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Above and Beyond
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Interessante Details und Goofs

Beitragvon Bart_Simpson » 06.06.2003, 13:00

Pilotfilm

Interessante Details und Goofs:

Das Raumfahrtzentrum, von dem aus die Kolonisten starten, heißt "Francis R. Scoppe-Kolonial-Startzentrum" und liegt in Corpus Christi, Texas.

Im 21. Jahrhundert scheint es im Marine Corps Ausbildungsmethoden zu geben, die alles in den Schatten stellen, was es bisher gibt. Bereits nach sechs Wochen sind die Rekruten hier in der Lage, Raumjäger zu fliegen.

Shane scheint eine gewisse Vorliebe für Nathan zu haben. Man kann .sie ständig in seiner Nähe sehen. Auf Bougus berüchtigten Befehl "fassen Sie ihm an den Arsch" versucht sie sogar, sich in der Reihe neben ihm zu plazieren. Leider kommt ihr Coop dazwischen. Aber Shane!!

Der Sender, der die Nachricht über den Beginn des Krieges sendet, heißt FTM.
In der deutschen Synchronfassung heißt der UNO Generalsekretär "Spencer Trackler", in späteren Folgen wird daraus "Spencer Chartwell".

Das Trägerschiff der Angry Angels heißt USS Yorktown.

Als Ausbildungs-Einheit ist das 58ste größer als gewohnt. An dem Einsatz auf dem Mars nehmen zehn Marines teil. Vansen, West, Hawkes, Damphousse, Wang, Pagodin, Low, Bartley, Stone und Carler. Bei der abschließenden Ordensverleihung sind sogar kurz 13 Wild Cards zu sehen.

Im Gegensatz zu den Chigs, die später auftreten, hört man den gefangenen Außerirdischen auf dem Mars laut atmen. Zudem gibt er eine Art hallendes Knurren von sich, das man später nicht mehr hört.

Nathan schreibt auf seinen Hammerhead "Above and beyond", auf Coopers Maschine steht "Pags Payback"

Der Commodore der USS Saratoga heißt hier "Eichner"

Nathan hat hier den Code "Blau l", Cooper ist "Rot l". Während der Jupiter-Schlacht werden "Rot 4", "Rot 6" und "Blau 4" getötet

Für den Filmfan
Die Einführungsszene von Shane wird mit einer Szene mit Nathan und Kylen durch einen raffinierten Schnitt verbunden: Shane kauert mit Tränen in den Augen auf dem Dachboden ihres Elternhauses. Plötzlich ist im Hintergrund das Donnern eines Jets zu hören. Shane hebt ihren Blick und die Kamera nimmt sie von oben auf.
Nach einem Zwischenschnitt, der den Mond zeigt, ist Nathan zu sehen. Ebenfalls von oben, und es entsteht der Eindruck, als würden Nathan und Shane, die sich ja noch nie begegnet sind, zufällig denselben Punkt am Himmel fixieren. Das könnte man als filmischen Vorboten dafür betrachten, daß sich ihre Wege kreuzen werden.

Wunderschöne Kameraeinstellung: Eine Großaufnahme von Nathans rechtem Auge, in dem sich die aufsteigende Tellus-Rakete spiegelt

Sergeant Bougus Brülleskapaden am Anfang der Ausbildung sind eine Hommage an Stanley Kubricks Vietnamfilm Full Metal Jacket, wo der Drill-Sergeant ebenfalls von Lee Eremy dargestellt wird und die Rekruten ebenfalls zusammenschreit.

Die Fliegerkneipe, in der die Schlägerei mit den Angry Angels stattfindet, könnte fast aus dem Film Top Gun stammen; ebenso wie die Szene, in der der erste Hammerhead im Morgenrot an den jungen Marines vorbei rollt, einen gewissen Top Gun-Touch hat

Im Pilotfilm versieht Filmkomponistin Shirley Walker Cooper Hawkes noch mit einem eigenen Musik-Thema. Es ist zum ersten Mal zu hören, wenn Cooper zum ersten Mal auftaucht und zum letzten Mal, wenn Coopers Maschine mit der Aufschrift "Pags Payback" aus dem Hangar rollt. Dieses Cooper-Thema ist später nie wieder zu hören. Vermutlich, weil es ziemlich düster wirkt und später nicht mehr gepaßt hätte
Zuletzt geändert von Bart_Simpson am 06.06.2003, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Bart_Simpson » 06.06.2003, 13:04

01. In der Höhle des Löwen (The farthest man from home)

Interessante Details:

Die "Chigs" bekommen ihren Namen. Auf die Frage von Paul, warum die Außerirdischen denn "Chigs" genannt werden, antwortet Shane: "Weil sie wie Chigos aussehen. So was ähnliches wie Flöhe. Sie nisten sich in deiner Haut ein."

Die USS Saratoga hat einen neuen Commodore namens "Ross".

Der im englischen Titel erwähnte "farthest man from home" ist der Überlebende der Tellus-Mission, der am Anfang der Folge gerettet wird. Er ist vollkommen durchgedreht und wiederholt ständig den Satz: "Niemand ist so weit weg von zu Hause wie ich." "Zu Hause"' ist für ihn inzwischen ein Synonym dafür, tot und von allen Qualen befreit zu sein.

Der geheimnisvolle Aerotech-Mann Sewell tritt zum ersten Mal auf. In einer düsteren, Akte-X-typischen Szene in einer Zelle schüchtert Sewell den überlebenden Siedler gnadenlos ein. Man merkt sofort, dass Aerotech ein dunkles Geheimnis umhüllt Sogar Ross weigert sich, ihm zum Abschied die Hand zu geben.

Am Ende der Folge fliegt die Saratoga einem Einsatz bei "Prosion" entgegen.

Für den Filmfan:

Das erste Bild der Folge, das eine im Mondlicht liegende Trümmerwüste auf Tellus zeigt, erinnert an das Anfangsbild des SF-Actionböllers Terminator und ist der erste Vorbote, daß Space von nun an deutlich düsterer als im Pilotfilm sein wird.

Nathan und der Wunderrucksack: Kurz nachdem Cooper abgeschossen worden ist, sucht Nathan vorsichtig die Absturzstelle auf. Mit Rucksack. Als Cooper plötzlich auftaucht, fällt er auf den Rücken und steht sofort wieder auf. Ohne Rucksack. In der nächsten Einstellung wird Nathan von hinten aufgenommen, wie er sich Cooper nähert. Wieder mit Rucksack. Wirklich praktisch. So wird man nie durch das Gepäck behindert.

Area 51 und die Probleme mit der Technik: Gegen Ende der Folge sieht man aus der Froschperspektive, wie eine Staffel Hammerheads über einen Bergkamm donnert. Und plötzlich stehen sie für einen Sekundenbruchteil in der Luft, als hätte man den Film angehalten.

Regisseur der Folge ist David Nutter, der bereits den Pilotfilm inszeniert hat. Er ist Akte-X erprobt und verfilmte für diese Serie bereits das Morgan & Wong-Drehbuch der Folge "Eis". Darüber hinaus drehte er diverse Akte-X Schocker wie "Fett", den ProSieben bisher immer vorsorglich im Spätprogramm ausgestrahlt hat.

Filmkomponistin Shirley Walker greift in der Musik dieser Folge das "Nathan and Kylen-Lovetheme" aus dem Pilotfilm wieder auf. Zum ersten Mal, als Nathan aus dem Fenster auf Tellus blickt, zum letzten Mal am Ende der Folge. Für Nathans Suche auf Tellus komponierte sie eine eigene Musik, die nur in dieser Folge zu hören ist. Sie ertönt, wenn Nathan in der Höhle die Überreste toter Chigs ausgräbt und erneut, als er sich dem Gefangenenlager nähert

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Beitragvon Bart_Simpson » 06.06.2003, 13:11

02. Kopf oder Zahl (The darkside of the sun)

Interessante Details:

Auf Bunuel wird der Rohstoff Helium-3 abgebaut, das laut McQueen wichtig für die Herstellung von Raketentreibstoff ist.

Die Erfolgsquote der In-Vitro-Brutkästen liegt bei ganzen 27 %. Cooper meint, In-Vitros hätten kein Glück im Spiel, weil sie wegen der niedrigen Erfolgsquote der Brutkästen ihr ganzes Glück bereits bis zu ihrer Geburt verbrauchen.

Paul Wang war kurz vor der Grundausbildung noch in Las Vegas und sah dort eine Elvis-Imitation.

Das 58ste ist bei dieser Mission erneut großer als gewohnt. Neben Vansen, West, Hawkes, Wang und Damphousse kämpfen hier Störung, Jemen, Nelson, Woodyear, Scun (?) und Gordon. Viele von ihnen leben am Ende nicht mehr.

Mit den Silikanten wird nach den Chigs ein weiterer Feind eingeführt. Sie wurden einst als Dienstboten und Soldaten entwickelt, die zwar dazu fähig waren, abstrakte Gedankengänge zu verstehen, aber nicht, neue Gedanken zu entwickeln. Doch dann gab ihnen ein unzufriedener Wissenschaftler namens Stranahan ein neues Programm ein, das soviel bedeutet wie: "Geh ein Risiko ein!" Von diesem Moment an begannen die Silikanten m rebellieren. 10 Jahre überzogen sie die Erde mit Terror, bis es 2047 zu einem offenen Krieg kam. Schließlich setzten sich die Silikanten in den Weltraum ab.

Die Silikanten stehen über ein drahtloses Modem in Verbindung und verfügen über einen kollektiven Bewußtseinsspeicher. (Die Borg aus Star Trek lassen grüßen),

Was könnte mit dem Originaltitel "The dark side of the sun" gemeint sein? Zunächst taucht in Shanes Alpträumen immer wieder das Symbol einer sterbenden Sonne auf. Damit stirbt und verdunkelt sich etwas, was eigentlich Licht, Wärme und Leben spendet. "The dark side of the sun" als Symbol für "Tod"? Eine andere Möglichkeit wäre, daß mit der "dunklen Seite der Sonne" die "dunklen" Seiten von Shanes Charakter gemeint sind. Angst und Haß.

Shanes Traum am Ende der Folge endet erneut mit ihrem Tod. Obwohl sie Rache geübt hat, hat sie ihre Dämonen nicht besiegt

Für den Filmfan:

Glen Morgan und James Wong verewigten Ken Stranahan, einen der Gründer der Trickfirma Area 51, in ihrem Space-Universum als Auslöser des Silikanten-Krieges. Wie schmeichelhaft!

Gordon, wie einer der Marines heißt, ist auch der Nachname des co-executive producers von Akte-X; Howard Gordon.

Geniale Filmmontage: In Shanes Alptraum werden bereits bekannte Bilder ihrer Erinnerung mit neuen Bildern zusammenmontiert, in der sie selbst einmal die Rolle ihrer Mutter einnimmt und sie plötzlich anstelle ihrer Eltern die Wild Cards tot vor sich liegen sieht.

Als Shane auf dem Flug nach Bunuel erneut träumt, "blitzen" bereits Bilder des folgenden Kampfes mit den Silikanten auf. Aus dem Alptraum wird eine Vorahnung. Nachdem Shane erfahren hat, daß die Silikanten nur eine Münze geworfen haben und wie wahnsinnig auf ihren Gegner einsticht, vermischen sich durch einmontierte "Erinnerungsblitze" Vergangenheit und Gegenwart, was die Wirkung der Szene wesentlich verstärkt

Die Kamerafahrt am Ende der Vortitelsequenz, wo zunächst Shanes Gesicht am Fenster zu sehen ist und am Ende eine Totale der Saratoga, in der noch nicht einmal mehr das Fenster zu erkennen ist, erinnert an den Anfang von Star Trek: First Contact. Hier beginnt die Kamerafahrt mit einer Großaufnahme von Picards rechtem Auge. Während sie zurückfährt ist immer mehr zu erkennen. Zunächst Picards Kopf, dann seine ganze Gestalt. Schließlich sieht man das gewaltige Innere eines Borgschiffes. Picard selbst ist nur noch ein unbedeutender winziger Punkt. Und am Ende wird sogar das Schiff selbst vor dem Zuschauer immer kleiner. Vielleicht hat First Contort-Regisseur Jonathan Frankes zufällig "The dark side of the sun" gesehen, bevor er mit seinem Film begann und erinnerte sich dann an die Szene.

Die Musik, die am Anfang der Folge während Shanes Alptraum zu hören ist, wird im Laufe der Geschichte immer wieder aufgegriffen. Zum Beispiel während ihrer Vorahnung auf dem Flug nach Bunuel. Je näher Shane ihrer Rache kommt, desto intensiver wird das Thema.

Das "Nightmare-Theme" ist erneut in "Für immer treu" zu hören, als Shane und Vanessa über Y2063 abstürzen.

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Beitragvon Bart_Simpson » 06.06.2003, 13:17

03. Meuterei (Mutiny)

Interessante Details:

McArthurist der Name eines Generals aus dem Zweiten Weltkrieg. Er bekam dann im Koreakrieg den Oberbefehl über die US-Streitkräfte und dachte ernsthaft darüber nach, gegen den kommunistischen Norden Atombomben einzusetzen. Zum Glück wurde das nicht verwirklicht, denn seit 1949 verfügte auch die Sowjetunion über Nuklearwaffen. Hätte McArthur in Korea seine Pläne verwirklicht, hätte sich daraus ein Atomkrieg zwischen den Supermächten entwickeln können.

Die Wild Cards werden vom "Langston"-Stützpunkt auf der Welt Groombridge 34 evakuiert.

Die Welt Groombridge 34 ist bereits im Pilotfilm in die Planung des Angriffs gegen die Chigs mit einbezogen.

Der etwas beleibte Marine, der am Anfang stirbt, heißt Sergeant Salivan Monk.

Der Weg der McArthur führt zwischen den beiden Sonnen Adara und Aludra hindurch. Die Passage gilt wegen der Sonneneruptionen als gefährlich und nennt sich "Blood Alley"

Die ersten fünf Jahre seines Lebens verbrachte McQueen in den Minen auf Omicron Draconis.

Vanessa liest einen Brief von ihrem Freund. Dessen Tochter akzeptiert sie nicht als neue Mutter.

Vanessa studierte vier Jahre auf der Technischen Universität und absolvierte zwei Praktika in einem Atomkraftwerk, wo auch ihr Vater arbeitet

Der "7 Juni 2040", den Cooper bei einem Gespräch mit McArthur-Ingenieur Keats nennt, ist vermutlich das Datum seiner "Befruchtung". Dann wäre er, wenn In-Vitros 18 Jahre in ihrem Tank verbringen, 2058 geboren worden.

Coopers "Erschaffungsort" ist Gen-Pool 16A, Partie Alpha 3439 Philadelphia-Brutstätten.

Das angreifende Chigschiff ist ein U-378 D-Klassen Zerstörer, der laut Nachrichtendienst über Raketen, Minen und Mikrowellentechnik verfügt.

Für den Filmfan:


Das Drehbuch zu "Meuterei" ist das erste der Serie, das nicht von Glen Morgan und James Wong stammt. Autor Stephen Zito schrieb noch das Skript zu "Folter".

Die Bezeichnung des Chig-Zerstörers U-378 klingt, als würde es sich um eine U-Boot handeln. So erinnert auch der Kampf und das Versteckspiel zwischen der McArthur und dem feindlichen Angreifer weniger an eine Raumschlacht als an den Kampf zweier U-Boote, wie er in Thrillern wie Jagd auf Roter Oktober oder Crimson Tide dargestellt wird. Die Störkörper, die U-Boote zur Ablenkung von sich nähernde Torpedos ausstoßen, finden in der Folge eine Entsprechung in den ausgestoßenen Ladecontainern.

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Beitragvon Bart_Simpson » 06.06.2003, 13:24

04. Das Schwarze Loch (Butts)

Interessante Details:

Colonel Butts erzählt, daß er 2052 Kriegsgefangener war und gefoltert wurde. Dann muß in diesem Jahr noch der Krieg gegen die künstlichen Intelligenzen getobt haben.

Der Sektor mit dem Schwarzen Loch nennt sich "Zerberus" oder "Das Land am Rande der Zeit". Bei einem Blick ins Fremdwörterbuch steht hinter "Zerberus": "(gr.-lat.) Höllenhund; Wächter".

Die Idee, daß von der Schwerkraft eines Schwarzen Lochs auch die Zeit beeinflußt wird, taucht auch in Michael Crichtons Buch Sphere auf.

Diese Idee ist nicht nur in dem genannten Buch zu finden, sondern entspricht den tatsächlichen physikalischen Gesetzten. Nach der allgemeinen Relativitätstheorie kommt es in der Nähe großer Gravitation zur sog. Zeitdillation, das bedeutet für Beobachter ausserhalb scheint ein in ein schwarzes Loch fallender in der Zeit zu "erstarren". Dies gilt natürlich nicht für denjenigen der hineinfällt, für diesen scheint die Zeit "normal" weiterzuverlaufen (davon hat er aber nicht mehr viel ;-) )

Paul sieht sich eine Aufzeichnung von Shakespeares McBeth an. Die Fechtszenen sind zensiert. Butts Kommentar dazu: ,Ihr wißt genau, daß dieser Schund verboten ist." Ups! Shakespeare und Schund" Wenn das ein Literaturkritiker zu hören bekommt.

Der Zielplanet des Einsatzes hat die Bezeichnung 2063F.

Wie schon in der Folge "In der Höhle des Löwen" wird erwähnt, daß die Chigs Angst vor ihren Toten haben. Auch die der Menschen sind ihnen unheimlich. Den toten Marines entfernen sie die Augen und das Herz.
Einer der getöteten Marines aus Butts Einheit hieß Robert Grant,

Als sich Cooper vor dem Start von den anderen verabschiedet spricht er davon, schon sechs Jahre auf der Welt zu sein. Danach wäre er schon 2057 geboren. In "Meuterei" ergibt sich dagegen das Geburtsjahr 2058. Aber vielleicht rundet er mit den sechs Jahren ja auch nur großzügig auf.

Das Schwarze Loch im Zerberus-Sektor hat die 20fache Masse unserer Sonne. Nähert sich ihm ein Hammerhead mehr als eine halbe Million Kilometer, ist er verloren. Dagegen verfügen die Chigs über spezielle Jäger, die durch den Sog fliegen können.

Butts hat den Code Pik 2.

In der Offiziersmesse gibt es für besondere Anlässe verchromte Teller.

Für den Filmfan:

Das Schwarze Loch heißt auch ein von Disney produzierter Science Fiction-Film von 1979 mit Maximilian Schell und Anthony Perkins.
Viele Effekte in diesem Film - wie Triebwerkabgase und Laserstrahlen - sind handgemalt Die Musik stammt von James Bond-Komponist John Barry. Regisseur des Films ist Gary Nelson, der auch das Indiana Jones-Imitat Allan Quatermain And The Lost City Of Gold mit Richard Chamberlain inszeniert hat.

Countrysänger Johnny Cash, von dem in dieser Folge immer wieder ein Lied zu hören ist, hat auch schon als Schauspieler gearbeitet Zum Beispiel bekommt er es in einem Fernsehkrimi mit Glasauge Inspektor Columbo zu tun, nachdem er angeblich mit seinem Flugzeug abgestürzt ist uns als einziger überlebt hat.

Die verwackelte Großaufnahme von Ray Butts Gesicht, als er sich dem Schlund des Schwarzen Lochs nähert, erinnert an eine Szene in dem SF-Klassiker 2001: Odyssee im Weltraum. Hier gibt es eine ähnliche Einstellung von Astronaut Bowman. als er sich gegen Ende des Films in einer Kapsel dem geheimnisvollen Monolyth in der Umlaufbahn des Jupiter nähert.

Trickspezialist Tim McHugh über die Schießkünste der Chigs: "Wir setzen eine große Science Fiction-Tradition in unserem Universum fort: Die Aliens sind ziemlich lausige Schützen. Sie haben die Technologie, das Universum zu vernichten, aber wenn du zehn Fuß hinter oder vor ihnen bist, können sie dich nicht treffen. Dann schießen sie immer vorbei. Uns hat das nicht gefallen, aber dann haben wir uns Star Wars angesehen, und dort sind die bösen Jungs ebenfalls lausige Schützen. Also, dachten wir, ist das okay." :lol: (konnte mir den nicht verkneifen;Bart)

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Beitragvon Bart_Simpson » 06.06.2003, 13:29

05. Hexenjagd (Eyes)

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Im Urlaub möchte Shane mit ihren Schwestern nach Coronado fahren, in der Sonne liegen und eisgekühltes Bier trinken.

Nathan hat mit seinem Bruder Neill ein Ballspiel "erfunden", das sie "Kill den Kerl mit dem Ball" genannt haben.

Unmittelbar nach Chartwells Ermordung meldet sich Nathans Bruder Neill zu den Marines.

Vanessa erzählt, dass an der Ostküste bereits der erste Schnee fällt. Dabei sagt Shane noch zwei Folgen später, dass erst Herbst ist. Naja, vielleicht meint Phousse ja die Ostküste Alaskas.

2058 wurde Präsident Young von einem Silikanten ermordet.

Der Mörder von Generalsekretär Spencer Chartwell heißt Luke Doctren.

Es gibt in New Vork und Miami InVitro-Ghettos ("Tank-Viertel")

Frankreich ist aus der Europäischen Union ausgetreten.

2012 wurde eine UNO-Resolution verabschiedet, die den Generalsekretär zum "mächtigsten Mann der Welt" machte.

2063 gibt es also so etwas ähnliches wie eine Weltregierung.

Bis 2063 haben bereits neun Menschen die Weit regiert.

Charput war bei der Ordensverleihung am Ende des Pilotfilms dabei. Der Orden heißt Montgomery Star.

Die A.I.Feliciti auf Bunuel hatte die Kennung OH519, die Feliciti in dieser Folge OH483. ("Niedrigere Seriennummer, höherer Listenpreis.")

Das 58ste bekommt in dieser Folge Verstärkung. Angeblich als Ersatz für die Verluste auf Bunuel. Wird auch Zeit, das ist immerhin schon drei Folgen her. Die Marines heißen Cwirco, Stone und Pisarek

Shane ist auch in ihrer Paradeuniform bewaffnet. Sie trägt eine kleine Pistole auf Höhe des Knöchels.

Im Jahr 2063 kann Blindheit durch einen "Gentransfer" geheilt werden.
Cooper hat bereits einen Menschen getötet, aber erst in "Wer überwacht die Vögel?" werden die Hintergründe beleuchtet.

McQueens "Erschaffungsort" ist Genpool 13C Partie Kapa 9757 Anchorage-Brutstätten.

Die "l,oyalitätstests" erinnern an die Kommunistenhatz in den USA Ende der 40er Jahre unter Senator McCarthy. Vor lauter Angst um die Freiheit wäre sie damals fast abgeschafft worden.
"Wahre Loyalität erweist sich lediglich in der Manifestation des Handelns. Sie kommt zum Vorschein im Widerstand gegen unüberwindliche Hindernisse in Form zersetzender und rationaler Systemfeinde." Mit anderen Worten: Wir bringen die um, die nicht unserer Meinung sind.
Wenn Cooper das herunterleiert, bekommt man fast eine Gänsehaut.

Für den Filmfan:

Fast jeder Politiker in dieser Folge lügt oder hat etwas zu verbergen. In Haydens Transporter ist eine Bombe, Hayden möchte Charput ermorden lassen und irgend jemand steckt sicher auch hinter Chartwells Ermordung. Ein deprimierendes Weltbild. Es erinnert sowohl an Akte-X als auch an Babylon 5. In der erst genannten Serie gibt es eine internationale Verschwörung und in der zweit genannten lässt der Vize-präsident der Erde den Präsidenten töten und regiert dann mit Hilfe des Kriegsrechts. Akte X-Erfinder Chris Carter über solche Verschwörungstheorien: "Trauen Sie etwa Ihrer Regierung?"

Geniale Kameraeinstellung:

Kurz nach Cwircos Tod sieht man Diane Hayden halbnah hinter einem Fenster stehen, in dem sich der trudelnde Hammerhead spiegelt. Dadurch wird auf einen Blick klar, dass sie hinter dem versuchten Attentat steckt.

Sofort mit dem ersten Bild, das das Zitat von Lincoln-Mörder Booth zeigt, führt Filmkomponistin Shirley Walker ein bedrohliches musikalisches Motiv ein, das sie im Laufe der Folge immer wieder aufgreift und variiert. Als Nathan hinter Cwirco herjagt und sich mit ihm eine Schießerei liefert, macht sie daraus sogar ein schnelleres "Action-Thema". Mit dem letzten Bild vor dem Abspanntext ertönt die Musik zum letzten Mal und signalisiert, dass auch nach dem Ende der Geschichte noch Unheil in der Luft liegt.

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Beitragvon Bart_Simpson » 06.06.2003, 13:32

06. Der unsichtbare Feind (The Enemy)

Interessante Details:

Der zweite Vorname von Vanessa ist Camilla, der von Shane lautet Autumn.

Die Anklagepunkte gegen Vanessa lauten "Befehlsverweigerung" und "Feigheit vor dem Feind".

Planet wird Tartarus genannt. Das bedeutet "Unterwelt", womit hier die Welt der Teufel und Dämonen gemeint ist.
Die Schlacht um diese Welt tobt bereits seit Beginn des Krieges, ohne dass eine Seite bisher an Boden gewonnen hat.

Die Bedingungen auf Tartarus sind ziemlich ernüchternd. 30 Meter Sicht, die Atmosphäre besteht aus 80 % Schwefeldioxyd und die Durchschnittstemperatur bei Nacht beträgt 58,2 Grad Celsius. Da fragt man sich wirklich, wieso um diese Weit eigentlich gekämpft wird.

Der Soldat, der auf das 58ste schießt und dann von einer Mine getötet wird, wird von Nathan mit ,Lieutenant" angerufen. In der anschließenden Verhörszene nennt ihn Commodore Ross "Sergeant". Aber wer achtet unter Beschuss schon auf Rangabzeichen?

Paul spricht davon, dass in der linken Hälfte unseres Gehirns unsere Ängste gespeichert sind. Es ist sicher besser, sich nicht vorzustellen, wie die Chigs das herausgefunden haben. Die armen Gefangenen!

Für den Filmfan:

Der Planet Tartarus erinnert an die düstere Welt aus dem FiIm Alien von 1979, auf dem die Besatzung der Nostrodomo landet und das titelgebende Ungeheuer findet. Dort heißt es: "Eine Atmosphäre wie in der Urzeit." Diese Zeile könnte auch aus "Der unsichtbare Feind" stammen.

Die Szenen an Bord des Transporters sind zugleich mit rotem und weißblauem Licht ausgeleuchtet, wodurch alles etwas unwirklich und noch beängstigender wirkt.

In der Filmmusik dieser Folge wird das Orchester von einem Syntesizer begleitet, was für Shirley Walkers Space-Soundtrack ungewöhnlich ist. Das elektronische Instrument ertönt zum Beispiel, als sich die Marines nach dem ersten Blitz vorbereiten, den Transporter wieder zu verlassen. Als Shane am Ende kurz zögert, das Licht über ihrem Bett auszuschalten, ist es ebenfalls zu hören. Der Syntesizer symbolisiert vermutlich die künstlich erzeugten Ängste.

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Beitragvon Bart_Simpson » 06.06.2003, 13:35

07. Das Trojanische Pferd / A good day to die / Hostile visit

Interessante Details:

Bis man die Navigationsdaten des erbeuteten Bombers entschlüsselt, weiß man nichts über den Ursprungsort der Chigs. Der Bomber stammt von einer Weit namens Ceres.

Allmählich glaubt auf der Erde niemand mehr, den Krieg gegen die Chigs gewinnen zu können. McQueen möchte mit seinem Plan, tief ins feindliche Territorium vorzustoßen, ein Zeichen setzen, dass der Kampf noch lange nicht verloren ist.

McQueen erzählt etwas von einem amerikanischen Piloten namens Jimmy Doolittle, der im Zweiten Weltkrieg die ersten Bomben auf Tokyo abgeworfen hat und dadurch den Amerikanern im Krieg gegen Japan wieder Hoffnung gab. Dieses Ereignis ist in dem Buch Die Söhne des Ikarus: Die abenteuerlichsten Fliegergeschichten der Welt von C. C. Bergius Gegenstand einer Kurzgeschichte.

Als Hawkes den Helm eines Chig-Piloten entfernen will, zersetzt sich das Wesen.

Commodore Ross trinkt Rum und hört Jazz. In seiner Freizeit spielt er Gitarre.

McQueen hat aufgrund einer Verletzung Flugverbot.

AeroTech-Mann Sewell hat in dieser Folge seinen zweiten Auftritt. Um den Start des Bombers zu verhindern, löscht er die Daten der Flugsteuerung. Am Telefon sagt er jemandem: "Wir haben alles, was wir brauchen." Vielleicht meint er damit auch Daten über das "Sewell-Mineral, das am Ende der nächsten Folge von Kazbek geborgen wird.

Cooper würde gerne mal versuchen, zu surfen.

Vanessa hat stressbedingte Beschwerden am Kiefergelenk.

Der Bomber der Chigs funktioniert über Bioelektronik.

Die Wildcards bereiten sich eine knappe Woche auf den Start vor. Der Tag vor dem Start ist der 19. November 2063: ein Sonntag.

Die Grenze zum feindlichen Territorium nennt sich "Von Braun-Grenze"; nach dem deutschen Raketentechniker Wernher von Braun, der auch an der Apollo-Mission zum Mond beteiligt war.

Laut Geheimdienstberichten hält sich bei Ceres eine komplette Division der Chigs auf.

Die Saratoga hat eine Besatzungsstärke von 15.000.

Für den Filmfan:

Das Chaos, das während des Chig-Angriffs auf der Saratoga herrscht, erinnert mit seinen verwackelten Kameraeinstellungen und dem flackernden Licht an Wolfgang Petersens Kriegsfilm Das Boot.

In einer Szene ist die Brücke der Saratoga nur von den Instrumenten und schwachem Rotlicht beleuchtet. Das erinnert an vergleichbare Szenen in den Filmen Top Gun, Jagd auf Roter Oktober und Crimson Tide.
Regisseur dieser Episode ist Thomas J. Wright. Er entwickelte sich zu einem der Stammregisseure von Space. Insgesamt inszenierte er sechs Folgen: "Das Trojanische Pferd", "Gedenket der Toten", "Visionen des Todes", "Bacchus", "Die Vergessenen" und "Für immer treu".

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Beitragvon Bart_Simpson » 14.08.2003, 13:19

Quelle: www.space2063.de

Autor: Eric Zerm


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