Episoden Guide - Season 1

The Truth Is Out There
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Episoden Guide - Season 1

Beitragvon Data172 » 11.04.2003, 22:41

1.Gezeichnet

Zu Beginn der Folge sieht sich ein verängstigtes Mädchen in den Wäldern von Oregon einem gleißenden Licht und einer unheimlichen Gestalt gegenüber Sie wird am nächsten Morgen mit zwei eigenartigen Malen auf dem Rücken tot aufgefunden. In Washington D.C. führt unterdessen Dana Scully, eine Medizinerin, die seit zwei Jahren beim FBI arbeitet, ein Gespräch mit ihren Vorgesetzten. Einer der Anwesenden ist der zunächst als stumme Figur angelegte Zigarettenraucher, von Mulder später auch gern als "Krebskandidat“ bezeichnet. Scully wird gefragt, ob sie Fox Mulder kenne, einen in Oxford graduierten Psychologen, der den Ruf genießt, der beste Analytiker von Gewaltverbrechen zu sein, sich aber wegen seiner Vorliebe für das Paranormale den Spitznamen "Spooky" gefallen lassen muß. Mulder übernimmt, so erfährt Scully, all diejenigen unbeliebten Fälle, die außerhalb des normalen Zuständigkeitsbereiches des FBI liegen und als "X-Akten" bezeichnet werden. Scully wurde dazu ausersehen, seine Partnerin zu werden und an höchster Stelle Bericht darüber zu erstatten, ob es Anhaltspunkte gibt, die Mulders Thesen untermauern. Mulder ist Scully gegenüber zunächst mißtrauisch, da er den Eindruck hat, daß sie ihm zur Seite gestellt wurde, um ihn „auszuspionieren“, und hat sich seinerseits gründlich über sie informiert. Er erwähnt ihre Doktorarbeit „Einsteins Doppelspaltversuch: Eine neue Interpretation“. Ihre Frage, ob er sich die Mühe gemacht habe, sie zu lesen, bejaht er und Fügt hinzu: "Aber bei dem größten Teil meiner Arbeit scheinen physikalische Gesetze kaum anwendbar zu sein.“ Schon am nächsten Tag brechen die beiden auf um eine Mordserie an Jugendlichen in Oregon, South Dakota und Texas zu untersuchen, bei der Mulder vermutet, die Opfer seien von Außerirdischen entführt und zu Experimenten mißbraucht worden. In Oregon sind vier Schüler in der Nähe des Waldes tot aufgefunden worden, jedes Opfer weist die beiden bezeichnenden Male auf. Bei der Exhumierung eine der Leichen findet man ein affenähnliches Wesen im Sarg, in dessen Nasenhöhle ein seltsames metallenes Implantat steckt.
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Von den überlebenden Jugendlichen vegetiert der eine, der Sohn des Sheriffs, im Gehirnkoma dahin, der andere ist an den Rollstuhl gefesselt. Mulder bringt seine Entführungstheorie vor, wohingegen Scully überzeugt ist, es müsse für die Vorfälle eine rationale Erklärung geben. Kurz darauf werden die beiden von einem grellen Licht geblendet, neun Minuten sind daraufhin unerklärlicherweise verstrichen, und es gibt ein weiteres Todesopfer. Zurück im Motel bemerkt Scully einige Einstiche auf ihrem Rücken und läuft aus Angst, es könne sich um dieselben Male handeln wie bei den ermordeten Jugendlichen, in Mulders Zimmer. Der versichert ihr, daß es sich nur um Mückenstiche handelt und erklärt ihr im folgenden Gespräch den Grund für seine Besessenheit: Seine Schwester sei im Alter von acht Jahren von Außerirdischen entführt worden, und dieser Vorfall habe seine Familie "zerrissen". Doch dank seiner Ermittlungserfolge und einiger Kongreßmitglieder, die ihm wohlgesonnen sind, genieße er bei seiner Arbeit ein gewisses Maß an Narrenfreiheit und könne seinen "eigenen Interessen nachgehen", obwohl es immer wieder vorkomme, daß seine Arbeit absichtlich behindert werde. Kurz darauf brennt das Motel ab, und sämtliches Material über die exhumierte Leiche wird vernichtet, was Mulders paranoid anmutenden Thesen eine gewisse Glaubwürdigkeit verleiht. Mulder und Scully erkennen schließlich, daß Billy, der Sohn des Sheriffs, die treibende Kraft hinter den Todesfällen ist. Außerirdische haben etwas in seinen Kopf implantiert, das ihn in einem komaähnlichen Zustand versetzt und ihn nur dann aktiviert, wenn er gebraucht wird. Im Wald treffen die beiden Agenten auf den Jungen und seinen Vater. Plötzlich eine blendende Hölle, und Billy ist wieder normal; die Male sind verschwunden. Scully berichtet ihren Vorgesetzten, sie glaube an Mulders Theorie, könne sie aber mit nichts als dem einzig verbleibenden Beweisstück untermauern: dem kleinen Metallzylinder aus der Nase der Leiche, den Scully an sich genommen und so vor dem Feuer gerettet hatte. Als man sie nach dem Standpunkt ihres neuen Partners fragt, antwortet sie nur: „Agent Mulder glaubt, daß wir nicht allein sind.“ Mulder ruft Scully an, um ihr mitzuteilen, daß das gesamte Material über den Fall vernichtet wurde, während man sieht, wie der Zigarettenraucher in einer riesigen Lagerhalle des Pentagon den Metallzylinder, den Scully dem FBI überantwortet hat, in einem Behälter voll ähnlicher Beweisstücken deponiert. Und es sieht aus, als ob zumindest ein Teil der Wahrheit sich hier befände.
Zuletzt geändert von Data172 am 12.04.2003, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Data172 » 11.04.2003, 22:46

2.Die Warnung

Mulder läßt einige Beziehungen spielen, um das Verschwinden eines Testpiloten von der Ellens Air Base bearbeiten zu können - des sechsten Piloten, der seit 1963 von diesem Stützpunkt verschwunden ist. Der Fall habe, wie er Scully gegenüber andeutet, “ein gewisses paranormales Bouquet. “Bevor das Team aufbricht, trifft Mulder im Waschraum auf einen ihm unbekannten Mann - Deep Throat -, der ihm erklärt, er habe “ein gewisses Interesse“ an seiner Arbeit und ihn warnt: “Lassen Sie den Fall ruhen.“ Mulder und Scully lernen die Frau des Piloten kennen, die ihnen erzählt, ihr Mann habe sich vor seinem Verschwinden wie unzurechnungsfähig benommen und beispielsweise auf einer Dinner-Party Fischfutter über sein Essen gestreut, die Kinder ohne jeden Grund angeschrien und plötzlich angefangen, unkontrolliert zu zittern. Später sehen die beiden zwei helle Lichter am nächtlichen Himmel und besuchen das “Flying Saucer Cafe“, wo sie hoffen, auf ein paar “UFO-Verrückte“ zu treffen. Dort sieht Mulder das Bild eines UFOs, das genauso aussieht wie ein Foto, das angeblich 1947 in Roswell, New Mexico aufgenommen wurde. “Das wird sich sicher hervorragend in meinem Bericht machen“, meint Scully bissig. Mulder erklärt Scully, daß Ellens einer der sechs Orte ist, wo Teile eines Wracks, das von einem UFO-Absturz übriggeblieben ist, gefunden wurden. Und er vermutet, daß die Regierung Flugzeuge testet, die unter Verwendung von UFO-Technologie konstruiert wurden. Seine Theorie: Die durch diese Arbeit entstehende Belastung könnte der Grund für das merkwürdige Benehmen des Piloten sein. Mysteriöserweise taucht der verschwundene Pilot wieder auf, aber seine Frau beharrt darauf, daß er sich verändert hat: “Das ist nicht mein Mann, die haben irgendwas mit ihm gemacht. “Mulder ist der Ansicht, daß das Gehirn des Piloten manipuliert worden ist, um bestimmte Erinnerungen aus seinem Gedächtnis zu löschen, damit er nicht zu einem Sicherheitsrisiko werden kann. Kurze Zeit später werden die beiden in ihrem Wagen von einigen bewaffneten Männern angehalten, die sie vor die Wahl stellen, entweder sofort zu verschwinden oder auf eigenes Risiko weiterzumachen. Scully drängt ihren Partner, aufzugeben, “solange Sie noch einen Job haben“, aber Mulder fährt noch einmal allein los und wird in einem zur Geheimzone erklärten Gebiet gefaßt, nachdem er eines der UFOs kurz zu sehen bekommen hat.
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Mulder wird unter Drogen gesetzt. Um ihn aus der Gewalt der Sicherheitsleute zu befreien, nimmt Scully auf dem Stützpunkt einen von ihnen als Geisel. Doch ihr Partner wirkt reichlich mitgenommen und verwirrt: “Wie bin ich hierhergekommen?“ Später trifft Mulder Deep Throat beim Joggen wieder, der behauptet, ihm helfen zu können. Allerdings seien ihrer beider Leben in Gefahr und “hächste Vorsicht und Diskretion“ jetzt äußerst wichtig, zudem interessiere ihn lediglich “die Wahrheit“. Als Mulder ihn fragt: “Sie sind hier, nicht wahr?“, antwortet Deep Throat: “Mr. Mulder, ich kann Ihnen versichern, daß sie sind schon seit langer Zeit hier sind.“
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Beitragvon Data172 » 11.04.2003, 22:51

3.Das Nest

Ein Geschäftsmann wird in seinem Büro von einem Mann umgebracht, der sich durch den Lüftungsschacht schlängelt ... Tom Colton, ein Studienfreund Scullys, erzählt ihr von dem Fall: Drei Tote gibt es schon, doch nie waren sichtbaren Spuren davon zu finden, wie sich der Mörder Zugang zu seinen Opfern verschafft hat, und allen dreien hat der Killer offenbar mit bloßer Hand die Leber aus dem Leib gerissen. Mulder macht sich an die Ermittlungen, obwohl Colton ihn offensichtlich nicht mag, und findet einen höchst ungewöhnlichen, verlängerten Fingerabdruck am Tatort in der Nähe der Lüftung. Er merkt an, daß der Täter “mit 25 cm langen Fingern eigentlich auffallen müßte“.
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Seltsamerweise ist der Fingerabdruck identisch mit denen, die man bei zurückliegenden, alle 30 Jahre stattfindenden Mordserien gefunden hatte und bei denen stets fünf Opfer zu beklagen waren.
Die Polizei-Unterlagen reichen bis ins Jahr 1903 zurück. Mulder wird klar, daß der Killer noch zwei weitere Morde zu begehen beabsichtigt. Bei der Durchsuchung eines der Tatorte ertappen er und Scully einen Verdächtigen, Eugene Tooms, dabei, wie dieser gerade durch den Lüftungsschacht entkommen will. Tooms behauptet, vom Veterinäramt zu sein und in dem Schacht nach einem toten Tier gesucht zu haben, da es Beschwerden über üble Gerüche gegeben habe. Tooms besteht einen Lügendetektor-Test und wird auf freien Fuß gesetzt, bevor Mulder entdeckt, daß seine Fingerabdrücke, sofern sie digitalisiert und dann gedehnt werden, genau mit denen übereinstimmen, die er an den früheren Tatorten gefunden hat.
Tooms schlägt schon bald wieder zu. Diesmal kriecht er durch einen Kamin, um den Mord zu begehen. Ein Opfer muß er für seinen Mordzyklus noch finden, und Mulder ahnt: “Falls wir ihn nicht vorher fassen, kriegen wir unsere nächste Chance erst wieder im Jahre 2023.“ Mulder und Scully machen den Detektiv ausfindig, der 1963 die ähnlich verlaufene Mordserie untersucht hat. Der Mann ist davon überzeugt, daß derselbe Täter auch für die 1933er-Morde verantwortlich ist und zeigt ihnen ein Bild von Tooms, das drei Jahrzehnte früher aufgenommen wurde. Toom ist seitdem nicht gealtert.
Als sie das Gebäude durchsuchen, in dem Tooms in den 60er Jahren lebte, finden Mulder und Scully ein seltsames Nest, das aus Zeitungen und und Gallflüssigkeit zusammengebaut wurde. Mulder vermutet, daß Tooms ein Mutant ist, der sein Verlangen nach menschlicher Leber alle 30 Jahre stillen muß und dann in eine Art Winterschlaf fällt. Tooms, der jedem seiner Opfer ein kleines “Andenken“ gestohlen hat, beobachtet die beiden heimlich, und als Scullys ihre Halskette verliert, nimmt er sie an sich. Tooms verfolgt Scully unbemerkt zu ihrer Wohnung. Als Mulder in der Zwischenzeit zu Tooms’ Behausung zurückkehrt und die Kette wiedererkennt, wird ihm klar, daß Scully Tooms’ nächstes Opfer werden soll ... Mulder kommt gerade noch rechtzeitig bei Scullys Apartment an, um Tooms nach einem kurzen Kampf zu überwältigen und festnehmen. Kurze Zeit später: In seiner Zelle beginnt Tooms damit, ein neues Nest zu bauen, und als ein Wärter ihm das Essen durch eine schmalen Spalt hereinreicht, betrachtet er die Öffnung und lächelt ...
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Beitragvon Data172 » 11.04.2003, 22:54

4.Signale

Ein junges Mädchen, das neben ihrem kleinen Bruder schläft, verschwindet von einem Campingplatz in der Nähe des Okobogee-Sees, der Mulder schon als berühmter “UFO-Treffpunkt“ bekannt ist.
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Mulder übernimmt den Fall, und Scully erfährt erstmals “offiziell“ über die 21 Jahre zurückliegenden Entführung seiner jüngeren Schwester. Ruby, das vermißte Mädchen, ist die Tochter einer Frau, die 1967 zu Protokoll gegeben hatte, ein UFO gesehen zu haben. Der kleine Bruder des Mädchens benimmt sich unterdessen recht merkwürdig: er notiert binäre Zahlencodes, die Mulder nach Washington schickt. Kurz darauf werden die Mutter und ihr Sohn von Agenten verhärt, die behaupten, der Code sei eine streng geheime Verteidigungssatellitenübertragung. Mulder und Scully sehen sich den Campingplatz genauer an und finden die Leiche von Rubys Freund. Scully glaubt, daß die beiden Kinder von einer Freundin ermordet worden sind und gibt Mulder den Rat: “Hören Sie auf, Ihrer Schwester nachzujagen“. Im Haus hat Rubys Bruder unterdessen seitenweise Zahlengruppierungen auf dem Boden ausgebreitet, die von oben betrachtet ein riesengroßes Bild von Ruby ergeben ... Mulder spricht mit Scully über seine Schwester und gesteht ihr, daß er jeden Tag seines Lebens “damit leben“ müsse. Wieder im Wald geraten die Agenten in ein wahres Lichtermeer, das sich allerdings als von Motorradscheinwerfern stammend herausstellt. Sie finden Ruby, die zwar bewußtlos, aber noch am Leben ist. Im Krankenhaus zeigt sie alle Symptome eines Menschen, der lange Zeit der Schwerelosigkeit ausgesetzt war, aber die Mutter will ihre Tochter nicht der Lächerlichkeit preisgeben und lehnt jegliches Gespräch über das Vorgefallene ab ... Mulder sitzt allein in der Kirche und trauert um seine Schwester, während Scully sich die Aufnahmen anhört, die bei seiner Hypnosetherapie gemacht wurden. Auf diesen erinnert sich Mulder an eine Stimme, die ihm sagt, seiner Schwester werde nichts zustoßen und sie werde wieder zurückkehren. Auf die Frage des Therapeuten, ob er der Stimme glaube, antwortet Mulder nur: “Ich möchte ihr glauben.“
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Beitragvon Data172 » 11.04.2003, 23:03

5. Der Teufel von Jersey

1947: Ein Mann wird von seinem Auto weggezerrt und mit abgefressenen Beinen wiederaufgefunden. Die Polizei durchkämmt den Wald, stellt und tötet dort ein großes, nicht näher erkennbares Wesen. Im Atlantic City der Gegenwart wird ein Obdachloser mit abgefressenen Körperteilen aufgefunden. Die Bißspuren scheinen von einem Menschen zu stammen. Mulder erzählt von dem legendären Teufel von Jersey, den Scully als Produkt der Volksphantasie abtut. Sie läßt Mulder allein weiter ermitteln und geht zur Geburtstagsfeier ihres Patenkindes. Mulder spricht mit einigen Obdachlosen, die behaupten, die Kreatur gesehen zu haben und auch, daß die Polizei über die Vorfälle Bescheid wisse. Als er den Tatort genauer inspiziert, bekommt Mulder die Bestie einen Augenblick lang zu Gesicht, bevor er verhaftet wird. Nun weiß er, daß die Polizei aus Angst, die Wahrheit könnte das Tourismus-Geschäft verderben, die Vorfälle zu vertuschen sucht. Mulder bittet seine Kollegin um Hilfe, doch Scully hat eine Verabredung, die sie nicht absagen möchte: “Im Gegensatz zu Ihnen, Mulder, möchte ich gern ein bißchen leben“. Kurz darauf berichtet ein Parkwächter Mulder, er habe die Leiche einer männlichen Bestie im Wald gefunden und sie der Polizei überantwortet. Mulder glaubt, daß die “Frau“ dieses Wesens seit dem Tod ihres Partners in die Stadt vorgedrungen ist, um Nahrung zu finden. Mulder gelingt es, die Spur der weiblichen Kreatur aufzunehmen, wird aber von ihr angegriffen, doch Scully gelingt es gerade noch rechtzeitig, sie zu vertreiben.
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Die Bestie flieht in den Wald, wo sie von der Polizei gestellt und getötet wird. Bei der Untersuchung der Leiche findet sich ein menschlicher Knochen in ihrem Verdauungstrakt ... Ihre nächste Verabredung hält Scully nicht ein, sondern arbeitet zusammen mit Mulder weiter an dem Jersey-Fall. Sie hat sich entschieden. Auf die Frage von Mulder: “Kein Privatleben, Scully?“, gibt sie zurück: “Machen Sie nur so weiter, und ich schlage zu wie diese Menschenfresserin.“. Unterdessen wandert ein Vater mit seinem Sohn durch den Wald, und wird von dem Kind der beiden Wesen beobachtet, das sich im Unterholz versteckt ...
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Beitragvon Data172 » 11.04.2003, 23:07

6. Schatten

Lauren Kyte trauert um ihren Chef Howard Graves, der Selbstmord begangen hat. Kurz darauf wird sie auf der Straße von zwei Männern überfallen, die von einer unsichtbaren Macht getötet werden. Regierungsagenten weisen Mulder und Scully an, die Leichen zu untersuchen. Diese weisen Spuren elektrostatischer Ladung auf, und es hat den Anschein, als ob ihnen die Kehlen von innen heraus zerdrückt worden seien. Mulder weist darauf hin, daß dabei psychokinetische Kräfte im Spiel gewesen sein könnten. Die Aufzeichnung der Überwachungskamera führt das Duo zu Lauren, die aber nur widerwillig bereit, mit ihnen zu sprechen. Als die beiden wieder aufbrechen wollen, zündet ihr Wagen unerklärlicherweise von selbst und rast über die Straße. Mulder vermutet, ein Poltergeist sei am Werk. “Sie sind wieder da-ha“, spöttelt Scully. Während sie Lauren beschatten, finden sie heraus, daß Graves eine Tochter hatte, die als kleines Kind starb und nun in Laurens Alter wäre. Auf der Vergrößerung eines Fotos entdecken sie Graves, der zuvor nicht darauf zu sehen war, hinter Lauren stehend. Kurz darauf wird Lauren von Graves’ Stimme geweckt. Im Bad sieht sie Blut in ihre Wanne sprudeln, was sie auf den Gedanken bringt, daß ihr Chef durch Mord, und nicht durch Selbstmord, den Tod gefunden hat.
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Lauren sagt Graves’ Partner Dorland auf den Kopf zu, sie wisse, daß er ihren Chef ermorden ließ. Kurze Zeit später brechen zwei Männer bei ihr ein, die sie angreifen wollen, aber auf gleiche Weise wie die beiden anderen ums Leben kommen. Agenten des CIA informieren Mulder und Scully, daß sie vermuten, Graves Firma habe verbotene Waren an eine extremistische Gruppierung aus dem mittleren Osten verkauft. Zwei Mitglieder dieser Vereinigung waren auch an dem ersten Anschlag auf Lauren beteiligt. Dorland wird verdächtigt, Graves getötet zu haben, aus Angst, dieser könne seine Machenschaften aufdecken. Als Lauren verhärt wird, warnt Mulder die CIA-Beamten trocken: “Ich gebe Ihnen den guten Rat: Werden Sie nicht grob zu ihr.“ FBI-Agenten durchsuchen Graves’ Firma, ohne Erfolg, bis Lauren Dorland in seinem Büro aufsucht. Als dieser auf sie losgehen will, wird er gegen die Wand gepreßt, die Tür schließt sich wie von selbst, Bilder fliegen durch den Raum, und ein Messer wird von unsichtbarer Hand gegen die Wand geschleudert. Dabei wird ein Geheimfach freigelegt, das eine Computerdiskette mit Beweisen für Dorlands kriminelle Machenschaften enthält. Lauren nimmt in einer anderen Stadt eine Arbeit an. Als eine ihrer Kolleginnen sich ihr gegenüber unfreundlich verhält, beginnt ihre Kaffeetasse zu wackeln. Doch es ist nur ein vorüberfahrender Lastwagen ... oder?
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 17:21

7. Die Maschine

Der Leiter einer High-Tech-Firma namens Eurisko kommt durch einen Stromschlag ums Leben, nachdem er angekündigt hat, daß er das COS (Central Operating System)-Projekt der Firma beenden will. Sein früherer Partner Jerry Lamana bittet Mulder um Hilfe bei diesem Fall und gibt dessen Täterprofil als sein eigenes aus. Als sie erfahren, daß der Mörder das Computersystem der Firma ausgetrickst haben muß, machen Scully und Mulder einen Besuch bei Brad Wilczek, der das System entwickelt hat, aus der Firma aber nach einem Streit mit deren ermordetem Leiter Benjamin Drake ausgeschieden ist. Eine Stimmanalyse ergibt, daß Wilczek als Letzter mit dem Toten gesprochen hat. Lamana will ihn festnehmen, wird aber in einem herabstürzenden Fahrstuhl getötet, wobei Wilczek ihn nur hilflos auf einem Monitor beobachten kann. Wilczek gesteht, und Mulder, der nicht an seine Schuld glaubt, wird jeglicher Zugang zu ihm verweigert. Deep Throat erklärt, daß das Verteidigungsministerium an Wilczek interessiert sei, weil er Spezialist für künstliche Intelligenz sei. Wilczek habe eine “denkende Maschine“ erschaffen, die, so vermutet er, Drake aus reinem Selbsterhaltungstrieb getötet habe. Mulder fragt Wilczek, wie man COS stoppen könne, und entschließt sich, das System mit einem Virus zu infizieren. Scully taucht auch bei Eurisko auf, weil sie durch einen Telefonanruf erfahren hat, daß jemand dort sich Zugang zu ihrem Computer verschafft hat. Als sie das Gebäude betreten, folgt ihnen eine Überwachungskamera. Dann fällt. das Licht aus. Scully wird in einen großen Lüftungsschacht gesogen und immer mehr auf die scharfen Rotorblätter eines riesigen Ventilators zugetrieben. Ein Wachmann der Firma stellt sich als Spion des Verteidigungsministeriums heraus und hält Mulder auf. Scully aber kann sich befreien, überwältigt ihn, und Mulder gelingt es, den Virus zu installieren. “Brad, warum?“ ist die letzte Frage, die COS stellt, bevor das Programm beendet wird. Deep Throat berichtet, daß Wilczek verschwunden ist und die Regierung ihn festhält, um zu erfahren, was genau er weiß. Unterdessen erforschen Computerexperten das lahmgelegte COS, dabei flackern unbemerkt Lichter auf ...
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 17:25

8. Eis

Eine Forschungsmannschaft, die mit dem Auftrag in die Arktis geschickt worden ist, Bohrungen im arktischen Eiskern vorzunehmen, hört unerwartet damit auf, Nachrichten zu übertragen, nachdem ein Mann aus dem Team bei seiner letzten Botschaft in die Kamera gesprochen hat: “Wir sind nicht, wer wir sind. So kann das nicht weitergehen. Das muß aufhören, und zwar gleich.“. Daraufhin wird er von einem anderen Mann angegriffen, zielen zunächst mit ihren Pistolen aufeinander, richten dann die Waffen auf sich selbst und drücken ab. Rechtzeitig vor dem nächsten arktischen Sturm brechen Mulder und Scully mit drei Ärzten und Forschern - DaSilva, Murphy und Hodge - und dem Piloten Bear zusammen auf. Als sie ankommen, finden sie die Forscher tot vor. Ein Hund greift Mulder an und beißt Bear, als der ihm zu Hilfe kommt. Man betäubt den Hund und beobachtet, wie sich etwas unter seiner Haut bewegt. Bear entdeckt an sich die gleichen dunklen Knötchen wie an dem Hund. Scully findet Ammoniak im Blut der Opfer, außerdem ein kleines einhelliges Wesen, das, wie sie glaubt, die Larve eines größeren Tieres sein könnte. Mulder weist darauf hin, daß sie, wenn sie es wirklich mit einem unbekannten Organismus zu tun hätten, die Quarantäneregeln beachten müssten, aber Bear ist dagegen. Er geht auf Mulder los, kann aber mit vereinten Kräften überwältigt werden. Als die anderen ihn mit Gewalt festhalten und untersuchen, entdecken sie an Bears Nacken unter seiner Haut einen merkwürdigen Wurm, durch den er zu Tode kommt, und schneiden ihn heraus.
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Mulder sendet einen Notruf über Funk, muß aber einsehen, daß sie wegen des Sturms noch einige Tage festsitzen werden. Sie finden heraus, daß der Wurm in die Hypothalamus-Drüse im Hirn eindringt, was bei seinem Wirt äußerste Aggressivität hervorruft. Mulder ist nicht davon überzeugt, daß sie den Wurm täten sollten. Er hält es für möglich, daß dieser vor 250000 Jahren von einem anderen Planeten mit Ammoniakatmosphäre auf die Erde gekommen ist und dann unter einer Eisschicht begraben wurde. Scully ist der Ansicht, sie müßten ihn täten, bevor er sich verbreiten känne. Die fünf Überlebenden beobachten sich gegenseitig mißtrauisch, stets im Ungewissen, wer von ihnen sich infiziert haben könnte. Als Mulder morgens aufwacht, findet er Murphy mit durchschnittener Kehle vor, und er selbst wird zum Hauptverdächtigen. Die anderen halten Mulder mit gezogener Waffe in Schach und sperren ihn in einen Raum. Er warnt Scully, die sich ihnen anschließt: “Hier drin bin ich sicherer als Sie“. Bei der Untersuchung einer Blutprobe findet Scully heraus, daß zwei verschiedene Wurmlarven im gleichen Wirt sich gegenseitig täten. Sie beweist, daß ihre Theorie stimmt, indem sie dem Hund einen ausgewachsenen Wurm ins Ohr einführt und der sich daraufhin wieder sichtlich erholt. Obwohl Hodge und DaSilva Mulder die gleiche Behandlung angedeihen lassen wollen, läßt Scully ihn frei, da sie sich überzeugen konnte, daß er nicht infiziert ist. Die anderen stürzen sich auf ihn und wollen ihm gerade einen Wurm ins Ohr setzen, als Hodges bemerkt, daß sich etwas unter DaSilvas Haut bewegt. Gemeinsam werfen sie sie zu Boden, und Mulder pflanzt ihr den Wurm ein, woraufhin auch sie wieder gesund wird. Schon kurz nach ihrer Rettung möchte Mulder zurück an den Ort des Geschehens, um die Würmer genauer zu untersuchen, muß aber erfahren, daß das Militär die Station nach ihrer Evakuierung niedergebrannt hat.
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 17:30

9. Besessen

1977: Bilder vom Mars zeigen etwas, das wie ein modelliertes Gesicht in der Landschaft aussieht, dies ist der Ausgangspunkt für diese Folge. Lieutenant Colonel Belt, der mittlerweile das Shuttle-Programm leitet, war bei dieser Mission dabei und hat Visionen von demselben Gesicht, das auf ihn heruntersieht. Unterdessen wendet sich Michelle Generoo, die für die Mission zuständige Kommunikationskommandeurin der NASA an Mulder und Scully. Sie berichtet von einem kürzlich Sekunden vor dem Abheben unterbrochenen Shuttle-Start. Ihre Befürchtung ist, daß dabei Sabotage im Spiel war. Sie bittet die Agenten, ihr bei dem Fall zu helfen, bevor ihr Verlobter bei der nächsten Mission mitfliegt. Belt beruhigt sie, daß es nichts zu befürchten gäbe, und der Shuttlestart verläuft erfolgreich. Gleich darauf aber bricht der Kontakt zu den Astronauten ab, und Generoo hat einen schweren Autounfall, als ihr das mysteriöse Gesicht durch den Nebel hindurch erscheint. Obwohl das Shuttle beschädigt ist, befiehlt Belt den Astronauten, ihre Aufgabe zu vollenden und die Fracht abzuliefern, denn er fürchtet, daß Millionen Dollar verloren gehen könnten - und das Raumfahrtprogramm vorzeitig abgebrochen werden könnte -, wenn sie die Mission nicht zuende bringen. Mulder ist von ihm enttäuscht, aber Belt erklärt ihm: “Heute kommen Sie nur auf die Titelseiten, wenn Sie was vermasseln.“ Wieder allein hat Belt eine zweite Vision, in der das Astralwesen seinen Körper verläßt und gen Himmel schwebt. Das Shuttle wird von einem “dumpfen Schlag“ erschüttert. Sauerstoff entweicht in den Weltraum und verursacht Sauerstoffknappheit an Bord - es wiederholt sich, was schon damals auf Belts Mission geschehen ist. Die Astronauten geben voller Panik nach Houston durch, es sei “so eine Art Geist außerhalb des Schiffs“. Die Agenten überprüfen die Unterlagen zu dem Projekt und finden heraus, daß Belt über den Geräteausfall Bescheid wußte, sowie vermutlich auch über den Defekt des Dichtungsrings auf der “Challenger“. Belt bricht zusammen und gesteht, das Astralwesen “lebte in mir“ und habe ihn beherrscht.
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Auf sein Drängen hin ändern sie die Flugbahn des Shuttle und verhindern so, daß es beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verbrennt. Noch mit dem Wesen ringend, das wieder von ihm Besitz ergreifen will, springt Belt durch das Fenster seines Krankenzimmers in den Tod. Mulder drückt als langjähriger Bewunderer Belts seine Anerkennung für dieses Opfer aus: “Er war von etwas besessen. Und zwar von etwas, das er draußen im Weltraum gesehen hat“. Etwas, das anscheinend keinen Wert auf Gesellschaft legt.
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 17:34

10. Gefallener Engel

Ein außerirdisches Raumschiff stürzt in den Wäldern ab, aber ein Offizier des dortigen Militärs befiehlt dem Radarbeobachter, den Vorfall als einen Meteor zu deklarieren. Die Regierung läßt bald darauf mit der Begründung, es seien dort giftige Chemikalien ausgetreten, die Umgebung evakuieren. Deep Throat berichtet Mulder, daß eine schnelle Einsatztruppe zu Bergungsarbeiten an die Absturzstelle geschickt wurde, was bedeutet, daß Mulder nur 24 Stunden bleiben, um sich das Wrack anzuschauen, bevor die ganze Gegend “gesäubert“ werde. Mulder gelingt es, sich unbemerkt in die Operation mit dem Decknamen “Operation Falcon“ einzuschleusen, wird aber beim Fotografieren des Wracks erwischt, als Militärtruppen den entkommenen UFO-Piloten suchen. “Ich schlage vor, daß Sie ganz schnell vergessen, was Sie gesehen haben - oder besser: was sie gesehen zu haben glauben“, warnt ihn der Commander. Mulder wird festgenommen und lernt Max Fenig kennen, ein Mitglied des NICAP (“National Investigative Committee of Aerial Phenomena“ - “Nationales Komitee für atmosphärische Phänomene“). Fenig erzählt Mulder, daß er mit dessen Arbeit vertraut sei. “Die versuchen das genauso zu vertuschen wie im Fall Roswell“, fügt er hinzu. Scully erscheint, um Mulder gegen Kaution freizubekommen. Sie warnt ihn, er sei in Washington in großen Schwierigkeiten und die Abteilung der X-Akten laufe Gefahr, geschlossen zu werden. In der Zwischenzeit hat das Militär den außerirdischen Piloten ausfindig gemacht, aber alle Soldaten, die dem Wesen begegnet sind, haben schreckliche Verbrennungen erlitten. Als Mulder Fenig wiedersieht, findet er ihn von Krämpfen geschüttelt auf der Erde, und Mulder bemerkt einen seltsamen Einschnitt hinter seinem Ohr - eine Wunde, die er schon vorher an Abduktionsopfern gesehen hat. Mulder weiß jetzt, daß Fenig nicht zufällig dort ist. Unterdessen hat das Radar einen neuen “Meteor“ ausgemacht, diesmal einen sehr viel längeren als beim ersten Mal, der, wie die Radarbeobachterin ironisch bemerkt, “über einer kleinen Stadt im östlichen Wisconsins zu schweben“ scheint. Mulder sucht nach dem aus seinem Wohnwagen verschwundenen Max und findet noch mehr verkohlte Soldatenleichen. Fenig blutet aus einem Ohr, als er ihn in einer Lagerhalle findet. Mulder wird dort von dem fremden Wesen quer durch die Halle geschleudert und sieht noch, wie Max kurz in der Luft schwebt, bevor er in einem blendenden Lichtblitz völlig verschwindet - zum zweiten Mal entführt. In Washington nimmt ein Ausschuß Mulder ins Verhör. “Was kann ich mit meinen Beweisen schon gegen hochamtliche Lügen ausrichten?“, rechtfertigt Mulder sich, erklärt aber gleichzeitig: “Niemand, nicht einmal die Regierung der Vereinigten Staaten, hat ein Recht, die Wahrheit zu verschweigen.“ Deep Throat macht dem Vorsitzenden des Ausschusses klar, daß das Risiko, Mulder “sein Wissen an die Falschen weitergeben zu lassen“, “obwohl er eigentlich gar nichts weiß“, zu groß ist, als daß man ihn trotz gelegentlicher Insubordination einfach “loswerden“ dürfte.
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 17:36

11. Eve

Zwei Männer mit achtjährigen Töchtern werden in Kalifornien und in Connecticut ermordet, beide haben eine gewaltige Menge Blut verloren. Das eine der Mädchen, Teena berichtet den Agenten, daß “Männer aus den Wolken“ zu ihrem Vater gekommen seien und ihn “zur Ader lassen“ wollten. Kurz darauf wird sie aus dem Waisehaus entführt. Mulder und Scully reisen nach Nordkalifornien, wo sie überraschenderweise feststellen, daß das andere Mädchen, Cindy, Teena wie ein Zwilling ähnelt.
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Beide Familien sind mit einer Ärztin bekannt, Dr. Sally Kendrick, die ihren Job in einer Klinik verloren hat, weil sie verbotene eugenische Experimente durchgeführt hatte. Die Eugenik ist eine Wissenschaft, die menschliche genetische Anlagen - meist mittels Zuchtversuchen zu verbessern versucht. Deep Throat erzählt Mulder vom Litchfield-Projekt, einem streng geheimen Eugenik-Versuch der 50er Jahre zur Erschaffung des “idealen Soldaten“. Aus dem Experiment gingen identische kleine Jungen mit dem Namen Adam und Mädchen mit dem Namen Eve hervor. Auf seinen Ratschlag hin statten Mulder und Scully einem Heim für psychisch gestörte Straftäter einen Besuch ab, wo sie Eve 6 finden, die Sally Kendrick aufs Haar ähnelt. Sie erklärt, die Adams und Eves besäßen zusätzliche Chromosomen, die ihnen größere Kraft und Intelligenz, aber auch buchstäblich mörderische Fähigkeiten verliehen. Über ihren IQ sagt sie: “Eigentlich sollte er über 265 liegen“ und fügt hinzu: “Wir Eves sind sehr klug.“ Zwei der geklonten Eves (eine davon ist Dr. Kendrick) sind noch am Leben. Ein Bild, das sie als junge Mädchen zeigt, beweist, daß es sich um genetische Duplikate von Cindy und Teena handelt. Mulder und Scully durchsuchen Cindys Haus, die aber flieht zusammen mit einer weiteren Eve. Als die beiden Mädchen von dieser miteinander bekannt gemacht werden, sagen sie, sie “wußten einfach“ von der Existenz der anderen und geben zu, ihre Väter getötet zu haben. Ihre mörderischen Triebe sind offenbar viel früher ausgebrochen als bei ihren Vorgängerinnen. Die beiden vergiften Eve. Die Polizei findet die Mädchen, und als Mulder und Scully sie zurückbringen, wird Mulder - kurz bevor sie auch ihn und Scully vergiften können - klar, daß nicht die Eves, sondern sie die Morde begangen haben. Die Mädchen versuchen zu entkommen, werden aber gefaßt und zusammen mit Eve 6 eingesperrt. In der letzten Szene bekommen sie Besuch: Sally Kendrick alias Eve 8. Als sie sie begrüßen, fragt sie: “Woher wußtet ihr, daß ich Euch besuchen werde?“ “Wir wußten es einfach.“
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 17:43

12. Feuer

Mulder erhält Besuch von seiner alten Flamme aus seiner Studentenzeit in Oxford, Phoebe Green. Die soll einen englischen Lord beschützen, der seine Ferien in Massachusetts verbringt. Ein unbekannter Mörder hat einige Abgeordnete des britischen Parlaments umgebracht, indem er seine Opfer in Flammen aufgehen ließ. Mulder, der seit eines prägenden Erlebnisses in seiner Kindheit unter einer heftigen Angst vor Feuer leidet, vermutet, daß ein Pyrokinetiker, das heißt jemand, dessen geistige Kräfte Feuer beherrschen und es entfachen können, seine Hand im Spiel haben könnte.
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In Erwartung der Ankunft Sir Malcolms tätet der Attentäter den Verwalter des Anwesens und nimmt seinen Platz ein. Er geht in eine Kneipe und steckt das Lokal mit seinem bloßen Arm in Brand. Dann vergiftet er den Chauffeur der Familie und fährt sie selbst zu einem offiziellen Dinner in Boston. Scully erstellt unterdessen ein Profil des Mörders und kommt zu dem Schluß, daß er zu exzessiven Phantasien über Frauen neigen könnte, während Mulder und Phoebe ihre frühere Romanze wieder aufleben lassen. Scully fährt zu dem Hotel, wo das Dinner stattfindet und entdeckt gerade noch rechtzeitig, daß die Etage, auf der die Kinder schlafen, in Flammen steht. Der falsche Verwalter hilft der Familie, die Kinder zu retten und erschleicht sich so ihr Vertrauen. Scully erfährt, daß ein Engländer namens Cecil L’ively, der für zwei der vorherigen Opfer gearbeitet hat, vor kurzem in die USA gekommen ist. Dann erhält sie ein Phantombild von dem verdächtigen Brandstifter und erkennt darin den “Chauffeur“. Mulder entdeckt den ermordeten Fahrer auf dem Anwesen in Cape Cod. Plötzlich bricht im ganzen Haus Feuer aus. Mulder bringt die Kinder in Sicherheit, während Scully den Mörder stellt, der vor ihren Augen in Flammen aufgeht und irre lachend in sich zusammensackt. Scully berichtet per Off-Kommentar, daß L’ively am ganzen Körper Verbrennungen fünften und sechsten Grades erlitten habe, sich aber sehr schnell davon erhole und wahrscheinlich in etwa einem Monat wieder gesund sei. Die Polizei ist sich noch nicht im Klaren, wie er in Haft gehalten werden soll. Als eine Schwester L’ively fragt, ob er etwas braucht, murmelt er heiser: “Ich würd’ gern mal wieder eine rauchen.“
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 17:46

13. Die Botschaft

Scully wacht nachts auf und sieht im Wohnzimmer ihren Vater sitzen. Die Erscheinung verschwindet wieder und gleich darauf ruft ihre Mutter an, um ihr zu sagen, daß ihr Vater an einem schweren Herzinfarkt gestorben ist. Unterdessen werden in North Carolina ein Student und eine Studentin gekidnapped und der Todeszelleninsasse Luther Lee Boggs - der zum Teil auch wegen Mulders Psychogramms zum Tod verurteilt wurde - behauptet, psychische Fähigkeiten zu besitzen, mit deren Hilfe er sie bei der Suche nach den Studenten unterstützen würde, wenn dafür sein Todesurteil aufgehoben würde.
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Mulder hat Bedenken, da er der Meinung ist, Boggs habe die Entführung selbst inszeniert, um sein Leben zu retten. “Verstehen Sie mich nicht falsch, Luther, ich will Ihnen ja glauben“, erklärt er ihm skeptisch. Scully jedoch ist bereit, sich auf das, was Mulder die “extremste Möglichkeit“ bezeichnen würde, einzustellen und Boggs Glauben zu schenken, als er “Beyond the Sea“, das Musikstück, das auf der Beerdigung ihres Vaters gespielt wurde, anstimmt und sie mit “Steuermann“ (im Original: “Starbuck“, nach einer Figur aus Melvilles Moby Dick) anredet, wie ihr Vater sie immer nannte. Auf einen Tip von Boggs hin findet Scully an genau den Stelle, die er ihr angegeben hat, Spuren von den Opfern. “Warum glauben Sie mir nicht?“, fragt er Mulder, als sie versuchen, ihn mit einer gefälschten Zeitung, in der steht, die Studenten seien gefunden worden, hereinzulegen. “Agent Scully tut es.“ Boggs warnt Mulder auch vor einem weißen Kreuz, und als das FBI den Tatort der Entführung stürmt, wird Mulder angeschossen und sein Blut spritzt tatsächlich auf ein weißes Kreuz. Das Mädchen wird in Sicherheit gebracht, aber der Junge und auch der mutmaßliche Täter Lucas Henry, ein Komplize von Boggs, bleiben verschwunden. Scully besucht Boggs noch einmal, der ihr eine ihrer Kindheitserinnerungen erzählt. Er bietet ihr an, sie mit ihrem Vater sprechen zu lassen und den Jungen zu retten, wenn er dafür weiterleben dürfe. Er hat große Angst vor dem Tod, da er sich vor der Rache der von ihm Ermordeten fürchtet, und erklärt unmißverständlich: “Niemand spricht hier mit irgendjemandem, bevor ich meinen Handel kriege.“ Scully sagt ihm zu, das Tauschgeschäft für ihn durchzusetzen, und obwohl Boggs weiß, daß das eine Lüge ist, sagt er ihr, wo der Junge ist. Der wird gefunden, Henry aber kommt um, wohingegen Scully dank einer Warnung von Boggs überlebt. Boggs verspricht Scully, er wolle ihr vor seiner Exekution eine Botschaft von ihrem Vater überbringen. Sie aber geht dann nicht zu ihm, sondern zu Mulder, der sie fragt, warum sie sich nicht zu Boggs gewagt habe, warum sie nicht endlich anfinge zu glauben. “Ich habe Angst davor zu glauben“, bekennt sie. Als Mulder zu bedenken gibt, daß sie so auch nie hären würde, wie die Botschaft ihres Vaters lautete, antwortet sie: “Jetzt weiß ich es: Er war mein Vater.“
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 17:57

14. Verlockungen

Ein Mann stirbt unter Krämpfen in seinem Bett, nachdem er eine Frau aus einem Nachtclub mitgenommen hat und von ihr verführt worden ist. Obwohl eindeutig eine Frau seine Wohnung betreten hat, wird beim Verlassen des Hauses nur ein Mann gesehen. Mulder bemerkt, der Tod sei der fünfte dieser Art. Die Opfer, drei Frauen und zwei Männer, starben alle unter lustvollen Krämpfen an einem plötzlichen Herzstillstand. Bei allen wurden große Mengen von Pheromonen festgestellt, tierischen Sexualhormonen, die menschliche DNS enthalten - was Mulder zu der Bemerkung veranlaßt, der Mörder sei ein “wandelndes Aphrodisiakum“, “ein Sex-Magnet“. Einige Spuren führen die Agenten zu den Kindred, einer mysteriösen und zurückgezogen lebende Sekte. Als Andrew, eines der Mitglieder, Scullys Hand berührt, scheint sie intensive Empfindungen zu durchleben. Mulder und Scully besuchen die Gruppe, erfahren aber kaum etwas. Doch als sie sich heimlich zu ihrem Versammlungsort schleichen, beobachten sie, wie eines der Mitglieder in einer fremdartig anmutenden Katakombe durch ein bizarres Ritual wiederbelebt wird. Andrew berichtet Scully von Bruder Martin, einem der Kindred, der sie verlassen hat, “um einer von euch zu werden“. Er beginnt sie zu verführen, aber Mulder geht dazwischen. Ihm ist rätselhaft, was Scully dazu veranlaßt haben könnte, sich so ungewöhnlich zu verhalten, und “etwas sehr Unanständiges mit einem Fremden zu tun“, wie er es ausdrückt. In der Zwischenzeit nähert sich die Mörderin einem neuen Opfer, aber ein Polizist greift noch rechtzeitig ein.
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Plötzlich ist “sie“ ein Mann, schlägt den Polizisten nieder und entkommt. “Und in der Club-Szene war mal alles so einfach“, sagt das verblüffte Opfer im Krankenhaus. Mulder und Scully verfolgen den Mörder bis zu einem Motel und finden dort einen weiteren Toten. Nach einem Kampf gelingt es ihnen, ihn bzw. sie festzunehmen, doch die Kindred tauchen auf, nehmen ihn in ihre Mitte und verschwinden auf ungeklärte Weise mit ihm. Eine Durchsuchung des Bauernhauses ergibt, daß sie den Ort verlassen haben. Das einzige, was man noch sehen kann, ist ein großer Kreis im Kornfeld. “Sie sind weg“, beobachtet Scully richtig, und Mulder fügt hinzu, daß sie dazu mit Sicherheit “keine irdischen Transportmittel“ benutzt haben.
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 18:00

15. Lazarus

In Notwehr schießt Scully auf einen Bankräuber, während ein befreundeter Agent - Jack Willis, ihr ehemaliger Ausbilder und Freund - schwer verletzt wird. In der Notaufnahme beschließt man, den Agenten wiederzubeleben, doch der Körper des Bankräubers, Warren Dupre, reagiert synchron auf die Wiederbelebungsversuche. Willis kommt, nachdem er für einige Zeit klinisch tot war, wieder zu sich, als Dupre stirbt. Willis erwacht, aber mit dem Bewußtsein Dupres. Er geht zum Leichenschauhaus, trennt Dupres Finger ab, um seinen Ehering mitzunehmen, und verschwindet. Eine Tätowierung, die vorher auf Dupres Unterarm war, erscheint auf seinem eigenen. Der Agent hatte Dupre, der zusammen mit seiner Komplizin und Ehefrau Lula sieben Menschen bei Raubüberfällen getötet hat, schon seit einem Jahr verfolgt. Angesichts des merkwürdigen Verhaltens von Willis bemerkt Mulder: “Zwei Männer sind zur gleichen Zeit gestorben, Scully. Ein Mann ist zurückgekommen. Die Frage ist, welcher von beiden?“ Willis/Dupre ist sicher, daß Lulas Bruder ihn verraten hat und tätet ihn, danach taucht er am Tatort auf. Um seine Theorie zu überprüfen, läßt ihn Mulder eine Geburtstagkarte für Scully unterschreiben, obwohl Willis wissen müßte, daß ihr Geburtstag erst Monate später liegt. Willis behauptet, er habe Lula gefunden, und Scully begleitet ihn. Sie stellen die Frau, aber Willis überwältigt Scully und erzählt Lula Details aus ihrem Leben, die beweisen, daß er wirklich Dupre ist. Als Scully versucht, Willis’ Gedächtnis aufzufrischen, erklärt ihr Dupre verächtlich: “Du hast mich niedergeschossen - und dann hast du mich sterben lassen“. Willis bricht zusammen, denn er ist Diabetiker und braucht Insulin. Lula verweigert es ihm und gibt zu, daß sie ihn verraten hat, um das Geld für sich zu behalten. Sie meldet sich beim FBI und verlangt eine Million Dollar Lösegeld für Scully. Hintergrundgeräusche, die das FBI aus dem Telefongespräch isoliert, führen die Agenten zu dem Ort, an dem Scully gefangen gehalten wird.
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Willis täuscht seinen Tod vor, und es gelingt ihm, Lula die Waffe zu entreißen und sie zu erschießen. Dann stirbt er - und Dupres Tätowierung verschwindet. Scully bemerkt, das Willis’ Uhr genau zu dem Zeitpunkt stehengeblieben ist, als sein Herz im Krankenhaus aufhärte zu schlagen. Sie ist sich nicht ganz sicher, was das bedeuten könnte. “Es bedeutet“, sagt Mulder teilnahmsvoll, “was immer Sie möchten, daß es für Sie bedeutet.“
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 18:04

16. Ewige Jugend

Mulder wird von seinem ehemaligen Partner, Agent Reggie Purdue, zu einem Überfall auf ein Juweliergeschäft gerufen. Jemand hat eine Nachricht am Tatort hinterlassen, die lautet: “Der Fuchs kann den Hühnerstall nicht bewachen“ (im Original: “Fox can’t guard the chicken coop“) - die Visitenkarte von John Barnett, zu dessen Verurteilung Mulder vor Jahren beigetragen hat. Obwohl Aufzeichnungen existieren, die belegen, daß Barnett im Gefängnis gestorben ist, ergibt die Analyse der Handschrift eine 95%ige Übereinstimmung. Während seiner Gerichtsverhandlung hat Barnett geschworen, sich an Mulder zu rächen. Später findet Mulder eine Nachricht auf dem Sitz seines Autos, welche lautet: “Ein gejagter Fuchs stirbt am Ende“ (“A hunted Fox eventually dies“). Als Barnett anruft, ist Mulder sicher, daß er noch lebt, und meldet sich bei Purdue, der erwürgt wird, während Mulder noch mit ihm telefoniert. “Begräbnis für Fox’ Freunde und dann für Fox“ (“Funeral first for Fox’ friends - then for Fox“), steht auf einer Nachricht, die am Tatort zurückgelassen wurde. Weitere Nachforschungen ergeben, daß Dr. Ridley, der Barnett für tot erklärt hat, seine Lizenz wegen der Durchführung verbotener Experimente verloren hat. Ridley arbeitete an einer Umkehrung des Alterungsprozesses, was bedeuten könnte, daß Barnett inzwischen jünger aussieht, als er ist. Ridley taucht bei Scully auf und erklärt, Barnett sei der letzte überlebende Patient, mit dem er Experimente durchgeführt hat. Er hat ihm damals die Hand abgesägt und eine neue wachsen lassen, dabei benutzte er Salamanderzellen.
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Ridley steht wegen seiner Experimente kurz vor seinem Tod, verrät aber Scully noch, daß die Regierung seine Arbeit finanziert hat. Bei einem Treffen mit Deep Throat erfährt Mulder, daß die Regierung mit Barnett verhandelt, um an die von ihm gestohlenen Ergebnisse aus Ridleys Forschung zu heranzukommen. Barnett ruft Mulder an und droht an, alle seine Freunde nach und nach umzubringen. Auf Scullys Anrufbeantworter finden sich Barnetts Fingerabdrücke; durch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hat er erfahren, daß Scully an dem Abend ein Cellokonzert besuchen will. Auf dem Konzert erwarten ihn zwar etliche Agenten, er kann aber dennoch auf Scully schießen (die dank einer schußsicheren Weste überlebt), bevor ihn Mulder im Konzertsaal stellt, wo er eine Geisel genommen hat. Mulder, der bei Barnetts erster Verhaftung gezögert hatte zu schießen, was zum Tod eines befreundeten Agenten geführt hatte, feuert und tötet ihn. Spezialisten versuchen vergeblich, ihn zu retten, um doch noch an die gestohlenen Forschungsergebnisse zu kommen. Mulder grübelt über die Ironie des Schicksals, daß ein lebensrettendes Mittel in ihrer unmittelbaren Nähe versteckt ist, sie aber nicht wissen wo, während die Kamera auf ein ganz gewöhnliches Bahnhofschließfach schwenkt. Er murmelt. “Ich hab das Gefühl, daß das noch nicht das letzte war, was wir von John Barnett gehört haben“.
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 18:14

17. Täuschungsmanöver (E.B.E.)

Ein irakischer Pilot feuert auf ein UFO, welches daraufhin in der Nähe einer U.S.-Anlage an der irakisch-türkischen Grenze abstürzt. In Reagan, Tennessee behauptet der Fahrer eines Trucks, er habe eine fliegende Untertasse und Lichter gesehen. Obwohl Mulder den Mann eingehend vernehmen will, entläßt ihn der Sheriff mitten aus dem Verhör und sagt, daß er nicht weiter zu Kooperation mit dem FBI bereit sei. Mulder ist überzeugt, daß der Truck eine E.B.E. (Extraterrestrische biologische Einheit) quer durch das Land transportiert. Auf der Suche nach Unterstützung macht Mulder Scully mit den Lone-Gunman, den Herausgebern eines Magazins mit diesem Titel und den, wie Mulder sie bezeichnet, “Wadenbeißern der Regierung“, bekannt.
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Einer von ihnen, Langly, prahlt, er habe mit dem “Mörder von John F. Kennedy gefrühstückt“. Scully hält sie für paranoide Spinner, bis sie ein Abhörgerät in ihrem Stift entdeckt. Deep Throat übergibt Mulder ein Päckchen, das ihn nach Georgia führt, und warnt ihn, er befinde sich “auf einem gefährlichem Weg“. Scully befürchtet, daß er Mulder täuschen will, doch dieser vertraut Deep Throat. Der Hinweis stellt sich jedoch wirklich als falsche Fährte heraus. “Mulder, Sie sind der einzige, dem ich vertrauen kann“, hatte Scully vorher bekannt und ihn gewarnt, daß seine Leidenschaft ihn verblende und andere das ausnutzen und gegen ihn verwenden könnten. Als Mulder Deep Throat wiedertrifft, erklärt ihm dieser nur: “Es gibt einige Geheimnisse, die auch geheim bleiben sollten.“ Auf der Jagd nach dem Lastwagen fahren Scully und Mulder durch Washington State, wo sie plötzlich von einem hellen Licht geblendet anhalten müssen. Sie finden den Truck verlassen vor. “Ich denke, wir waren gerade Zeugen einer Rettungsmission“, bemerkt Mulder, bevor ihm klar wird, daß es nur wieder ein Ablenkungsmanöver war. Sie sehen den Truckfahrer aus einer Regierungseinrichtung kommen, zu der sie sich mit Hilfe gefälschter Zugangsberechtigungen von den Three Lone Gunman Eintritt verschaffen. Mulder sprintet blindlings die Treppen hinunter, bis er von Sicherheitsleuten aufgehalten wird. Dort trifft er auf Deep Throat, der ihm von einem streng geheimen internationalen Abkommen nach dem Roswell-Zwischenfall 1947 berichtet. Es wurde vereinbart, daß jede überlebende E.B.E. unverzüglich vernichtet werden muß. Deep Throat gibt zu, einer der drei Männer zu sein, die ein solches Geschäft beseitigt haben. Damals war er in Vietnam bei der CIA, und seitdem verfolgt ihn diese Sache, brachte ihn aber auch darauf, sich in einer Art Akt der Wiedergutmachung um Mulder zu kümmern. “Vielleicht wird einmal durch Sie“, erklärt er, “die Wahrheit bekannt werden.“ Mulder kann nirgends einen Außerirdischen entdecken. “Ich frage mich, welcher Lüge ich glauben soll“, antwortet Mulder Deep Throat, der im Nebel der Nacht verschwindet.
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 18:22

18. Der Wunderheiler

Die Geschichte beginnt mit einem Jungen, der einen Mann mit entsetzlichen Verbrennungen wieder zum Leben erweckt. Ein Jahrzehnt später werden Mulder und Scully mit dem Auftrag betraut, die “Wunderheilungskirche“ zu untersuchen, eine religiöse Vereinigung, in dem der Junge, Samuel, mit seinen Kräften zwar heilt, wo aber auch schon zwei Menschen nach seiner Berührung starben. Samuel ist nicht da, wird aber dann in einer Bar gefunden, wo er Mulder erklärt: “Ich habe die Reinheit meines Glaubens beschmutzt. Seitdem ist meine Gabe korrumpiert.“ Er verstört Mulder, indem er ihm detailgenau über seine entführte Schwester berichtet, die Mulder immer wieder in Visionen sieht. Der Junge wird festgenommen. Während seiner Gerichtsverhandlung füllt sich der ganze Saal auf einmal mit Heuschrecken. Samuel berührt auf seiner nächsten Veranstaltung eine Frau im Rollstuhl, die unter Krämpfen stirbt. Scully hat ernste Zweifel; sie erinnert Mulder daran, daß sie katholisch erzogen wurde: “Und Gott läßt sich vom Teufel nie die Show stehlen.“ Die Autopsie ergibt, daß die Frau mit Cyanid vergiftet wurde. Außerdem entdecken Mulder und Scully, daß die Heuschrecken durch einen Lüftungsschacht in den Gerichtssaal gelangt sind. Der Sheriff schickt unterdessen zwei Männer in Samuels Zelle, die ihn zu Tode prügeln. Auf der Suche nach dem Urheber der Heuschreckenflut bekommen die Agenten heraus, daß Leonard Vance, der Mann, dem der Junge am Anfang geholfen hat, ihn vor Gericht stellen wollte, sich schließlich aber - nachdem er eine Vision von Samuel hatte - das Leben nahm. Samuels Leiche kann nirgends gefunden werden, und eine Krankenschwester behauptet, ihn gesehen zu haben, wie er hinausging. “Ich glaube, die Leute suchen nach Wundern, und zwar so intensiv, daß sie sich dazu bringen, welche zu sehen“, bemerkt Mulder, als ihm das Bild seiner Schwester ein letztes Mal erscheint.

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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 18:25

19. Verwandelungen

Ein Vater erschießt zusammen mit seinem Sohn eine gefährlich aussehende Bestie, die sich bei näherer Inspektion als indianischer Mann herausstellt. Der Sohn, Lyle Parker, wird von dem Wesen angefallen und verletzt, bevor es getötet werden kann. Mulder und Scully erfahren, daß vielen Ranchern der Umgebung das Vieh auf der Weide abgeschlachtet wurde und die Parkers in einen Grenzstreit mit dem angrenzenden Reservat verwickelt waren. Bei der Untersuchung der Leiche stellt sich heraus, daß der Tote wolfsähnliche Reißzähne hatte.
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Mulder erklärt, daß in dieser Gegend auch für die “allererste X-Akte“ ermittelt wurde, die “1946 von J. Edgar Hoover persönlich angelegt“ wurde, untersucht wurde. Dieser Fall befaßte sich mit einer Mordserie, die 1946 von einer bösartigen Bestie verübt wurde. Obwohl damals ein Tatverdächtiger ums Leben kam, fanden 1954, 1959, 1964, 1978 und nun wieder 1994 neue Morde statt. Mulder fügt hinzu, daß schon Mitglieder der Lewis-und-Clark-Expedition von Indianern berichtet hat, “die ihre Gestalt in die eines Wolfs verwandeln konnten“. Dann wird Vater des Jungen auf seiner Veranda in Stücke gerissen, und man findet Lyle nackt und bewußtlos daneben liegen. Scully bringt ihn ins Krankenhaus, während Mulder mit dem Stammesältesten spricht, der ihm berichtet, was 1946 vorgefallen ist und ihm von der Legende des Manitou erzählt, eines bäsen Geistes, der einem Mann in eine Bestie verwandeln kann. Mulder ruft im Krankenhaus an und erfährt, daß Scully Lyle Parker zurück auf die Ranch gebracht hat. In seinem Magen wurden Spuren vom Blut seines Vaters gefunden, das er geschluckt haben mußte. Es wird schon dunkel, als Mulder und der Sheriff zur Ranch fahren, und sie kommen gerade noch rechtzeitig um eine Bestie erschießen zu kännen - es ist Lyle Parker. Der Stammesälteste spricht aus, was sich erahnen läßt: “FBI, wir sehen uns in ungefähr acht Jahren wieder.“
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 18:27

20. Der Kokon

Verängstigte Holzfäller versuchen verzweifelt aus den Wäldern zu entkommen, aber zwei von ihnen werden von einem Schwarm grün glühender Insekten angegriffen. 30 Holzfäller sind verschwunden, und Mulder findet heraus, daß sich ein ähnlicher Vorfall schon vor 60 Jahren in der gleichen Gegend ereignet hat. Ein Forstverwaltungsbeamter und der Sicherheitschef des Sägewerks Steve Humphreys glauben, daß …ko-Terroristen dahinterstecken. Als die Reifen ihres Wagens von auf dem Weg ausgelegten Sabotagespikes der radikalen Umweltschützer durchbohrt werden, müssen die Vier zu Fuß zum Holzfällerlager wandern. Dort finden sie eine Leiche, der sämtliche Flüssigkeit entzogen wurde, in einem großen grauen Kokon.
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Einer der Öko-Terroristen, Doug Spinney, taucht auf und warnt sie vor einem mysteriösen Wesen, das nur nachts zum Vorschein kommt und Menschen bei lebendigem Leib verschlingt. “Die Dunkelheit ist unser Feind“, erklärt er eindringlich. Die Holzfäller hatten alte Baumriesen gefällt, wobei winzige grüne Insekten befreit wurden, die dort seit Jahrhunderten eingeschlossen waren. Mulder gelangt zu dem Schluß, daß es sich um urzeitliche Insekten handelt, die bei einem Vulkanausbruch wieder an die Erdoberfläche gelangten. “Vielleicht haben sie dort Hunderte von Jahren geschlafen und sind ziemlich hungrig aufgewacht“, bemerkt Spinney trocken. Humphreys versucht mit dem beschädigten Wagen zurückzufahren, wir aber in der Dunkelheit von den Insekten überrascht und eingesponnen. Unterdessen läßt Mulder Spinney gehen um Hilfe zu holen, nimmt ihm aber das Versprechen ab bis zum nächsten Morgen zurückzukehren. Da nicht sicher ist, ob sie genug Benzin für den Stromgenerator haben, um die Insekten weiterhin durch das Licht fernzuhalten, verbringen der Forstbeamte, Mulder und Scully eine beängtstiegende Nacht, der Generator hält jedoch gerade bis Sonnenaufgang durch. Spinney kommt tatsächlich zurück um sie zu holen, aber der Wagen fällt wieder den Sabotagespikes zum Opfer. Spinney flieht in die Nacht, wird aber von den Insekten angegriffen, die durch die Lüftung auch in den Wagen gelangen. Stunden später werden Mulder, Scully und der Forstbeamte in Kokons eingesponnen aufgefunden. Sie werden auf einer speziellen Quarantänestation behandelt und erfahren daß kontrollierte Feuerrodung und Pestizide als “Ausrottungsmaßnahmen“ angewandt werden. Als Mulder fragt, was geschehen wird, wenn diese erfolglos bleiben, antwortet ihm der Arzt: “Das steht nicht zur Debatte, Mr. Mulder“.
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 23:22

21. Ein neues Nest

Tooms (siehe 3. Das Nest), der genetische Mutant, der alle 30 Jahre aus einem Winterschlaf erwacht, um Menschen die leber aus dem Leib zu reißen, wird nach einer psychiatrischen Anhärung auf Bewährung frei gelassen. Sein Psychiater, der sich auch persänlich sehr für ihn einsetzt, betont vor den Richtern, daß Tooms hervorragend auf seine Rehabilationsmaßnahmen angesprochen habe und keinerlei Gefahr für die Allgemeinheit darstelle. Mulder macht mit seiner Aussage die Richter nur mißtrauisch, da er ihnen trotz Scullys Warnung, sich etwas zu zurückzuhalten, erregt klarzumachen versucht, daß Tooms ein über 100 Jahre alter Mutant ist, der sich von menschlicher Leber ernährt. Das Gericht ist eher der Ansicht, daß Mulder selbst in eine psychiatrische Anstalt gehäre und setzt Tooms auf freien Fuß. “Wenn Sie ihn freilassen, wird er wieder töten“, warnt Mulder sie vergeblich. “Er ist genetisch so programmiert.“
Während Mulder Tooms beschattet, wird Scully von Chief Assistant Director Walter Skinner in Anwesenheit des Zigarettenrauchers ermahnt, sie und Mulder sollten “sich an die Vorschriften halten“. Scully gibt den Fall aber nicht auf, sondern besucht noch einmal Frank Briggs, den Detective, der in den dreißiger Jahren für Tooms’ Fall zuständig war. Mit dessen Hilfe finden sie die Überreste eines seit 60 Jahren vermißten Opfers, das Tooms versteckt hatte. Nachts döst Mulder bei Tooms’ Beschattung kurz ein, wacht aber gerade noch rechtzeitig wieder auf, um einen Mordversuch zu verhindern, bei dem Tooms sich durch ein vergittertes Fenster hindurchgewunden hatte, ihm aber wieder entkommt. Mulder setzt seine Überwachung fort, erklärt Scully aber besorgt, er wolle sie nicht in diese Sache hineinziehen und dabei vielleicht nicht nur seine, sondern auch ihre Karriere vorzeitig beenden. Doch Scully bleibt unbeirrt bei ihm und kann ihn sogar überzeugen, sich zwischendurch ein wenig zu Hause auszuruhen. Sie nennt ihn zum ersten Mal Fox, worauf er ihr erschöpft, aber belustigt entgegnet: “Ich hab sogar meine Eltern gebeten, mich Mulder zu nennen.“ Als er nach Hause fährt, versteckt Tooms sich in seinem Kofferraum und verschafft sich, als Mulder bei laufendem Fernseher - die Originalversion von The Fly (Die Fliege) ist zu sehen - schläft, durch einen Lüftungsschacht Zutritt zu ihm.
Tooms fügt sich selbst erhebliche Verletzungen zu (unter anderem mit Mulders Schuhen, deren Abdrücke später noch in seinem Gesicht erkennbar sind) und geht dann zur Polizei, wo er Mulder wegen Körperverletzung anzeigt. Skinner erteilt Mulder einen ernsten Verweis, verbietet ihm, sich in Tooms’ Nähe aufzuhalten und schickt ihn in Urlaub. Das Skelett von 1933 läßt, wie eine Untersuchung ergibt, deutlich Tooms’ Gebißabdruck in der Bauchgegend erkennen. Unterdessen bekommt Tooms Besuch von seinem Psychiater, der für seine Freilassung gekämpft hatte, und wird zu seinem fünften Opfer. Mulder und Scully finden die Leiche und erkennen sofort, daß Tooms jetzt in sein altes Haus zurückkehren wird, um seinen Winterschlaf fortzusetzen. Aus seinem früheren Wohnhaus ist mittlerweile ein Einkaufszentrum geworden. Mulder spürt Tooms in seinem Nest unter den Rolltreppen auf und kann, als Tooms hinter ihm herjagt, die Rolltreppe in Gang setzen, die Tooms in ihrem Getriebe zermalmt. Skinner liest Mulders Bericht und fragt den Zigarettenraucher, ob er ihm glaube. “Natürlich tue ich das“, antwortet dieser. Draußen besieht sich Mulder sinnierend einen Raupenkokon und stellt müde fest: “Es ändert sich einiges für uns, und zwar bald.“
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 23:26

22. Wiedergeboren

Ein verirrtes kleines Mädchen wird auf eine Polizeiwache gebracht und verschwindet mit einem Polizisten namens Barbala in einem Vernehmungsraum. Der fällt gleich darauf tot zu Boden. Einer seiner Kollegen fordert Mulders Unterstützung an. Als sie mit der Mutter des Kindes sprechen, erzählt sie ihnen, ihre Tochter habe mittlerweile das vierte Kindermädchen und mache ihr manchmal Angst: “Sie sieht Dinge, die ich nicht sehen kann.“ Die kleine Michelle sagt, sie habe in dem Raum einen Mann gesehen; ihre Beschreibung paßt genau auf einen anderen Polizisten, Charlie Morris, der neun Jahre früher starb. “Das bedeutet also, dieses Mädchen hat einen Geist gesehen“, schlußfolgert Mulder. Es weist einiges darauf hin, daß es sich bei der achtjährigen Michelle um eine Reinkarnation von Charlies Morris handelt, der starb, als sie gezeugt wurde. Das Mädchen besitzt psychokinetische Kräfte. Sie verstümmelt ihre Puppen in derselben Art und Weise, auf die Morris umkam. Sie ist auch bei einem weiteren Todesfall zur Stelle: ein ehemaliger Polizist, der früher Barbalas Partner war, wird von einen Bus zu Tode geschleift wird, in dessen Tür sich sein Schal verfangen. Reinkarnation sei, so bemerkt Mulder, fester Glaubensbestandteil vieler großer Religionen und sei nur “einen Schritt vom Beweis der Präexistenz der menschlichen Seele entfernt.“ Barbala, sein Partner und Morris’ Partner Fiore waren alle am Mord an Morris beteiligt. Mit Hilfe ihrer mentalen Kräfte gelingt es dem Mädchen, Fiores Haus zu zerstören und ihn beinahe zu täten - Mulder und Scully kommen gerade noch rechtzeitig, um Michelle/Morris zu überreden, ihn am Leben zu lassen. Als Fiore seine Mitschuld an Morris’ Tod gesteht, ist schließlich alles vorüber, und das Mädchen kann sich an nichts mehr erinnern. Die zwei Todesfälle werden offiziell zu Unfällen erklärt, und Michelles Mutter verbietet jede weitere Untersuchung ihrer Tochter. Der Fall wird - gegen Mulders Protest - abgeschlossen
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 23:31

23. Roland

Ein Forscher wird bei einem Versuch in ein Strahltriebwerk gesogen. Niemand außer dem geistig zurückgebliebene Hausmeister Roland ist da, um ihm zu helfen, dem aber gelingt es mittels der Kontrollgeräte, seinen Tod herbeizuführen. Der Wissenschaftler ist nach dem Forscher Arthur Grable schon der zweite, der an dem Projekt arbeitete und sterben mußte. Mulder entdeckt, daß auf der Tafel mit der erarbeiteten Raketenformel zwei verschiedene Handschriften auszumachen sind. Als er mit Roland spricht, kann Mulder einen Zettel mit in dessen Handschrift gekritzelten Zahlen einstecken. Im Labor greift Roland einen der anderen Forscher, Dr. Keats, an und steckt seinen Kopf in flüssigen Stickstoff, der daraufhin wie Glas zerspringt, als er zu Boden geht. Es stellt sich heraus, daß jemand nach Keats’ Tod unter Grables Computer-Passwort an der Strahltriebformel gearbeitet hat. Das Passwort besteht aus denselben Ziffern, die Roland auf dem Zettel notiert hatte. An dem Projekt ist während der sechs Monate seit Grables Tod stetig weitergearbeitet worden. Als Roland erneut vernommen wird, weigert er sich, sich zu den Vorfällen zu äußern. Eine gründliche Recherche ergibt, daß Roland und Grable am selben Tag in derselben Stadt geboren sind: Sie sind Zwillinge. Obwohl er tot ist, ist Grables Kopf konserviert und in gefroren in flüssigem Stickstoff erhalten worden. Mulder nimmt an, daß zwischen Grable und Roland eine psychische Verbindung besteht, die durch diesen Prozeß noch verstärkt worden sein könnte. Grable “ist in einem Bewußtseinsstadium, aus dem noch kein Mensch zurückgekommen ist“, und das es ihm vielleicht ermäglicht, Roland dazu zu bringen, Morde zu begehen. Bei einer nochmaligen Vernehmung kann Roland fliehen. Der letzte überlebende Wissenschaftler, Dr. Nollette, beginnt im Labor damit, Grables Kopf aufzutauen. Roland macht sich an der Formel zu schaffen und kommt tatsächlich auf die lang gesuchten Mach 15, obwohl seine Konzentration deutlich nachläßt, während der Kopf auftaut. Nollette kommt herein und gibt zu, Grables Forschungsergebnisse gestohlen zu haben. Roland schlägt ihn nieder uns sperrt ihn in das Triebwerk.
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Gerade als es eine gefährliche Geschwindigkeitsstufe erreicht, greifen die Agenten ein und bringen Roland dazu, den Code einzugeben, der das Triebwerk noch rechtzeitig stoppt. Roland wird zu Untersuchungszwecken in Haft gehalten, aber Mulder setzt sich für seine Freilassung ein. Er wird abgeführt, das Mädchen, verabschiedet sich aber vorher noch liebevoll von ihm.
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Beitragvon Data172 » 12.04.2003, 23:36

24. Das Labor

Ein Mann flieht vor der Polizei. Es gelingt ihm mühelos, die Polizisten abzuschütteln, bevor er in einer Bucht verschwindet. Er hinterläßt eine Spur aus grünem Blut. Mulder wird von Deep Throat auf den Fall aufmerksam gemacht. Der Wagen des Flüchtigen führt in zu einem gewissen Dr. Berube, der das Gespräch abrupt beendet. Scully vermutet, daß Deep Throat dabei seine Hand im Spiel hat und Mulder rät diesem ungehalten, “diesmal das ganze Brimborium beiseite“ zu lassen und ihm endlich zu verraten, was wirklich vor sich geht. Deep Throat aber beharrt darauf, er sei “noch niemals zuvor näher drangewesen“. Kurz darauf bringt ein Mann mit kurzgeschorenem Haar, der auf der Suche nach dem Entkommenen ist, Dr. Berube um. Scully nimmt Proben der Arbeit des Forschers mit zu Dr. Carpenter, einer Wissenschaftlerin in Georgetown, die ihr sagt, daß Berube mit einem Virus besetzte Bakterien geklont hat, die an Pflanzenzellen erinnern. Später erklärt sie Scully, daß die betreffende DNS ein fünftes und sechstes Nukleotid besitze, das es “nirgendwo in unserer Natur“ gäbe und das daher als außerirdisch definiert werden müsse. Unterdessen hat der Flüchtige unbeabsichtigt Kontakt mit Mulder aufgenommen. Der findet in einem Lagerhaus mit Flüssigkeit gefüllte Bassins, in denen fünf Menschen embryoähnlich schwimmen. Mulder wird von bewaffneten Männern entdeckt und muß fliehen. Scully entschuldigt sich bei Mulder und bekennt, zum ersten Mal an allem, woran sie geglauben habe, zu zweifeln. Sie kehren zum Lagerhaus zurück, wo Deep Throat ihnen erklärt, daß die Menschen in den Bassins Teil eines Experiments waren, das Berube mit unheilbar Erkrankten durchführte, denen er außerirdische Viren injizierte. Sie seien, so meint er, wahrscheinlich von “Schwarze Organisationen“ innerhalb des Geheimdienstapparates zerstärt worden, von “Gruppen innerhalb der Gruppen, die verdeckt aktiv sind, von denen man selbst auf den höchsten Ebenen der Macht nichts weiß.“ Deep Throat erklärt, daß der Flüchtige, Dr. Secare, eines dieser Versuchskaninchen sei und die Agenten ihn finden müßten, “bevor die es tun“. Wieder in Georgetown erfährt Scully, daß Dr. Carpenter mit ihrer Familie bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Mulder findet Secare, nur um gleich darauf Zeuge zu werden müssen, wie er von dem Kurzgeschorenen Mann (im Original: “Crew-Cut Man“) getötet wird - und selbst von diesem überwältigt und festgehalten zu werden. Mulder wird vermißt und Deep Throat bietet Scully an, ihr Zugang zu den echten Körpern der Außerirdischen zu verschaffen, damit sie es gegen Mulders Leben eintauschen könne.
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Scully bekommt ein außerirdisches Embryo, und Deep Throat besteht darauf, den Austausch selbst durchzuführen - dabei wird er von dem Kurzgeschorenen Mann erschossen, der Mulders bewegungslosen Körper aus dem Wagen wirft. Deep Throat warnt Scully mit sterbender Stimme: “Vertrauen Sie niemandem.“ Zwei Wochen später ruft Mulder Scully an, um ihr mitzuteilen, das die "X-Akten" geschlossen worden ist, und sie beide anderen Sektionen zugeteilt würden, “der Befehl dazu kam von ganz oben“. Mulder macht aber unmißverständlich klar, daß er nicht aufgeben könne und wolle - “nicht solange die Wahrheit da draußen ist.“ Genau wie in der ersten Folge betritt der Zigarettenraucher den Lagerraum im Pentagon und legt den außerirdischen Fötus zu den anderen Beweismitteln.
BEMERKUNG:
- Die Tagline dieser Folge lautet im Original "Trust No One" (über.: Vertrauen Sie Niemand)
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Beitragvon Chris » 14.08.2003, 13:34



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