt zu einem Zusammenstoß und ihr Boot versinkt, während sie sich auf einen großen Felsen retten. “Da gehen unsere fünfhundert Dollar Kaution dahin“, sagt Scully. Scully fragt, wie sie nur in diese Klemme geraten sind. Mulder erklärt, daß viele der Dinge, die sie suchten, so unfaßbar seien, daß er es sich in den Kopf gesetzt hat, dieses Monster unbedingt aufzuspüren. Plötzlich hören sie ein Platschen und ziehen ihre Waffen - doch es ist nur eine Ente.
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Mulder fragt Scully sarkastisch, wie sie über Kannibalismus denke und ob sie in letzter Zeit abgenommen habe. Scully erklärt, sie habe den Hund nach einer Figur aus Moby Dick benannt und vergleicht Mulder mit Kapitän Ahab. “Die Wahrheit oder ein weißer Wal? Was macht das für einen Unterschied?“ überlegt sie. Ihr Gespräch wird durch ein lautes Platschen unterbrochen. Scully fragt, was das nun wieder sein könnte. “Ich weiß nicht, aber eine Ente ist das nicht“, sagt Mulder, als sie erneut ihre Waffen ziehen. Der Lärm kommt von Farraday, der am Ufer vorbeigeht - in Wirklichkeit liegt der Felsen nur einen Steinwurf weit davon entfernt. Mulder stellt die Theorie auf, daß der von Farraday dokumentierte Rückgang der Froschpopulation den seiner Meinung nach im See lebenden Dinosaurier gezwungen haben könnte, nach einer alternativen Nahrungsquelle zu suchen. Deshalb habe er sich immer näher ans Ufer gewagt und schließlich Menschen angefallen. Der Sheriff sucht sie auf, um ihnen einen weiteren Todesfall auf der anderen Seite des Sees zu melden. Mulder beharrt jedoch darauf, daß das Monster in dieser Bucht sei. Als sie einen Schrei hören, finden Sie Farraday mit einer schweren Bißwunde auf. Mulder läßt Scully bei ihm zurück, während er das Tier in den Wald verfolgt. als er etwas Großes durch die Dunkelheit auf sich zukommen hört, feuert er seine Pistole ab. Im Schein seiner Taschenlampe entdeckt er einen toten Alligator. Hinterher fragt Scully, wieso Mulder enttäuscht ist, wo er doch den Alligator davon abgehalten hat, sich weiterhin den Bauch mit der einheimischen Bevölkerung vollzuschlagen. “Ich schätze, ich wollte einfach, daß es Big Blue wirklich gibt“, gesteht er. “Ich schätze, ich sehe sehe darin so eine art Hoffnung.“ Scully entgegnet, es gebe nur die Hoffnung, daß die Legende beweist, wie sehr die Menschen an etwas glauben wollen. Widerstrebend wendet Mulder sich ab und verpaßt so den Anblick eines schlangenartigen Leibes, der sich durchs Wasser pflügt.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 14:07

3X23 – Ferngesteuert

Ein Mann vergräbt die Leiche eines anderen Mannes in einem Loch. Später ist zu sehen, wie er in einer Küche jemanden tötet - es scheint sich um denselben Mann zu handeln, dessen Leiche er vorher verscharrte. Zwei Polizisten treffen ein. In den den Augen des Mannes sehen sie genauso aus wie die Leiche aus der Anfangsszene und der Mann, den er soeben umgebracht hat. Schließlich müssen die Beamten einen Taser einsetzen, um den Verdächtigen festzunehmen. Entsetzt bemerkt er, daß die Leiche seiner Frau im Kofferraum seines Wagens liegt. Mulder trifft sich in seinem Wagen mit einem Mann, der Anonym zu ihm Kontakt aufgenommen hat und als “Plain-Clothed Man“ (der schlicht angezogene Mann) bezeichnet wird. Der Mann händigt ihm einen Zeitungsartikel über die Morde aus, sagt aber nicht, wer ihn geschickt hat. Als Mulder und Scully den Verdächtige in einem psychiatrischen Krankenhaus aufsuchen, erfahren sie, daß der Mörder geglaubt hat, in allen Fällen denselben Mann zu töten. Bie der Untersuchung des Tatortes bemerkt Mulder einen Fernsehtechniker, der sich am Kabelanschluß zu schaffen macht. Die Agenten finden Hunderte alter Videobänder, auf denen Nachrichten aus dem Kabelfernsehen aufgezeichnet sind.
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Scully stellt die Hypothese auf, daß das Verhalten des Mannes möglicherweise durch die Gewaltszenen auf den Videos ausgelöst worden sein könnte. Das Fernsehen könne einen sonst zurechnungsfähigen Mann nicht dazu gebracht haben, fünf Leute umzubringen und zu denken, sie seien alle ein und derselbe. Scully betrachtet die Videos. Als sie kurz hinausgeht, um sich etwas zu trinken zu holen, beobachtet sie, wie Mulder dem Zigarettenraucher im Wagen ein Videoband übergibt und anschließend mit ihm wegfährt. Später streitet Mulder jedoch ab, mit dem Wagen unterwegs gewesen zu sein. Am nächsten Tag hört eine Frau beim Spülen dem Fernseher zu. Als sie plötzlich sieht, wie ihr Mann im Garten Sex mit einer Fremden hat, ergreift sie ein Gewehr.
Die Polizei ist eingetroffen, hat aber nur die Leiche eines Nachbarn der Frau gefunden. Als Mulder auch an diesem Tatort einen Fernsehtechniker entdeckt, klettert er den Telefonmast hoch und findet ein seltsam aussehendes Gerät. Mulder zeigt das Gerät den Lone Gunman. Sie finden es erstaunlich komplex und stellen fest, daß es irgendein Signal ausstrahlt. Mulder ruft Scully an und deutet an, daß es so scheint, als ob irgend jemand eine art Test durchführen würde. Scully reagiert komplett paranoid, bricht das Telefonat ab und durchsucht den Raum nach Abhörgeräten. Als es klopft, schießt sie auf die Tür und flieht, bevor Mulder eintritt. Mulder kontaktiert Scullys Mutter und fragt, ob sie von Dana gehört hätte.
Später meint er zu Skinner, seine Partnerin würde möglicherweise an einer Art paranoider Psychose leiden. Skinner gibt zu bedenken, daß sie bewaffnet und gefährlich sei. Deshalb fordert er Mulder auf, sie zu finden, bevor es jemand anderes tut. Inzwischen haben die Lone Gunman ihre Analyse des Gerätes beendet. Sie sind davon überzeugt, daß es sich um einen Apparat zur subliminalen Beeinflussung handelt. Mulder sei vermutlich immun, weil er im Bereich rot-grün farbenblind ist. Später sucht Mulder Danas Mutter auf. Seine Partnerin hat sich hier versteckt und bedroht ihn nun mit ihrer Waffe. “Er hat mir nie vertraut“, ruft Scully, worauf Mulder antwortet: “Scully, Sie sind die einzige, der ich vertraue.“ Mrs. Scully gelingt es schließlich, ihre Tochter zu beruhigen. Dana wird ins Krankenhaus gebracht und sagt, sie hätte das Gefühl gehabt, die ganze Welt sei hinter ihr her. “Jetzt wissen Sie, wie ich mich die meiste Zeit fühle“, entgegnet Mulder sanft. Der Agent vermutet, daß das Videosignal die unterschwelligen Ängste eines Menschen anspricht und sie in Wahnvorstellungen verwandelt. Mulder glaubt, daß der Krebskandidat vielleicht etwas mit der Sache zu tun haben könnte. Mulder verfolgt die Spur von Dr. Stroman, von dem er glaubt er habe etwas mit der Sache zu tun. Als Mulder in seinem Motelzimmer einen Zigarettenstummel entdeckt, scheint sich sein Verdacht zu bestätigen. Mit Hilfe der Anrufliste verfolgt er den Arzt bis zu einem Haus und beobachtet, wie der Kabeltechniker hineingeht. Dann ertönen Schüsse und der Agent findet beide Männer tot vor. “Sie kommen zu spät, Agent Mulder“, begrüßt ihn Mr. X. Es kommt zu Streit zwischen den beiden Männern, Mulder nennt X einen Feigling, der im Dunklen arbeitet, aber X wendet sich ab und geht einfach davon. “Die Wahrheit ist, daß sie mich brauchen, Agent Mulder“, sagt er noch.
Skinner fragt nach dem Mörder. Mulder entgegnet: “Der Täter bleibt unbekannt“.
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Beitragvon Data172 » 27.04.2003, 14:10

3X24 – Der Tag steht schon Fest ½

In einem FastFoot-Restaurant zieht ein Mann plötzlich eine Waffe und befiehlt: “Niemand bewegt sich! Jeder bleibt an seinem Platz!“ Ein freundlicher Mann tritt aus der Menge und versucht ihn zu beruhigen, doch als jemand zu fliehen versucht, eröffnet er das Feuer. Drei Leute werden verwundet, bevor er selbst von einem Scharfschützen der Polizei angeschossen wird. “Ich werde sterben“, sagt der Mann zitternd. “Niemand wird sterben“, sagt der Heiler, berührt ihn und verschließt die Wunde. Zu Mulders Ärger ist der Heiler bereits vom Schauplatz verschwunden, als er mit Scully eintrifft.
Mulders Mutter fährt zum alten Sommerhaus der Familie auf Rhode Island, um sich mit dem Zigarettenraucher zu treffen. Er schwelgt in Erinnerungen worauf Mrs. Mulder entgegnet, sie habe das alles verdrängt.
Skinner ruft Mulder an und teilt ihm mit, daß seine Mutter mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Sie kann nicht sprechen, doch als sie ihren Sohn sieht, erwacht sie und kritzelt das Wort “PALM“ auf einen Notizblock. Auf einem Videoband über die Schießerei im Restaurant ist zu sehen, wie der mysteriöse Heiler, der sich Jeremiah Smith nennt, aus dem Bild zu verschwinden scheint. Dann wird er von den Männern des Zigarettenraucher unauffällig in seinem Büro im Sozialamt verhaftet und in eine Zelle gesteckt. Mulder fährt zum Strandhaus, wo er von Mr. X trifft. Er sagt dem Agenten, daß seine Mutter sich mit dem Krebskandidaten getroffen hat und zeigt ihm zum Beweis einige Fotos.
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Mulder kann sich nicht vorstellen, warum sie sich getroffen haben sollten. Aber X deutet an, daß der Zigarettenraucher etwas von ihr wollte. “Es könnte etwas sehr altes sein“, sagt er. “auf jeden Fall etwas sehr Wichtiges.“
Jeremiah Smith stellt sich dem FBI und sagt, er habe keine Erinnerung an die Vorgänge aus der Anfangsszene. Verwirrt lassen Skinner und Scully ihn frei. Am Abend durchsucht Mulder das Strandhaus. Er enteckt das, wenn mann die Buchstaben des Wortes “PALM“(Handfläche) umstellt sich deas Wort “LAMP“(Lampe) ergibt. Darauf hin findet er in einer Lampe, eine seltsame, stilettähnliche Waffe findet.
Der Zigarettenraucher verhört den Heiler und fragt ihn, ob er die Konsequenzen seines Handelns begreife. Die Leute würden an die Obrigkeit und die Wissenschaft glauben, aber nicht an Wunder: “Sie dürfen nie an etwas anderes glauben, wenn es mit dem Projekt vorangehen soll“. Dann fügt er hinzu: “Der Tag steht schon fest.“
Mulder ist wegen des Zustands seiner Mutter aufgebracht und verlangt von Skinner den Namen des Zigarettenraucher. “Diese Leute haben keine Namen“, beharrt Skinner und sagt, daß die Zeit vorbei wäre, in der er Mulder in solchen Dingen helfen konnte. Mulder und Scully suchen Jeremiah in seinem Büro auf, doch er taucht in der Menge unter und verschwindet. Der Zigarettenraucher kehrt in die Zelle zurück, und der Heiler verwandelt sich in Mr. Mulder. “Ich bin keiner von euch“, sagt der Zigarettenraucher barsch, worauf der Heiler antwortet: “Nein, alles, was Sie wollen, ist, ein Teil davon zu sein - einer von den anführern zu sein, wenn der Prozeß beginnt.“ Dann prophezeit er dem Zigarettenraucher, daß er an Lungenkrebs sterben wird. Der Mann, der vor Mulder geflohen ist, steht vor dem Gefängnis und verwandelt sich in den außerirdischen Kopfgeldjäger, dem Mulder bereits in dem Zweiteiler “Die Kolonie “ begegnet ist. Er zückt sein außerirdisches Stilett, doch als er hineingeht, findet er die Zelle des Heilers leer. Mulder erfährt, daß seine Mutter sich vielleicht nicht mehr erholen wird. Weinend sitzt er an ihrem Bett, als er auf dem Flur den Zigarettenraucher bemerkt, der sich gerade eine Zigarette anstecken will. “Wollen Sie lieber die hier rauchen?“ knurrt Mulder, während er ihn packt und ihm die Pistole vors Gesicht hält. Nun erfährt Mulder, daß seine Mutter den Zigarettenraucher schon vor seiner Geburt kannte. Der Krebskandidat spricht den jungen Agenten dabei mit “Fox“ an und behauptet, Mrs. Mulder habe sich an ihn gewandt, weil sie von ihm Informationen über den aufenthaltsort ihrer Tochter Samantha erhoffte.
Scully hat in Computerdateien zahlreiche Jeremiah Smiths gefunden, die alle genau gleich aussehen. Später begegnet Mulder Mr. X auf dem Parkplatz. X will die Waffe, den lautr seiner Ausage int es der einzige Weg sie zu töten. Diejenigen, die hinter der Waffe her sind, würden Mulder töten, um sie zu bekommen - selbst wenn er damit zum Märtyrer und seine arbeit zum Kreuzzug würde. “Wir reden hier über eine Kolonisierung. Das Datum steht fest, nicht wahr?“ fragt Mulder. Plötzlich schlägt X auf ihn ein, und sie kämpfen brutal miteinander, bis beide nach ihren Pistolen greifen. Mulder weicht langsam zurück und sagt, X werde die Alienwaffe nicht finden, wenn er ihn erschießt. “Sie sind ein toter Mann, Agent Mulder“, sagt X schwer atmend. “So oder so.“ Jeremiah Smith sucht Scully in ihrer Wohnung auf. Er erzählt ihr, daß der Mann, den sie zuvor getroffen hat, ein Schwindler sei, der den Auftrag hatte, ihn zu töten. Er habe Informationen für Mulder. Mulder ruft an und sagt, sie sei in Gefahr und solle ihn an der Autobahn treffen. Der Heiler meint zu Mulder, daß es ein großes Risiko für ihn sei, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Mulder beschließt, den Heiler zu seiner Mutter zu bringen. In diesem Augenblick werden sie von Scheinwerfern angestrahlt. Der außerirdische Kopfgeldjäger steigt mit gezogener Waffe aus einem Wagen. “Er ist hier, um mich zu töten“. Fortsetzung folgt ...
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Beitragvon Chris » 14.08.2003, 13:36



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